Sigriswiil

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Sigriswil
Wappe vo Sigriswil
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Bärn (BE)
Verwautigschreis: Thunw
BFS-Nr.: 0938i1f3f4
Poschtleitzahl: 3655
Koordinate: 621258 / 17397746.7166657.716671810Koordinaten: 46° 43′ 0″ N, 7° 43′ 0″ O; CH1903: 621258 / 173977
Höchi: 810 m ü. M.
Flächi: 55.34 km²
Iiwohner: 4727 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.sigriswil.ch
Chiuche Sigriswiil

Chiuche Sigriswiil

Charte
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w

Sigriswiil (amtlech Sigriswil) isch e politischi Gmeind im Verwautigskreis Thun im Kanton Bärn, Schwiz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sigriswiil ligt am rächte Stade vum Thunersee. D Gmeindsflächi bsteit us 39,6 % langwirtschaftlecher Flächi, 46,9 % Waud, 4,3 % Sidligsflächi u 9,2 % süschtigi Flächi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sigriswiil isch zum erschte Mal gnennt worde 1222/23 aus Sigriswile. Bis zum 31. Dezämber 2009 het d Gmeind zum Bezirk Thun ghört.

Bevöukerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jahr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 3056 2887 3157 3029 3037 3093 3267 3466
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 3476 3788 3920 3739 3540 3536 4062 4496

Dr Uusländeraateil isch 2010 bi 9,7 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

79,2 % vo de Iiwohner si evangelisch-reformiert, 8,7 % si römisch-katholisch (Stang 2000).

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Nationauraatswahle 2011 het s das Ergebnis gää: BDP 15,1 %, CVP 1,0 %, EVP 2,9 %, FDP 6,0 %. GLP 3,4 %, GP 5,4 %, SP 10,2 %, SVP 49,3 %, Suschtigi 6,7 %.

Gmeindspresidänt vo Sigriswiil isch dr Martin Sommer (Stang 2013).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Jahr 2011 bi 1,5 % gläge.

Sprach u Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bir Voukszeuuig 2000 hei vo de 4496 Iiwohner 95 % Dütsch aus Houptsprach aagää, 0,7 % Französisch u 0,3 % Italienisch.

Dr Dialäkt vo Sigriswiil ghört zum Hochalemannisch.

Lüt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Biuder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  •  Matthias Bürgi: Frühe Waldnutzungsformen im Sigriswiler Wald. In: Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen. 145, 1994, S. 669-676.
  •  Matthias Bürgi: Spuren in der Sigriswiler Landschaft. In: Jahrbuch vom Thuner- und Brienzersee. 1994b, S. 14-45.
  •  Anne-Marie Dubler: Die Region Thun-Oberhofen auf ihrem Weg in den bernischen Staat. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde. 66, Nr. 2, 2004, S. 61-117.
  •  Wilhelm Gafner: Sigriswil. Sigriswil 1977.
  •  Max Grütter: Tausendjährige Kirchen am Thuner- und Brienzersee. Paul Haupt, Bern 1956.
  •  Johann Ulrich Hubschmied: Über Ortsnamen des Amtes Thun. Adolf Schär, Thun 1943.
  •  Berchtold Lenherr: Wandlungen der bäuerlichen Selbstversorgung im Raum Sigriswil-Schwanden-Beatenberg. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde. Nr. 41, 1979, S. 45-80.
  •  Thomas Lindt: Kirche Sigriswil. Sigriswil 1985.
  •  H. Rennefahrt: Das Amt Thun – Eine Heimatkunde. 1, Adolf Schär, Thun 1943, Überblick über die staatsrechtliche Entwicklung, S. 197-229.
  •  Adolf Schär-Ris: Sigriswil: Eine Heimatkunde. Büchler, Bern.
  •  Adolf Schär-Ris: 1347-1947 – Sechshundert Jahre Sigriswil: Historische Festschrift zum 600jährigen Jubiläum der elf Dörfer der Gemeinde Sigriswil. Sigriswil 1947.
  •  Adolf Schär-Ris: Sigriswil. Paul Haupt, Bern 1979.
  •  Bernhard Stettler: Studinen zur Geschichte des Obern Aareraums im Früh- und Hochmittelalter. Verlag Stadtkanzlei Thun, Thun 1964.
  •  Otto Tschumi: Ur- und Frühgeschichte des Amtes Thun. Adolf Schär, Thun 1943.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Sigriswil – Sammlig vo Multimediadateie