Sindelfingen

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Wappa Deitschlandkart
Wappa vo de Stadt Sindelfingen
Sindelfingen
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Sindelfingen hervorghobe
48.7133333333339.0027777777778449Koordinaten: 48° 43′ N, 9° 0′ O
Basisdata
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierongsbezirk: Stuegert
Landkroes: Beblenga
Heh: 449 m i. NHN
Fläch: 50,9 km²
Eiwohner:

62.215 (31. Dez. 2014)[1]

Bevelkerongsdicht: 1224 Eiwohner je km²
Boschtloetzahle: 71063–71069
Vorwahl: 07031
Kfz-Kennzoeche: BB
Gmoedsschlissel: 08 1 15 045
Stadtgliderong: Kärnsdadd ond 2 Stadtdåel
Adress vo dr
Stadtverwaltong:
Rathausplatz 1
71063 Sindelfingen
Webpräsenz: www.sindelfingen.de
Oberbirgermåeschter: Bernd Vöhringer (CDU)
Lag vo de Stadt Sindelfingen em Landkroes Beblenga
Karte

Sendlfenga (altschwäbisch Sendlfeng, dt. Sindelfingen) isch a Schdadd en dor Midde vom Bundesland Bada-Wirttabärg, ogfär 15 km sidweschdlich vo Stuegert. Sendlfenaga isch d´graeschd Schdadd vom Landgraes Beblenga. Zsẽma mid dor sidlicha Nåchborschdadd Beblenga bilded-s a Middelzentrum fir d´ Gmaendena dromrom.

Seid-m 1. Februar 1962 isch Sendlfenga Graosa Graesschdadd.

Geografie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sendlfenga leid ausorhalb vom Nordoschdrand vom Obera Gae, am Fuas vom Glemswald zwischa dor Schwippe, dui må em Schdaddgebid ãfangd, ond-m Sommerhofabach. Dor haechsde Punkt leid uff 532, dor diafschde ufff 409 m i. NN. S´ Schdaddgebid sälber gåd vo 425 bis 460 m i. NN. Zom Nordschwarzwald brauchd-s a halba, zor Schwäbischa Alb a gnabba Schdond.

Klima[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Niderschlagsdiagramm

Emm-a normala Jår geid-s ogfär 735 mm Räaga. Där Wärd leid em middlora Driddl vo de ibliche deitsche Mässwärd. Am droggnedschda isch dor Januar, am maeschda Räaga geid-s em Juni.

Schdedd ond Flägga dromrom[ändere | Quälltäxt bearbeite]

An Sendlfenga grenzed (em Uhrzaegor nåch, em Oschda ãgfanga): Stuagert (Stadtgraes), Laefelda-Echderdenga (Landgraes Esslenga) ond Beblenga, Ehnenga, Åedlenga, Grafenao, Magstadt ond Leoberg (älle Landgraes Beblenga).

Schdaddgliederong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sendlfenga sezzd sich zsẽma aus dor Kärnschdadd ond de Schdadddåel Måechenga (Maichingen) ond Darmsa (Darmsheim), dia må em Rãma vo dor Gebietsreform 1971 aeglidored wårda send. Dia båede Schdadddåel send haed Ortschafta em Senn vo dor bada-wirttabärgische Gmaendeordnong mid ma Ortschaftsråt, där må bei jedora Kommunalwahl nui gweld wird, ond mid ma åegena Ortsvorsteher. Seid-m Januar 2008 endschdåd uff dor graosa Fleche vom friora Beblengor Flugblatz dor nuie Schdadddåel Flugfeld, a Vorhaba zsẽma mid Beblenga.

Uff dor Gemarkong vo dor Kärnschdadd send en de ledschde Jårzehnd Wohngebiet mit zum Dåel åegene Nãma endschdanda. Då dorza ghaered zom Beischbiel Viehweide, Pfarrwiesen, Spitzholz, Eschenried, Eichholz, Hinterweil ond Goldberg.

Raomblanong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sendlfend bilded zsẽma mid dor Nåchberschdadd Beblenge a Middelzentrum en dor Regio Stuagert. Stuagert isch´s Oberzäntrum. Zom Middlbereich Beblenge/Sendlfenga ghaered Aidlenge, Altdorf, Ẽhnenga, Gärdrenga, Grafenao, Hildrizhausa, Holzgerlenga, Magstadt, Scheeåech, Sdoenabronn, Waldabuach ond Weil.

Aegmaendonga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1. September 1971: Darmsa
  • 1. Dezember 1971: Maechenga

Was es so alles geit[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S´ Wichdiggschde zom gugga isch d´ romanischa Martinskirch, wo von der Aldschdadd aus ganz oba aufm Buggel schdåd. Vor der Kirch schdåd a moderna Skulptur vom St. Martin, wia er sein Mandl doilt. Oemål em Jår geid-s ao on Martinsritt. D´ Kirch selber isch 1083 gweiht worda ond isch noch italienischem Vorbild baud worda, drom hot se da Durm näabadra schdanda, da Zwischaraum hend se erscht schpäder zuabaut. Heit isch se evangelisch. Ennadrenn isch se zemlich oifach aufbaud, aber grad dees macht se so scharmand. S´ geit dord efters mol a schene Musik, dia hend a oiges Streichorcheschter ond a baar Cheer ond sonscht no guete Leit.

En der Aldschdadd ka mor no an Haufa Fachwerg ãgugga ond´s alde Rothaus, dees må se zu ma Museeum omfunktioniert hend. Oberhalb vom Margdblatz schdåd´s middlere Rothaus, des isch ao a Museeum mit Gemälde. Dord isch ao der Kartaverkauf fir Veranschdaldonga ond d´ Tourisdainformatio. D´ Zebrastroefa a baar Meder weider send aus Carrara-Marmor. S´ nuie Rothaus isch ed weit dorvo, aber des isch a blosor Funktionsbau.

Enduschdri[ändere | Quälltäxt bearbeite]

En Sendlfenga isch der Daimler, midd mae wia 30.000 Arbeitsbläzz. S´ Werg selber isch ogfähr so graoß wia d´ Aldschdadd. Ond au dromrom geits an Haufa Enduschdri ond Logischtig vo Firmena, dia må ihre Sacha an dor Daimler lifered. Dees gild au fir Beblenga, bsonders auf der Hulb, wo dor Daimler ao no Sacha broduziert, außorhalb vo saem Haubtgelände. Manche Leid holet sich ihr Audo dort selber em Werg ab ond mached no a Werksfiehrung. Sae nuis Audo hold mor am „Magic Point“, wo ãgeblich äbbes Magisches bassird, wenn mor de Audokaefer dor Schlissl en d´ Hand druggd.

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Råthaus en dor Vaihengor Schdråß

Birgermåeschdor[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A Schultheiss vom Flägga Sendlfenga wird anna 1255 gnennt, 1271 a Schultheiss vo dor Schdadd. Seid 1280 håd-s on Vogt gäa, där må bis anna 1605 z´ Beblenge saen Sitz gheed hådd. Nå isch Sendlfenga vom Amt Beblenge drennt wårda, und nå hend Amtmanna bzw. Oberamtmanna d´ Schaddvorwaldong glaeded.

Vo 1819 ã hådd s´ Schdaddoberhaupt d Bezeichnong „Schdaddschulteß“ draga ond vo 1930 ã Birgermåeschdor. Seid dor Erhebong zor Graosa Graesschdadd am 1. Februar 1962 håesd-or Oberbirgormåeschdor.

Schdaddoberhaipter seid 1819

  • 1819–1826: Johann Friedrich Dinkelacker
  • 1826–1832: Johann Breuning
  • 1832–1849: Christian Immanuel Conz
  • 1850–1895: Johann Gottfried Frank
  • 1895–1932: Wilhelm Hörmann
  • 1932–1945: Karl Pfitzer
  • 1945–1946: Werner Häring
  • 1946–1977: Arthur Gruber
  • 1977–1993: Dieter Burger
  • 1993–2001: Joachim Rücker
  • Seid 2001: Bernd Vöhringer

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahle 2006 ond 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 40,6 % 24,5 % 4,7 % 21 % 3,5 % 5,7 %
2006 42,9 % 26,7 % 10,9 % 11,7 % 3,2 % 4,6 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Lorenz, S., Scholz, G. (Hg.): Böblingen. Vom Mammutzahn zum Mikrochip. Filderstadt 2003 (ISBN 3-935129-09-2)
  • Hermann Weisert: Sindelfingen im Wandel der Zeit. Röhm Verlag, Sindelfingen 1988
  • Stadt Sindelfingen (Hrsg), Dorothee Ade-Rademacher, Reinhard Rademacher: Reich an Vergangenheit. Römer und Alamannen in Sindelfingen. Sindelfingen 2004 (Schriftenreihe des Stadtarchivs Sindelfingen, Band 6), ISBN 3-00-014744-6
  • Thomas Knopf: Das römische Sindelfingen. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2000 (Materialhefte zur Archäologie in Baden-Württemberg, Band 55), ISBN 3-8062-1497-2
  • Beck, Alfred: Chronik von Darmsheim, Böblingen 1930 (Neuauflage 2003)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Sindelfingen – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Sẽndelfenge en dr Topographia Sueviae (Mathäus Merian) vo 1656 im dütschsprochige Wikisource Wikisource Sẽndelfenge en dr Bschreibong vom Oberamt Beblenge vo 1850 im dütschsprochige Wikisource

Fuaßnod[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Iwohnerzahle uf Grundlag vom Zensus 2011)



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