Droge

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Verschiideni psüchoaktivi Substanze

As Droge oder Ruschgift wärde stark wirksami psüchotropi Substanze bezäichnet und Brodukt, wo mä us ene macht. Mäistens häi Droge e Wirkig, wo s Bewusstsi und d Woornäämig veränderet. Droge, wo dradizionell as Gnussmiddel verwändet oder as Medikamänt iigstueft wärde, wärde vo de Lüt mäistens nid as Droge aagluegt, au wemm mä von ene e Rusch cha überchoo oder dr Zuestand vom Bewusstsii sich cha ändere, wemm mä gnueg drvo nimmt.

Dr Begriff wird hüte im Dütsche andersch verwändet as im Änglische, wo mä mit drugs allgemäin Medikamänt mäint, und psüchoaktive Substanze, wo nid für medizinischi Zwäck iignoo wärde, recreational drugs säit . Früener het dr Begriff Droge au im Dütsche e nöitrali Bedütig gha und het Arzneidroge gmäint.

Es git kä Konsens bi dr Froog, wie hooch dr Drogekonsum chönnt si, ass men en gsellschaftlig und volkswirtschaftlig chönnt toleriere. D Debatte isch mäistens ideologisch gfärbt und wird irrazional gfüert. Es git nazionali Gsetz und internazionali Abkomme wo dr Gebruuch vo psüchotrope Substanze witgehend reglementiere und dr Handel mit ene und dr Umlauf iischränke, wil aber d Noochfroog äinewääg hooch isch, isch vor allem für die sträng reglementierte Droge e wältwiiti Schattewirtschaft in de Händ vo kriminelle Organisazioone entstande, wo in vile Länder mit schwache staatlige Instituzione d Macht vo dr Regierig cha gfäärde. Noch mee as eme halbe Joorhundert von ere strikte Abläänig vo psüchotroope Substanze, wo uf dr ganze Linie gschiteret isch, het sich in de letschte Joorzäänt in gwüsse Länder e vernümftigeri Drogepolitik afo usbräite, wo wenigstens schwecheri Droge wie Cannabis frei git und für sterkeri Alternative aabietet.

Zu de Droge, wo in gwüsse Däil vo dr Wält dradizionell as Gnussmiddel verwändet wärde, ghööre under anderem Koffein (Kaffee, Tee), Alkohol (Bier, Wein, Schnaps), Nikotin (Dubak), Cannabis (Marihuana, Haschisch), Betel und Kath.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Richard J. Miller: Drugged: The Science and Culture Behind Psychotropic Drugs. Oxford University Press, 2014. ISBN 978-0-19-995797-2
  • Thomas Geschwinde: Rauschdrogen: Marktformen und Wirkungsweisen. Springer, 7. Ufl. 2013. ISBN 978-3-642-30162-9 [Print]; ISBN 978-3-642-30163-6 [eBook]
  • Mike Jay: High Society. Eine Kulturgeschichte der Drogen, Primus Verlag, Darmstadt 2011 ISBN 978-3-89678-858-0
  • Markus Berger: Handbuch für den Drogennotfall – Das Wichtigste zu Gefahrenpotenzialen, Überdosierungen und Abhängigkeiten. Nachtschatten Verlag 2004, ISBN 3-03788-125-9
  • Wolfgang Schmidbauer, Jürgen vom Scheidt, Monika Schulenberg: Handbuch der Rauschdrogen. Fischer Verlag 2004, ISBN 3-596-16277-7
  • Günter Amendt, Wolfgang Neskovic: No Drugs No Future. Verlag ZWEITAUSENDEINS 2004, ISBN 3-86150-625-4
  • Bernhard van Treeck: Drogen- und Suchtlexikon. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89602-221-0
  • Christian Rätsch: Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, AT-Verlag 2002, ISBN 3-85502-570-3
  • Giulia Sissa: Die Lust und das böse Verlangen. Eine Philosophie der Droge. Aus dem Französischen von Christine Schmutz. Klett-Cotta, Stuttgart 1999 ISBN 3-608-91917-1
  • Robert M. Julien: Drogen und Psychopharmaka. Spektrum Akademischer Verlag 1997, ISBN 3-8274-0044-9
  • Sebastian Scheerer, Irmgard Vogt: Drogen und Drogenpolitik. Ein Handbuch. Frankfurt/ M. 1989, ISBN 3-593-33675-8
  • Kurt Karl Ferdinand Pohlisch: Rauschgifte und Konstitution. Verlag „Auf der Wacht“, Berlin-Dahlem 1932.
  • Drogen- und Suchtbericht 2013 und 2014 der Bundesregierung

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

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