Ormont-Dessous

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Ormont-Dessous
Wappe vo Ormont-Dessous
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Aiglew
BFS-Nr.: 5410i1f3f4
Poschtleitzahl: 1863 Le Sépey
1866 La Forclaz
1862 Les Mosses
UN/LOCODE: CH SPY (Le Sépey)
Koordinate: 570195 / 13455046.3616657.051376974Koordinate 46° 21′ 42″ N, 7° 3′ 5″ O; CH1903: 570195 / 134550
Höchi: 974 m ü. M.
Flächi: 64.09 km²
Iiwohner: 1115 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.ormont-dessous.ch
Les ormonts.jpg

Charte
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Ormont-Dessous (frankoprovenzalisch [ez ɔrˈmɔ̃, luz ɔrˈmɔ̃, a ɔrmɔ̃ deˈzɔ, ɔrˈmɔ̃ dɛzɔ], dytsch veraltet Ormund ) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Aigle im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ormont-Dessous lyt im mittlere Dal vu dr Grande-Eau. Zue dr Gmai ghere d Derfer Le Sépey un La Forclaz un d Straisidlige Cergnat, Matélon, La Comballaz un Les Voëttes. D Gmaiflechi umfasst 40,7 % landwirtschaftligi Flechi, 42,8 % Wald, 3,5 % Sidligsflechi un 12,9 % sunschtigi Flechi.[2]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ormont-Dessous isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1200 as Ormont (1564 Bas-Ormont).

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 1574 1494 1719 1713 1614 1746 1615 1698
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 1496 1408 1237 996 884 895 896 1075

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 12 % gläge.[2]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

61,5 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 17,1 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 1,6 %, CVP 2,6 %, FDP 16,0 %, GLP 3,7 %, GP 8,2 %, SP 18,1 %, SVP 40,4 %, Sunschtigi 1,7 %.

D Burgermaischteri vu Ormont-Dessous isch d Annie Oguey (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 4,1 % gläge.[2]

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 1075 Yywohner 93 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 3,1 % Dytsch, 0,7 % Italienisch un 3,2 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Ormont-Dessous – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176