Sindelfingen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Sindelfingen
Sindelfingen
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Sindelfingen fürighobe
48.7133333333339.0027777777778449Koordinaten: 48° 43′ N, 9° 0′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Stuegert
Landkreis: Beblenga
Höchi: 449 m ü. NHN
Flächi: 50,9 km²
Iiwohner:

60.795 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 1196 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 71063–71069
Vorwahl: 07031
Kfz-Chennzeiche: BB
Gmeischlüssel: 08 1 15 045
Stadtgliderig: Kärnsdadd ond 2 Stadtdåel
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Rathausplatz 1
71063 Sindelfingen
Webpräsenz: www.sindelfingen.de
Oberbirgermåeschter: Bernd Vöhringer (CDU)
Lag vo dr Stadt Sindelfingen im Beblenga
Charte

Sendlfenga (altschwäbisch Sendlfeng, dt.Sindelfingen) isch a Sdadd en dor Midde vom Bundesland Bada-Wirttabärg, ogfär 15 km sidwesdlich vo Stuegert. Sendlfenaga isch d´graesd Sdadd vom Landgraes Beblenga. Zsẽma mid dor sidlicha Nåchborsdadd Beblenga bilded-s a Middelzentrum fir d´ Gmaendena dromrom.

Seid-m 1. Februar 1962 isch Sendlfenga Graosa Graessdadd.

Geografie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sendlfenga leid ausorhalb vom Nordosdrand vom Obera Gae, am Fuas vom Glemswald zwischa dor Schwippe, dui må em Sdaddgebid ãfangd, ond-m Sommerhofabach. Dor haechsde Punkt leid uff 532, dor diafsde ufff 409 m i. NN. S´ Sdaddgebid sälber gåd vo 425 bis 460 m i. NN. Zom Nordschwarzwald brauchd-s a halba, zor Schwäbischa Alb a gnabba Sdond.

Klima[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Niderschlagsdiagramm

Emm-a normala Jår geid-s ogfär 735 mm Räaga. Där Wärd leid em middlora Driddl vo de ibliche deitsche Mässwärd. Am droggnedsda isch dor Januar, am maesda Räaga geid-s em Juni.

Sdedd ond Flägga dromrom[ändere | Quälltäxt bearbeite]

An Sendlfenga grenzed (em Uhrzaegor nåch, em Osda ãgfanga): Stuagert (Stadtgraes), Laefelda-Echderdenga (Landgraes Esslenga) ond Beblenga, Ehnenga, Åedlenga, Grafenao, Magstadt ond Leoberg (älle Landgraes Beblenga).

Sdaddgliederong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sendlfenga sezzd sich zsẽma aus dor Kärnsdadd ond de Sdadddåel Måechenga (Maichingen) ond Darmsa (Darmsheim), dia må em Rãma vo dor Gebietsreform 1971 aeglidored wårda send. Dia båede Sdadddåel send haed Ortschafta em Senn vo dor bada-wirttabärgische Gmaendeordnong mid ma Ortschaftsråt, där må bei jedora Kommunalwahl nui gweld wird, ond mid ma åegena Ortsvorsteher. Seid-m Januar 2008 endsdåd uff dor graosa Fleche vom friora Beblengor Flugblatz dor nuie Sdadddåel Flugfeld, a Vorhaba zsẽma mid Beblenga.

Uff dor Gemarkong vo dor Kärnsdadd send en de ledsde Jårzehnd Wohngebiet mit zum Dåel åegene Nãma endsdanda. Då dorza ghaered zom Beisbiel Viehweide, Pfarrwiesen, Spitzholz, Eschenried, Eichholz, Hinterweil ond Goldberg.

Raomblanong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sendlfend bilded zsẽma mid dor Nåchbersdadd Beblenge a Mittelzentrum en dor Regio Stuagert. Stuagert isch´s Oberzäntrum. Zom MIddlbereich Beblenge/Sendlfenga ghaered Aidlenge, Altdorf, Ẽhnenga, Gärdrenga, Grafenao, Hildrizhausa, Holzgerlenga, Magstadt, Scheeåech, Sdoenabronn, Waldabuach ond Weil.

Aegmaendonga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1. September 1971: Darmsa
  • 1. Dezember 1971: Maechenga

Was es so alles geit[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S´ Wichdiggsde zom gugga isch d´ romanischa Martinskirch, wo von der Aldschtadt aus ganz oba aufm Buggel sdåd. Vor der Kirch sdåd a moderna Skulptur vom St. Martin, wia er sein Mandl doilt. Oemål em Jår geid-s ao on Martinsritt. D´ Kirch selber isch 1083 gweiht worda ond isch noch italienischem Vorbild baud worda, drom hot se da Durm näabadra standa, da Zwischaraum hend se erscht schpäder zuabaut. Heit isch se evangelisch. Ennadrenn isch se zemlich oifach aufbaud, aber grad dees macht se so scharmand. S´ geit dord efters mol a schene Musik, dia hend a oiges Streichorcheschter ond a baar Cheer ond sonscht no guete Leit.

En der Altschtadt ka mor no an Haufa Fachwerg ãgugga ond´s alde Rothaus, dees må se zu ma Museeum omfunktioniert hend. Oberhalb vom Margdblatz ståd´s middlere Rothaus, des isch ao a Museeum mit Gemälde. Dord isch ao der Kartaverkauf fir Veranstaldonga ond d´ Tourisdainformatio. D´ Zebrastroefa a baar Meder weider send aus Carrara-Marmor. S´ nuie Rothaus isch ed weit dorvo, aber des isch a blosor Funktionsbau.

Endusdri[ändere | Quälltäxt bearbeite]

En Sendlfenga isch der Daimler, midd mae wia 30.000 Arbeitsbläzz. S´ Werg selber isch ogfähr so graoß wia d´ Altsdadd. Ond au dromrom geits an Haufa Endustri ond Logistig vo Firmena, dia må ihre Sacha an dor Daimler lifered. Dees gild au fir Beblenga, bsonders auf der Hulb, wo dor Daimler ao no Sacha broduziert, außorhalb vo saem Haubtgelände. Manche Leid holet sich ihr Audo dort selber em Werg ab ond mached no a Werksfiehrung. Sae nuis Audo hold mor am "Magic Point", wo ãgeblich äbbes Magisches bassird, wenn mor de Audokaefer dor Schlissl en d´ Hand druggd.

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Råthaus en d0r Vaihengor Stråß

Gmaenderåt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 8 Sitz 10 Sitz
CDU 14 Sitz 17 Sitz
FDP 4 Sitz 2 Sitz
Bündnis 90/Di Griene 6 Sitz 6 Sitz
Wehlervereinigunge 9 Sitz 10 Sitz
Anderi Partäie 1 Sitz
Gsamt 42 Sitz 45 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

D Wahlbedeiligung isch 2009 bi 41,83% gläge. Vorsitzende vum Gmeirot isch dr Oberburgermeischter.

Bürgermeister[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A Schultheiss vom Flägga Sendlfenga wird anna 1255 gnennt, 1271 a Schultheiss vo dor Sdadd. Seid 1280 håd-s on Vogt gäa, där må bis anna 1605 z´ Beblenge saen Sitz gheed hådd. Nå isch Sendlfenga vom Amt Beblenge drennt wårda, und nå hend Amtmanna bzw. Oberamtmanna d´ Stadtvorwaldong glaeded.

Vo 1819 ã hådd s´ Stadtoberhaupt d Bezeichnong „Stadtschulteß“ draga ond vo 1930 ã Birgermåesdor. Seid dor Erhebong zor Graosa Graessdadd am 1. Februar 1962 håesd-or Oberbirgormåeisdor.

Stadtoberhaipter syt 1819

  • 1819–1826: Johann Friedrich Dinkelacker
  • 1826–1832: Johann Breuning
  • 1832–1849: Christian Immanuel Conz
  • 1850–1895: Johann Gottfried Frank
  • 1895–1932: Wilhelm Hörmann
  • 1932–1945: Karl Pfitzer
  • 1945–1946: Werner Häring
  • 1946–1977: Arthur Gruber
  • 1977–1993: Dieter Burger
  • 1993–2001: Joachim Rücker
  • Syt 2001: Bernd Vöhringer

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Lorenz, S., Scholz, G. (Hg.): Böblingen. Vom Mammutzahn zum Mikrochip. Filderstadt 2003 (ISBN 3-935129-09-2)
  • Hermann Weisert: Sindelfingen im Wandel der Zeit. Röhm Verlag, Sindelfingen 1988
  • Stadt Sindelfingen (Hrsg), Dorothee Ade-Rademacher, Reinhard Rademacher: Reich an Vergangenheit. Römer und Alamannen in Sindelfingen. Sindelfingen 2004 (Schriftenreihe des Stadtarchivs Sindelfingen, Band 6), ISBN 3-00-014744-6
  • Thomas Knopf: Das römische Sindelfingen. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2000 (Materialhefte zur Archäologie in Baden-Württemberg, Band 55), ISBN 3-8062-1497-2
  • Beck, Alfred: Chronik von Darmsheim, Böblingen 1930 (Neuauflage 2003)

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Sindelfingen – Sammlig vo witere Multimediadateie

Wikisource S dütschsprochig Wikisource hät Originaltegscht zum Thema „Sẽndelfenge in dr Topographia Sueviae (Mathäus Merian) vu 1656“.
Wikisource S dütschsprochig Wikisource hät Originaltegscht zum Thema „Sẽndelfenge in dr Bschryybig vum Oberamt Beblenge vu 1850“.



Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Sindelfingen“ vu de dütsche Wikipedia.

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