Kandern
| Chander (Kandern) |
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| Wappe | Charte | |
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| Dialekt: Alemannisch | ||
| Hauptvariante | Hochalemannisch | |
| Regionalvariante | Wiisedälerisch | |
| Basisdate | ||
| Staat: | Dütschland | |
| Bundesland: | Bade-Württeberg | |
| Regierigsbezirk: | Friburg | |
| Chreis: | Lörrach | |
| Geographischi Lag: | 47° 43′ N, 7° 40′ O | |
| Höchi: | 352 m ü. NN | |
| Flächi: | 62,27 km² | |
| Iwohner: | 8.103 (31. Dezember 2010) [1] | |
| Bevölcherigsdichti: | 130 Iwohner je km² | |
| Boschtleitzahle: | 79396–79400 | |
| Vorwahl: | 07626 | |
| Nummereschild: | LÖ | |
| Gmeischlüssel: | 08336045 | |
| Stadtgliderig: | 6 Stadtteile | |
| Adress vu dr Stadtverwaltig: |
Waldeckstraße 39, 79400 Kandern | |
| Internetuftritt: | ||
| Burgemeischter: | Bernhard Winterhalter | |
| Lag vu dr Stadt Chander im Landchreis Lörrach | ||
Chander (IPA: ['xandr]; amtlich Kandern) isch e Chleistadt zwüsche Lörrach und Friiburg in Bade-Württeberg.
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Geografy
Chander ligt im Südweste vo Bade-Württeberg im Markgräflerland. Die nördlichi Grenze verlauft bim Hochblaue, wo d Quelle vo de Kander isch.
De Ort isch in die folgende sechs Ortsdeil glydert:
- Füerbach
- Dannechilchl
- Holze
- Riedlinge
- Sitzechilche
- Wollbach (Wullbach)
[ändere] Gschicht
Wie Fünd vo de Archäologe zeige, isch Chander scho in vorgschichtliche Zite besydelt gßi. Wohrschints isch s Vorcho vo Ton di wichtigsti Ursach dodefür.
Zum erschte Mol erwähnt worre isch Chander im Johr 766, und zwar vom Chloster Lorsch. Des hät um die Zit Yselyferige vo Chander kriegt. De Abbau und d Verarbeitig vo Yse hän während em ganze Mittelalter e wichtigi Rolle für d Wirtschaft z'Chandre gspylt.
Ursprünglich isch Chander uss de folgende drei Ortschafte zämmegwachse:
- Chander, etwa dört, wo hütt die evangelischi Chilche isch
- Minderchander, im Berych vom Lippischbach
- e Sydlig im Dalgrund vo de Chander bi de Papiermüehli
Chander isch d Hauptstadt vo de Herrschaft Sauseberg gßi und mit derre zämme im Johr 1503 an d Markgrafe vo Bade koh.
1848 hät uff de Scheidegg e Gfæcht zwüsche badische Revolutionäre und hessische Truppe stattgfunde.
Friehner hät Chandre zum Landchreis Mülle ghört. Sit 1972 ghört s zum Landchreis Lörrach, nochdem de Landchreis Mülle uffglöst worde isch. 1974 ßin d sechs Ortsteile ygmeindet worde.
[ändere] Gmeinderot
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[ändere] Kultur und Sehenswürdigkeite
[ändere] D Chandermer Sau
D Chandermer Sau isch e Gfäß uss vergoldetem Silber und isch die ältsti erhalteni Tonfigur. Si isch 1605 vo me Augsburger Silberschmid hergstellt und vom badische Markgraf Georg Friedrich vo Bade-Durlach ins Forsthus Chandre gstiftet worre.
[ändere] Musee und Bauwercher
Z'Chander git s e Heimat- und e Keramikmuseum.
Usserdem ßin folgendi Bauwercher as Sähenswürdigkeite bechannt:
- De Blüemeplatz: e Märktplatz, wo vor allem vo yheitlige Reihehüser ygfasst isch
- S Burtshüs vom Johann August Sutter in de ehemolige Papiermüehli
- S Schloss Bürgle
- D Runie vo dr Suseburg
[ändere] Wirtschaft und Infrastruktur
[ändere] Rohstoffe
Bis ins 19. Johrhundert isch z Chander Bohnerz abbaut worde. Wyl nimmi viil do isch, lohnt sich de Abbau nimmi. Au Ton und Ise wird nimmi abbaut.
[ändere] Verkehr
D A98 (Wyl am Rhy - Stockach) und d B3 (Budtehude - Wyl am Rhy) schließe Chander ans überregionale Stroßenetz a. Usserdem goht noch s'Chanderli, e Museumsisebahn mit Dampfbetrieb, vu Chander uf Haldige.
[ändere] Dialækt
In Chandre isch s Alemannische no wit verbreitet. S wird e Form vo Hochalemannisch, ähnlig de Dialækt vo Lörrach, Rhyfælde und Basel gschwätzt. Im Gegesatz zu Lörrach und Rhyfælde isch aber d Verschiebig vom hochdütsche k zum stimmlose velare Frikativ (ch) zimli hüfig.