Leinfelden-Echterdingen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Leinfelden-Echterdingen
Leinfelden-Echterdingen
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Leinfelden-Echterdingen fürighobe
48.6927777777789.1427777777778432Koordinate: 48° 42′ N, 9° 9′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Landkreis: Esslenge
Höchi: 432 m ü. NHN
Flächi: 29,9 km²
Iiwohner:

37.224 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 1245 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 70771
Vorwahl: 0711
Kfz-Chennzeiche: ES
Gmeischlüssel: 08 1 16 078
Stadtgliderig: 4 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Marktplatz 1
70771 Leinfelden-Echterdingen
Webpräsenz: www.leinfelden-echterdingen.de
Oberburgermeischter: Roland Klenk (CDU)
Lag vo dr Stadt Leinfelden-Echterdingen im Esslenge
Charte

Lãẽfelde-Echderdenge (dt. Leinfelden-Echterdingen) isch e Stadt z Bade-Wirttebärg diräkt sidli vu dr Landeshauptstadt Stuegert. Die Stadt, wu anne 1975 im Ramme vu dr Gmeindsreform nej bildet woren isch, het scho bi ihre Grindig 20.000 Yywohner gha. Wäge däm isch si zum 1. Juli 1976 Großi Chreisstadt wore. Hite isch si no Esslenge, Filderstadt, Nirtenge un Kirche di fimfgrescht Stadt im Landchreis Esslenge un ghert zum Mittelberyych Stuegert im glychnamige Oberzäntrum.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lãẽfelde-Echderdenge lyt uf dr Fildere in 342 bis 495 Meter Hechi un gränzt im Norden an s Stadtgebiet vu Stuegert. Im Weschte un im Side schließe sich s Waldgebiet vum Scheabuech un s Sibemihledal aa.

Nochbergmeine[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Stedt un Gmeine gränze an d Stadt Lãẽfelde-Echderdenge (im Uhrzeigersinn vu Norde uus): Stuegert (Stadtchreis), Filderstadt (Landchreis Esslenge) un Waldebuech, Schdõẽnebrõnn, Beeblenga un Sẽndelfenge (alli Landchreis Beblenge)

Stadtgliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Stadtgebiet vu Lãẽfelde-Echderdenge bstoht us dr vier Stadtdeil Lãẽfelde, Echderdenge, Musberg un Stette. Die Stadtdeil sin idäntisch mit dr ehmolige glychnamige Gmeine. Di offiziäll Bezeichnig vu dr Stadtdeil erfolgt dur s vornedra gstellt Wort „Stadtteil“, dr Namme vu dr Stadt un dr Namme vum Stadtdeil, wu dur e Bindestrich nogstellt wird.[2] Zum Stadtdeil Echderdenge ghere Echderdenge un di abgangene Ortschafte Hagenbuchhof oder Hegnach, Hofstette, Kleinaichen, Nenckersweiler, Niederbechbach, Schemeler oder Staudach, un e Sidlig, wu dr Namme nimmi bekannt isch. Zum Stadtdeil Lãẽfelde ghere d Stadt Lãẽfelde, d Stadtdeil Oberoiche un Onteroiche, d Hef Schlechtsmihle un Schleßlesmihle, s Huus Seebrickemihle un di abgange Ortschaft Mittelaichen. Zum Stadtteil Musberg ghere s Dorf Musberg un d Hyyser Eselsmihle, Meilesmihle un Oberi Mihle un di abgange Ortschaft Niederweiler. Zum Stadtteil Stette ghere s Dorf Stette uf dr Fildere un d Hyyser Kochemihle un Walzemihle un di abgangene Ortschafte Hohenegerten, Lutzenhausen und Neumühle.[3] Derzue git s z Stette no d Wohngebiet Hof un Woidach, wu us alte Wyyler firigange sin.

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gmeirot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 4 Sitz 5 Sitz
CDU 6 Sitz 7 Sitz
FDP 2 Sitz 2 Sitz
Bündnis 90/Di Griene 5 Sitz 5 Sitz
Wehlervereinigunge 9 Sitz 7 Sitz
Gsamt 26 Sitz 26 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Burgermeischter[ändere | Quälltäxt bearbeite]

An dr Spitz vu dr Stadt stoht dr vu dr Bevelkerig uf acht Johr gwehlt Oberburgermeischter. Är het au dr Vorsitz iber dr uf fimf Johr gwehlte Gmeirot. Är het as allgmeine Stellverdrätter e Erschte Byygordnete mit dr Amtsbezeichnig „Erster Bürgermeister“ un e wytere Byygordnete mit dr Amtsbezeichnig „Bürgermeister“.

Stadtoberhaipter syt dr Bildig vu dr Stadt 1975:

  • 1975–1985: Walter Schweizer (FW), Burgermeisxhter, ab 1. Juli 1976 Oberburgermeischter
  • 1985–2001: Wolfgang Fischer (SPD), Oberburgermeischter
  • seit 2002: Roland Klenk (CDU), Oberburgermeischter

Wappe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Wappe vu dr Stadt Lãẽfelde-Echderdenge zeigt „in Gold e blaue Ring, dodin e blaui Leischte, wu obe dervu ne blaue Stab uusgoht (Seschter)“. D Stadtfahne isch blau-gel. Wappe un Fahne sin dur s Regierigspresidium Stuegert am 22. März 1978 verdlent wore. S Wappesymbol isch s alt Echderdenger Fläckezeiche, s „Seschter“ (e Fruchtmaß). D Blasonierig isxch us em Wappe vu Lãẽfelde gnuu wore.

Stedtbartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Stadt Lãẽfelde-Echderdenge unterhaltet Stedtbartnerschafte mit däne Stedt:

  • Flagge von FranceFrance Manosque (Frankryych), seit 1973 – d Stedtbartnerschaft vu Lãẽfelde mit Manosque in dr Provence isch noch em Zämmeschluss 1975 uf di nej Stadt Lãẽfelde-Echderdenge uusgwytet wore.
  • Flagge von UkraineUkraine Poltawa (Ukraine), syt 1988 – d Bartnerschaft mit Poltawa isch zämme mir dr Nochbarstedt Filderstadt un Oschtfildere gschlosse wore.
  • Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaUSA York/Pennsylvania (Vereinigti Staate), syt 1989
  • Flagge von ItalyItaly Voghera (Italie), syt 2000 – wel Voghera scho Bartnerstadt vu Manosque gsi isch, bilde die drej Stedt jetz e trilaterali Bartnerschaft.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Rudolf Schwarz (Hrsg.): Stadtlexikon Leinfelden-Echterdingen Schwarz, Leinfelden-Echterdingen 2003.
  • Uwe J. Reinhard u. a.: Leinfelden-Echterdingen. Eine Stadt im Bild. DRW, Leinfelden-Echterdingen 1991, ISBN 3-87181-266-8.
  • Bernd Klagholz: Der Tag von Echterdingen. Zeppelin LZ 4 auf den Fildern. Katastrophe und Neubeginn der Luftschifffahrt. Stadtarchive Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen 2008, ISBN 978-3934760103.
  • Manuel Werner: Macht und Ohnmacht jugendlicher Luftwaffenhelfer. Ein Beispiel vom Fliegerhorst und KZ Echterdingen/Filder. In: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg/Erzieherausschuss der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Stuttgart (Hrsg.): Durch Faszination zur Macht – die Faszination der Macht. Bausteine zum Verhältnis von Macht und Manipulation. Handreichungen für den Unterricht. Stuttgart 2003.
  • Faltin, Thomas u. a.: Im Angesicht des Todes. Das KZ-Außenlager Echterdingen 1944/45 und der Leidensweg der 600 Häftlinge. Stadtarchiv Leinfelden-Echterdingen 1998, ISBN 978-3000028984 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Leinfelden-Echterdingen. Band 5).
  • Der Landkreis Esslingen – Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i. V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 2, Seite 109.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Leinfelden-Echterdingen – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  2. Hauptsatzig vu dr Stadt Lãẽfelde-Echderdenge vum 14. März 2006, zletscht gänderet am 24. Oktober 2006 (PDF)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 194–199.


Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Leinfelden-Echterdingen“ vu de dütsche Wikipedia.

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