Radolfzell am Bodensee

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Radolfzell am Bodensee
Radolfzell am Bodensee
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Radolfzell am Bodensee fürighobe
47.7388888888898.9686111111111404Koordinaten: 47° 44′ N, 8° 58′ O{{#coordinates:47,738888888889|8,9686111111111|primary
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Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Fryybeg
Landkreis: Konschtanz
Höchi: 404 m ü. NHN
Flächi: 58,6 km²
Iiwohner:

30.109 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 514 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 78315
Vorwahl: 07732
Kfz-Chennzeiche: KN
Gmeischlüssel: 08 3 35 063
Stadtgliderig: Chärnstadt un 6 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Marktplatz 2
78315 Radolfzell am Bodensee
Webpräsenz: www.radolfzell.de
Oberburgermeischter: Jörg Schmidt (SPD)
Lag vo dr Stadt Radolfzell am Bodensee im Konschtanz
Charte

Radolfzell (amtl. Radolfzell am Bodensee) isch e Stadt am nerdlige Stade vum Bodesee rund 20 Kilometer nordweschtli vu Konschtanz un zeh Kilometer eschtli vu Singe. Si isch no Konschtanz un Singe di drittgrescht Stadt im Landchreis Konschtanz un bildet e Mittelzäntrum fir d Umlandgmeine. Syt em 1. Jänner 1975 isch Radolfzell Großi Chreisstadt.

Radolfzell isch Kurort (Mettnaukur) un e Yybahnvercherschnotepunkt mit Gwärb im Maschineböu, in dr Automobilzueliferig un in dr Textil- un Nahrigsmittelinduschtrii.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Radolfzell lyt am nordweschtlige Stade vum Bodesee, am Untersee (Zeller See un Gnadesee), an dr alte Stroß Konschtanz-Singe-Enge, landschaftlig yybettet zwische Bodesee, Höri, Hegau un Bodanrück. S Stadtgebiet lyt zwische 395 Meter (Bodesee) un 675 Meter (Ortsdeil Liggeringe) iber Normalnull. Im eschtlige Stadtgebiet lyt uf dem Baan vu Megginge dr rund zwe Kilometer lang un 600 Meter breit Mindelsee.

Nochbergmeine[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Stedt un Gmeine gränze an d Stadt Radolfzell (im Uhrzeigersinn vu Sidweschte uus): Moos, Singe, Stoeßlinge, Stocke, Bodman-Ludwigshafe, Alleschbach und Rychenau (alli Landchreis Konschtanz).

Stadtgliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Stadtgebiet bstoht us dr Chärnstadt un dr Gmeie, wu im Ramme vu dr Gmeindsreform ab 1974 yyglideret wore sin: Behringe, Gittinge, Liggeringe, Markelfinge, Megginge, Stahringe.

Doderzue ghere no verschideni separat glägeni Sidlige un Wohnblätz:

  • zu Behringe: Am Krizbihl, Bi dr Sandgrueb, Halldestette, Pachthof, Ritihef, Rickelschhuse, Weiherhof un Ziegelfabrik
  • zue Gittinge: Buechhof, Neibuechhof, Säckle un Ziegelhof
  • zue Liggeringe: Hirtehof, Mihlschberg un Rehrnang
  • zue Markelfinge: Naturfrindehuus
  • zue Megginge: Dirrehof, Schloss mit Schlosshof Megginge, Ziegelhof
  • zue Stahringe: Bendelhof, Benzehof, Hinterhomburg, Neiwilerhof, Porthef, Schloßhef, Unterhef un Wilerhof

Ruumblanig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Radolfzell bildet e Mittelzäntrum in dr Region Hochryy-Bodesee. Zue däm Mittelberyych ghere d Stedt un Gmeine Gaiehofe, Moos un Ehninge im Landchreis Konschtanz. Derzue git s Verflächtige mit dr Kanten Schaffuuse un Thurgau in dr Schwyz.

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 4 Sitz 5 Sitz
CDU 9 Sitz 10 Sitz
FDP 3 Sitz 2 Sitz
Wehlervereinigunge 10 Sitz 9 Sitz
Gsamt 26 Sitz 26 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Söhn und Töchter vu de Stadt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Kasimir Walchner: Geschichte der Stadt Ratolphzell, aus handschriftlichen und anderen zuverlässigen Quellen bearbeitet, nebst Erläuterungen und Urkunden. Freiburg i. Br. 1825
  • F. J. Mone (Hrsg.): Quellensammlung der Badischen Landesgeschichte. Erster Band. Macklot, Karlsruhe 1848; hier: Miracula Sancti Marci: Der Heilige Markus zu Reichenau. S. 61–67.
  • E. Ginshofer: Die Millenar-Feier Bischof Radolfs von Verona, Gründers der Kirche und Stadt Radolfszell, in: Freiburger Diözesan-Archiv, Bd. 9 (1875), S. 335 ff. freidok.uni-freiburg.de
  • Peter P. Albert: Geschichte der Stadt Radolfzell am Bodensee. Im Auftrag der Gemeinde bearbeitet von P. Albert. Moriell, Radolfzell 1896.
  • Stadt Radolfzell (Hrsg.): Die Radolfzeller Marktrechtsurkunde vom Jahre 1100: Facsimile-Druck in der Grösse des Originals; den Teilnehmern an der 31. Jahresversammlung des Vereins für Geschichte des Bodensees und seine Umgebung am 19. und 20. August 1900 zu Radolfzell dargeboten / von der Stadtgemeinde Radolfzell. Radolfzell, 1900.
  • Konrad Beyerle: Das Radolfzeller Marktrecht vom Jahr 1100 und seine Bedeutung für den Ursprung der deutschen Städte. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. 30, 1901, S. 3–21.
  • Carl Diez: Radolfzell in Vergangenheit und Gegenwart. Unter Benützung von Archiv-Rat Peter P. Albert: Geschichte der Stadt Radolfzell. Unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der Stadt seit 1870. Mit Beiträgen von E. Diez, Markdorf, und Dr. Beyerle, Göttingen. Huggle, Radolfzell 1916, 84 S.
  • Ludwig Finckh: Kleine Stadt am Bodensee. Radolfzell mit Untersee, Höri und Hegau. Konkordia, Bühl-Baden 1942, ²1943, ³1944; 4. Auflage. Eigenverlag der Stadt Radolfzell 1951.
  • Peter P. Albert: Aus der Geschichte der Stadt Radolfzell. Einzelne Personen und Sachen. Allensbach: Boltze, 1954.
  • Herbert Berner: Radolfzell. Das Tor zum Bodensee. Bild einer alten Stadt in idyllischer Landschaft. Selbstverlag, Radolfzell 1952.
  • Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Franz Götz: Geschichte der Stadt Radolfzell. Schrift- und Bilddokumente, Urteile, Daten. Hegau-Bibliothek, Band 12. Radolfzell 1967.
  • Tobias Engelsing: „Wir sind in Deutschland und nicht in Russland“. Eine Alltagsgeschichte der Volksschule in den Jahren 1933–1949 am Beispiel der Stadt Radolfzell am Bodensee. Libelle/Faude, Lengwil 1987.
  • Franz Götz u.a.: Radolfzell und seine Stadtteile. Geographie, Gegenwart, Geschichte. Hegau-Bibliothek, Band 59. Stadler, Konstanz 1988, ISBN 3-7977-0185-3.
  • Franz Götz und Christian Dierks: Radolfzell. Spuren einer Stadtgeschichte. Hegau-Bibliothek, Band 96. Stadt Radolfzell 1995, ISBN 3-921413-71-0.
  • 40 Jahre Mettnau-Kur 1958 – 1998 medizinische Rehabilitations-Einrichtungen der Stadt Radolfzell am Bodensee. Hrsg. vom Stadtarchiv Radolfzell. Stadtarchiv, Radolfzell 1998.
  • Erich Georg Gagesch: Bischof Radolt und die heiligen Hausherren von Radolfzell. Kalliope, Singen 1999, ISBN 3-931493-08-3.
  • Michael Greuter (Hrsg.): Radolfzell am Bodensee. Stadt mit Tradition und Zukunft. Hegau-Bibliothek, Band 118. Bildtexte Achim Fenner. Historische Texte Franz Götz. Greuter, Singen 2003, ISBN 3-9806273-4-9.
  • Radolfzell am Bodensee. Informationen für Bürger und Gäste. 11. Auflage. WEKA-Info, Mering 2004.
  • Wolfgang Benz, Barbara Distel: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 2: Frühe Lager: Dachau, Emslandlager. Beck, München 2005. hier: Achim Fenner: Radolfzell. S. 468/469.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Radolfzell am Bodensee – Sammlig vo witere Multimediadateie



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