Albanische Sprache

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Albanisch (Shqip)
Gsproche i: Albanie, Kosovo, Mazedonie, Montenegro, Serbie, Kroatie, de Türkei und Rumänie, usserdem z Idalie und Griecheland und als Ywanderersproch z West- und Mitteleuropa sowie Nordamerika und Australie
Sprecher: 7-9 Millione
Linguistischi
Klassifikation:
Unterteilige:

Gegisch und Toskisch

Offizieller Status
Amtssproch i: Albanien Albanie
Kosovo
Mazedonie
Montenegro Montenegro
Sprochchürzel
ISO 639-1: sq
ISO 639-2: alb sqi
SIL: als (Toskisch), aln (Gegisch), aat, aae


Die albanischi Sproch (Albanisch: Gjuha Shqipe /ˈɟuˌha ˈʃciˌpɛ/) ghört zu de indogermanische Sproche.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Dialækt

Grundsätzlich underscheidet mer zwüsche zwei Dialæktgruppe, em Gegische und em Toskische. Sælli werre widderum in verschydeni Underdialækte underdeilt. Hochsproch vom Albanische isch de toskische Dialækt. Allerdings werre (vor allem in de Medie) immer meh gegischi Usdrück übernoh.

[ändere] Verbreitig

D Sproch isch in ganz Albanie und usserdem in Deile vo Mazedonie, Serbie, Griecheland und Montenegro gschwätzt. Z Süditalie und Sizilie git s Minderheite wo Albanisch schwätze, insgsamt öbbe 100'000.

D Gsamtzahl vo Spræcher wird uff sybe bis nün Millione gschätzt.

[ändere] Gschicht

Im 1. Johrdausend hät sich d Sproch vo de andere indogermanische Sproche abgspaltet. Am Afang ßin d Albaner numme in wenige Teile vom hüttige Albanie gßi; spöter hän si sich bis an d Mittelmeerküste usbreitet. E baar byzantischi Schriftsteller hän vo de albanische Sproch berichtet. Bis ins nünzæhnte Johrhundert ßin Slawe uss de Nochbarländer ygwandert und hän d Sproch übernoh.

Wirklig uff Albanisch gschrybe worde isch erscht im 18. Johrhundert. Zwar hät mer scho Beleg vo albanischsprochige Biecher (s ältschte vo 1555), allerdings hät s erscht 1870 die erste Zitige und Zitschrifte uff Albanisch geh. Dörtmols isch no mit em Griechische, Arabische, sæltener mit em Latynische Alphabet gschrybe worre. 1908 hät mer sich an me Kongress druff geinigt, dass numme no mit latynische Büchstabe gschrybe und d Sunderzeiche ç und ë verwændet werre solle.

[ändere] Alphabet

Sit 1908 wird s latynische Alphabet verwendet. Züesätzlig zu dem sine Büechstabe verwændet mer d Sunderzeiche ç und ë und Diagrafe dh, gj, ll, nj, rr, sh, th, xh und zh.

[ändere] Ussproch

D Betonig ligt oft uff de zweitletschte Silbe.

[ändere] Konsonante

Büechstabe IPA Beschrybig
c [ts] wie s Alemannische z
ç [ʧ] wie in "dütsch"
ë [œ], [ə] kurzes ö, Schwa am Wortænd
q [c] t + Mischig zwüsche hochdütschem ch und langem ii
r [ɾ] Zungespitze-R mit einem Schlag
x [ʣ] d + stimmhafts s
y [y:] langs ü

[ändere] Diagrafe

Diagraf IPA Beschrybig
dh [ð] wie im ænglische this
gj [ɟ] Mischig zwüsche hochdütschem ch und langem ii
ll [ɫ] wie im ænglische "tell"
nj [ɲ] wie gn im Französische und Idaliænische
rr [r] grolltes r wie z.B. im Berndütsche
sh [ʃ] wie alemannischs sch
th [θ] Lispellut
xh [ʤ] d + stimmhafts sch
zh [ʒ] stimmhafts sch

[ändere] Vokale

Im (Toskisch-)Albanische git s d Vokal [a], [ɛ], [ə], [i], [ɔ], [u] und [y]. Im Gegische git s usserdem [ɑ] , [ɒ] , [ɪ] , [ŋ] , [ɳ] , [ø] , [ɔ] , [ɹ] , [ʊ] und [ʏ].

[ändere] Grammatik

[ändere] Nome

D Nome könne bstimmt oder unbstimmt ßy. De unbstimmte goht meistens de Artikel "një" vorus, an di bstimmte wird s Suffix -i aghänkt, also një dollap - e Schrank und dollapi - de Schrank.

Im Albanische git s fümf bzw. sechs Fäll:

Alli Fäll (au de Nominativ) werre durch Ændige azeigt.

D Pluralbildig isch wie im Dütsche und Alemannische sehr kompliziert. S git etwa hundert verschiedeni Klasse vo Nome.

[ändere] Verbe

D Grammatik isch bezüglig Verbe de französische zimlig ähnlich. So git s zum Bispyl de Subjonctiv (französische Konjunktiv) und ähnlichi Vergangeheitsforme.

[ändere] Adjektiv

S Adjektiv stoht hinder em Nome. Zum Teil goht em e Artikel ("i" oder "e") vorus und stoht hinder em Nome. E andere Deil vo de Adjektive hät kei Artikel.

[ändere] Präpositione

Präpositione verlange entweder de Akkusativ oder de Dativ.

[ändere] Webgleicher

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