Oschpìdall

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Hospental
Wappe vo Hospental
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Uri (UR)
Bezirk: (Dr Kanton Uri kennt kei Bezirk.)
BFS-Nr.: 1210i1f3f4
Poschtleitzahl: 6493
Koordinate: 686674 / 16391046.6208258.5702771493Koordinaten: 46° 37′ 15″ N, 8° 34′ 13″ O; CH1903: 686674 / 163910
Höchi: 1'493 m ü. M.
Flächi: 34.97 km²
Iiwohner: 191 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.hospental.ch
Oschpìdall

Oschpìdall

Charte
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Oschpìdall oder Hoschpìdall (amtlich Hospental) isch e politischi Gmeind im Kanton Üüri, Schwiiz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hospìdall lit im Urseretal am Zämmefluss vo dr Furkaryysy und dr Gotthardryss. I dr Gmeind lit üsser em glychnamige Dorf ai di frienerig Walsersidlig Zumdorf. Vo dr Gmeindsflächi sind 32,3 % landwirtschaftlichi Flächi, 9,7 % Wald, 1,4 % Sidligsflächi und 56,6 % suschtigi Flächi. D Nachburgmeinde vo Oschpìdall sind Reialp, Geschenä, Andermatt und d Tessiner Gmeind Airolo.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oschpìdall isch zum erschte Mal gnamset worde im Jahr 1285 als Hospenthal (1499 lat. Hospicium, 1616 Spithal), Zumdorf 1445 als zum Dorff.

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jahr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 424 440 444 404 330 290 292 264
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 277 298 282 289 285 242 202 206

Dr Üüsländeraateil isch 2010 bi 4 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

3,9 % vo dr Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 94,7 % sind remisch-katholisch (Stand 2000).

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalraatswaale 2015 hät s das Ergebnis gää:[2] SVP 37,3 %, CVP 48,2 %, GP 14,5 %.

Dr Gmeindspräsident vo Oschpìdall isch dr Gregor Regli (Stand 2016).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Jaar 2011 bi 1,2 % gläge.

Sprach und Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hend vo dr 206 Iiwohner 97,6 % Diitsch als Haiptsprach aagää, 0,5 % Italienisch und 2,4 % anderi Sprache.

Dr hekschtalemannisch Dialäkt vo Oschpìdall ghert zue dr Mundart vom Urseretal.

Literatür[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Thomas Brunner: Hospental am Gotthardpass. (Schweizerische Kunstführer, Band 739, Serie 74). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2003, ISBN 3-85782-739-4.
  • Thomas Brunner: Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Band 4: Oberes Reusstal und Urseren. (Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 114). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2008, ISBN 978-3-906131-89-4, S. 366–415.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Hospental – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. Kanton Uri: Nationalratswahl Ergebnisse (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)