Loffenau

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Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Loffenau
Loffenau
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Loffenau hervorghobe
48.77258.3855555555556319Koordinaten: 48° 46′ N, 8° 23′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Karlsrue
Landkrais: Raschti
Heh: 319 m i. NHN
Flech: 17,1 km²
Iiwohner:

2566 (31. Dez. 2017)[1]

Bevelkerungsdicht: 150 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahle: 76597,
76332 (Plotzsägemühle)
Vorwahl: 07083
Kfz-Kennzaiche: RA
Gmeischlissel: 08 2 16 029
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Untere Dorfstraße 1
76597 Loffenau
Webpräsenz: www.loffenau.de
Burgermaischter: Markus Burger
Lag vo de Gmai Loffenau im Landkrais Raschti
RheinFrankreichRheinland-PfalzEnzkreisSinzheimSinzheimSinzheimBaden-BadenBaden-BadenBaden-BadenBaden-BadenBaden-BadenKarlsruheLandkreis CalwLandkreis FreudenstadtLandkreis KarlsruheLandkreis KarlsruheOrtenaukreisOrtenaukreisOrtenaukreisAu am RheinBietigheimBischweierBühlertalBühlertalBühlertalBühl (Baden)DurmersheimElchesheim-IllingenForbach (Baden)GaggenauGernsbachHügelsheimIffezheimKuppenheimLichtenau (Baden)LoffenauMuggensturmMuggensturmÖtigheimOttersweierOttersweierRastattRheinmünsterRheinmünsterRheinmünsterRheinmünsterSinzheimSteinmauernWeisenbachRheinKarte
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Loffenau (amtlich Loffenau) isch e Gmai im Landkrais Raschdi z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 2566 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2017).D Gmai isch e staatlich anerkännte Erholungsort.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Loffenau lit am Weschthang vum Nordschwarzwald in eme Sittedal vum Murgdal unterhalb vu dr Deifelsmiili. Dr Bann bsteht us 13,4 % Landwirtschaftsflechi, 78,7 % Wald, 7,5 % Sidlungsflechi un 0,5 % sunschtiger Flechi.[2] D Nochbergmaine vun Loffenau sin Bad Härraalb, Gaggenau un Gernschbach.

Gmaindsgliderung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zue Loffenau ghere newem glichnamige Dorf au no d Wohnblätz Albtaljagdhaus, Auf der Miß, Plotzsägmühle un Teufelsmühle.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Loffenau het urspringlcih dr Herre vun Eberstein ghert, wu s 1297 an s Kloschter Herrealb verkauft, dodrdurich isch s 1338 zue Wirttebärg kumme. Zwische Loffenau un Gernschbach verlauft di historisch Gänz zwische Bade un Wirttebärg.

Verwaltung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Loffenau het mit dr Stadt Gernsbach un dr Gmai Wissebach e Verwaltungsgmainschaft veriibart.

Dr Burgermaischter isch dr Markus Burger.

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vun dr Landdagswahle sitt 2006:[3]

Johr CDU SPD FDP Griini Linki1 AfD Sunschtigi
2016 26,1 % 15,7 % 7,7 % 28,5 % 1,7 % 15,4 % 4,8 %
2011 39,3 % 28,5 % 5,1 % 19,7 % 1,7 % 5,6 %
2006 46 % 28,8 % 11,6 % 8,5 % 2,7 % 2,4 %

1 2006: WASG, sitt 2011: Die Linke

Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Dialäkt vun Loffenau ghert zum Owerrhinalemannisch. Är isch dr ainzig alemannisch Dialäkt, wu im Phonem-Sischtem e interdentale Riiblut (vgl. ängl. ‚th‘) vorkunnt. [4] urgerm. ð wird do noch em Matrial vum Sidweschtditsche Sprochatlas as stimmhaft ð gsproche. Z Loffenau findet mer Minimalbaar wie:

  • v̥ɛdɘʀ 'Väter' – v̥ɛðɘʀ 'Feder'
  • bodɘ 'geboten' – boðɘ 'Boden'
  • leidɘ 'läuten' - leiðɘ 'leiden'

Dodermit isch di sognännt „fränkisch Spirantisierung“, d. h. d Entwicklung vu dr Verschlusslut, wu us germ. b., germ. g un germ. ð entstande sin, zue Riiblut z Loffenau vollständig durichgfiert. Derwilscht d Spirantiesierung vu germ. b > w in vil alemannische (un fränkische) Dialäkt durichgfiert isch, isch dr Riiblut us germ. g (germ. g > j, v, w, ɤ) nur im Nordweschte vum alemannische Sprochruum verbraitet, drzue in vil mittelditsche Dialäkt (vgl. pfälzisch geleche ‚glääge‘). D Spirantisierung vu germ. ð un dodermit e vollständigi Raienentwicklung degege isch nur z Loffenau noogwise. Mhd. ie, üe un uo sin wie in andere Dialäkt im Nordweschte vum alemannische Sprochruum monophthongiert, d. h. mer sait Bruuder statt 'Brueder' un miid statt 'mied'.

Loffenau isch e Belegort vum SSA gsii (RA-11).

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Loffenau – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Landtagswahl
  4. R. Schrambke: Lenisierungen im südwestdeutschen Sprachraum. In: Texttyp, Sprechergruppe, Kommunikationsbereich. Studien zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Hugo Steger zum 65. Geburtstag. Hrsg. Von Heinrich Löffler, Karlheinz Jakob und Bernhard Kelle. De Gruyter 1994