Frickingen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Frickingen
Frickingen
Dütschladcharte, Position vo dr Gmei Frickingen fürighobe
47.81259.2708333333333473Koordinaten: 47° 49′ N, 9° 16′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Dibenge
Chreis: Bodeseekrais
Höchi: 473 m ü. NHN
Flächi: 26,5 km²
Iiwohner:

2915 (31. Dez. 2015)[1]

Bevölkerigsdichti: 110 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 88699
Vorwahl: 07554
Kfz-Chennzeiche: FN
Gmeischlüssel: 08 4 35 015
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Kirchstr. 7
88699 Frickingen
Webpräsenz: http://www.frickingen.de
Burgermeischter: Joachim A. Böttinger
Lag vo dr Gmei Frickingen im Bodeseekrais
Charte
Dialäkt: Bodeseealemannisch

Frigginge (dt. Frickingen) isch e Gmond im Bodeseekrais z Bade-Wirtteberg.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Bann bstoht us 66,7 % Landwirtschaftsfleche, 24,1 % Wald, 8,2 % Sidlungsflechi un 1,0 % sunschtiger Flechi.

Gmondsgliiderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zue Frigginge ghere d Ortsdoal Frigginge, Alda (Altheim) un Leischdedda (Leustetten).

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Frigginge isch zum erschte Mol gnennt wore anne 1094.

Verwaltig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Frigginge hot sich mit dr Gmonde Holgebeäg un Salem zum Gmondverwaltigsvrband „Salem“ mit Sitz z Salem zämmegschlosse.

Dr Burgermoschter vu Frigginge isch dr Jürgen Stukle.

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vu dr Landdagswahle 2006 un 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 42,9 % 16,6 % 6,3 % 25,8 % 3,8 % 4,7 %
2006 49,3 % 16,5 % 11,6 % 17,2 % 1,8 % 3,6 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Kultur und eppes zum Aaluege[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Frickinger Obstlehrpfad goht ibber vier Kilometer vum Sportzentrum durch d Obschtplantage und zruck zum Ort.[2]

Musee[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Es Tüftler-Werkstatt-Museum in Frickingen-Altheim
Es Gerber-Museum in Leustetten
  • Es Bodensee-Obstmuseum isch in Frickinge hinter em Rothus. Dett werret Obschtsorte wie Epfel, Birne, Zwetschge und Griese vorgstellt und zeigt wie es frieher mol war.[2]
  • Es Tüftlerwerkstatt-Museum in Altheim und isch vu 1896 bis 2002 e Werkstatt gwäse mit Maschine zum Säge, Fräse und Bohre. Selles Museum hot vum Friehling bis zuem Herbst am Sunntig vormittag göffnet. Es Zsammespiel vu Transmissionsrieme und die verschiddene Kraftquelle wie Wasser, Dampfmaschine, Stromaggregate und Otto-Motore sind usgstellt.[3]
  • Es Gerber-Museum Lohmühle liggt in Leustette. In de Lohmühle vum Museum werret die alte Maschine mit em Wasserrad und Transmissionsrieme aatriebe.[4]

Bsundre Gbäude[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • D spätgotische Weingartenkapelle mit Wandmalereie us em 16. Johrhundert zum Wallfahrte.
  • D Martinskirch in de Mitt vum Ort usem 15. Johrhundert.
  • St. Pankratius in Altheim.
  • Es Rathaus Frickinge.

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Dialäkt vu Frigginge ghert zum Bodeseealemannisch.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)
  2. 2,0 2,1 Urlaubsideen rund um den Apfel. Lehrpfad, Museen und Feste. In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 6.
  3. Damit die Menschen heute noch erfahren, wie es früher einmal war: Siegfried Werres. In: Der Linzgauer. Ausgabe 2013/2014.
  4. (als) Heidi Wieland: Frickinge hot allerhand z biete. In Alemannisch dunkt üs guet, Heft 1 2013, S. 46.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Frickingen – Sammlig vo Multimediadateie