Auw AG
| Au | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Aargau (AG) |
| Bezirk: | Muri |
| BFS-Nr.: | 4223 |
| Poschtleitzahl: | 5644 |
| Koordinate: | 670302 / 22947747.2124968.366665489Koordinate: 47° 12′ 45″ N, 8° 22′ 0″ O; CH1903: 670302 / 229477 |
| Höchi: | 489 m ü. M. |
| Flächi: | 8.61 km² |
| Iiwohner: | 1738 (31. Dezämber 2011)[1] |
| Website: | www.auw.ch |
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Auw AG |
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| Karte | |
Au (offiziel: Auw) isch en Iiwohnergmeind im Bezirk Muri im Schwiizer Kanton Aargau. D Gmeind ligt im Freiamt an de Gränze zum Kanton Lozärn.
Inhaltsverzeichnis |
Geographii [ändere]
Au bschtoht us de beide Ortsteil Rüschteschwil und Au. Rüschteschwil isch öppe halb so gross wi Au und ligt nördlich dervo. D Gmeind ligt am Fuess vom Lindenbärg und de Gmeindsbann het e Flächi vo 861 Hektare. Uf 207 Hektare dervo wachst Wald und 81 Hektare sind überbaut. De höchschti Punkt isch 788 Meter, de tüfschti uf 455 Meter ü. M. Nochbargmeinde vo Au sind di Aaurgauer Gmeinde Boiel, Mülau, Seis und s Lozärnische Honri.
Gschicht [ändere]
Beidi Dörfer, wo zu de Gmeind Au ghöret, sind im 893i s erschti Mol urkundlich erwäänt worde. In de Form Houwa und Rustiniswilare tauchet si in eme Zinsrodel vom Fraumöischter z Züri uf. D hohi Grichtsbarkeit und doderit d Landesherrschaft isch im Mittelalter bi de Habsburger gsi. Beidi Dörfer hei zum Amt Maiebärg ghört. Nach de Eroberig vom Amt Meiebärg durch d Lozärner hei die d Landesherrschaft übernoh, hei si aber ab em 1425i mit allne Eidgnosse müesse teile. S Amt Meiebärg isch zu de Freie Ämter cho, ere gmeie Herrschaft. Im März 1798 sin d Franzose in d Schwiiz iimarschiirt un hei di Helvetisch Republik usgruefe. Au het in dere Ziit zum Kanton Bade ghört, wo 1803 zum noie Kanton Aargau cho isch. Rüschteschwil isch mit Au zämme zu einere Gmeind worde, d Ortsbürgergmeinde sind aber noch bis im 1908i trännt gsi.
Bevölkerig [ändere]
In de zweiti Hälfti vom 19. Johrhundert het z Au d Landflucht aagfange. D Armut het dezu gfüert, dass immer mee Lüt usgwanderet sind. D Bevölkerig het in dere Zit um öppe 20 % abgnoh. D Iiwohnerzahl isch dänn relativ schtabil blibe, bis in de 1970er-Johr, wos ufgrund vo de Nöchi zu Zug und Lozärn wider e Zuenahm geh hät.
Bevölkerigsentwicklung:[2]
| Johr | 1798 | 1837 | 1850 | 1900 | 1930 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Iiwohner | 645 | 772 | 881 | 703 | 715 | 856 | 815 | 853 | 956 | 1048 | 1239 |
Vo de 1589 Iiwohner, wo d Gmeind Au Ends 2008 gha het, sind 12.3 % Usländer gsi.
Religion [ändere]
D Bevölkerig vo Auw, wo römisch-katholisch isch gsi - und zum gröschte Teil au hüt no isch - isch bis ins 1638i vo de Pfarrei Seis us betreut worde. Dann isch Au e eigeni Pfarrei worde, wo jewils vom Chloschter Engelbärg en Prieschter het übercho. Ei berühmti katholischi Auerin, d Sr. Maria Bernada Bütler, wo im 1848 im Dorf gebore-n-isch, isch im Johr 2008 heilig gschproche worde.
Bi de Volkszählig im Johr 2000 sind 79,8 % vo de Auerinne und Auer römisch-katholisch gsi, 10,7 % reformiirt und 1,2 % muslimisch.
Infrastruktur [ändere]
Au het im 1835i e Poschtstelle übercho und im 1855i isch au im Ortsteil Rüschteschwil e Postschtell iigrichtet worde. Letzschteri isch aber im 1982i wider gschlosse worde. Telefon gits sit em 1896 im Dorf, am Aafang als Telegrafedienscht, ab em 1921 in Form vo eme Telefonnetz. Di elektrisch Versorgig het im 1909 Iizug in de Gmeind gha.
Einzelnochwiis [ändere]
- ↑ [1]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden im Bezirk Muri, Statistisches Amt des Kantons Aargau
