Wittlingen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Wittlige
Wittlingen
Dütschladcharte, Position vo dr Gmei Wittlige fürighobe
47.6552777777787.6497222222222304Koordinaten: 47° 39′ N, 7° 39′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Markgräflerisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Fryburg
Landkreis: Lörrach
Gmeiverwal-
tigsverband:
Vorders Chanderdal
Höchi: 304 m ü. NHN
Flächi: 4,5 km²
Iiwohner:

971 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 216 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79599
Vorwahl: 07621
Kfz-Chennzeiche:
Gmeischlüssel: 08 3 36 100
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Rathausplatz 1
79599 Wittlige
Burgermeischter: Michael Herr
Lag vo dr Gmei Wittlige im Lörrach
Charte
Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Wittlige (IPA: ['vɪtli,gə], hochdütsch Wittlingen) isch e Gmeind im Landchreis Lörrach. Näbem Dorf Wittlige ghöre zu de glychnamige Gmeind keini Ortschafte.

De Ort isch Mitglyd vom Gmeindeverwaltigsverband Vorders Chanderdal mit Sitz z Binze.

Geografischi Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wittlige isch im undere Chanderdal im Markgräflerland nördlig vo Lörrach.

D Gmeind gränzt im Norde an de Ortsdeil Wullbach vo de Stadt Chandre, im Oste an d Chreisstadt Lörrach, im Süde an Rümmige und im Weste an Schallbach.

Im Gmeindegebiet lyge d Wiestig Crensheim und di abgangeni St.-Marins-Chirch.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bodefünd lönn uff e erschti Besydlig durch Alemanne schließe, bevor s Dorf um 600 in fränkischi Händ cho isch. Wittlige isch im Johr 874 in re Urkunde vom Chloster St. Galle als Witringhove zum erschte Mol erwähnt worre. In andere Urkunde dauche au d Nämme Witelichon und Wittlikeim uff, bevor sich im 16. Johrhundert de hüttig Ortsnamme duregsetzt hät. S Chloster hät umfangryche Grundbsitz z Wittlinge und de gsamte Region gha, wo aber im Hochmittelalter noch de Chämpf mit de Habsburger an s Bistum Basel und anderi Herrschafte verlore gange isch. 1503 isch s Dorf zu de Markgrafschaft Bade cho und mit säller 1806 zum Großherzogtum Bade, wo sällemols neu gründet worre isch. Dass für d Nammesgebig vo de Fastnachtsclique usgrächent de Kürbis hät herhalte mieße, chunnt doher, dass er in de Gmeind scho vor langer Zit vorzugswis abaut worre isch. In de beriehmte Handschrift vom Röttler Oberamtsma vo Leutrum, re Beschrybig vo de Markgrafschaft uss em friehe 18. Johrhundert, wird Wittlige als Dorf mit vyle Arme gschildert, wo sich chümmerlig ernähre und alles, was uff Äcker, Matte und Räbe wachst, zu eigener Notdurft bruche. Wörtlig schribt de markgräflig Oberverwalter: D Wittliger werre Chürbsefrässer gnännt, vermüetlig uss Armüet und wyl si nit im Stand sin, besseri Frücht z pflanze. (frei übersetzt)

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
Wehlervereinigunge 8 Sitz 8 Sitz
Gsamt 8 Sitz 8 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Verchehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bis 1983 isch Wittlige durch d Chanderdalbahn (Haldige-Chandre) ans überregionale Schynenetz abunde gsi. Hütt verchehrt dört aber numme no e Museumsbahn, 's Chanderli. Über de Wittliger Buck (437 Meter ü. NN) fiehrt d'Kreisstroß 6344 vom Dörfli noch Haage, wo de Ort un 's vordere Chandertal mit em vordere Wiesetal verbindet.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Wittlingen – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)