Belp

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Belp
Wappe vo Belp
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Bärn (BE)
Verwautigschreis: Bärn-Mittulandw
BFS-Nr.: 0861i1f3f4
Poschtleitzahl: 3123
UN/LOCODE: CH BLP (ohni Flughafe)
Koordinate: 604465 / 19339646.8916627.497225521Koordinaten: 46° 53′ 30″ N, 7° 29′ 50″ O; CH1903: 604465 / 193396
Höchi: 521 m ü. M.
Flächi: 23.3 km²
Iiwohner: i11'346 (31. Dezämber 2013)[1]
Website: www.belp.ch
Karte
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Iber des Bild
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Bäup (oder Bälp) isch e Gmeind im im Verwaltigskreis Bärn-Mittelland vom Kanton Bärn i dr Schwiz.

Name[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Name Bäup (hochdütsch: Belp) isch nid uf ei eidütige Ursprung zrückzuführe. 1239 isch Pelpa dokumentiert worde, dä Name isch vo keltischem Ursprung u bedütet Cheri, Wändig und bezeichnet dr Ort, wo a're Cheri vom Fluss Gürbe ligt. Möglicherwise stammt d'Ortsbezeichnig aber us em gallo-romanischen Balbia, was Steilhang bedütet.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bäup ligt am Igang vom Gürbetal, ungfähr 10 km vo Bärn entfernt Richtig Thunersee. Es verfüegt mit dr Aare-Auenlandschaft über es ir Schwiz einzigartigs Naturschutzgebiet. Bi Bäup befindet sich dr Flughafe Bern-Belp.

Trotz sirer Nähi zu Bärn steut Bäup immer noch e eher ländlech prägti Gmeind dar. Am Bäupberg isch in de letschte Jahr die moderni Siedlig Riedli 2 in verdichteter Bouwise zur Schonig vo de Landresärve entstande. Die Siedlig het d'Fachlüt durch ihri moderni Konzeption überzügt. Vo de Bewohner wird di sonnegi Lag u d'Ruhe innerhaub vor Siedlig ufgrund em durchdachte Konzept sehr gschätzt.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gräberfund lö druf schliesse, dass d'Gägend vo Bäup bereits um 1200 v.Chr. besidlet isch gsi. Di erschti urkundlechi Erwähnig vo Bäup isch im Jahr 1107 gsi u d'Kirche vo Bäup wird 1228 zum erschte Mau im Kircheverzeichnis vom Bistum Lausanne ufgfüert. Uf dr Burg Hohburg, erbout 1125, hei d'Freiherre vo Bäup-Montenach residiert. Im Jahr 1298 hei d'Freiherre a dr Site Freiburgs gäge d'Stadt Bärn kämpft u si i de Schlachte vo Dornbühl u Niederwangen gschlage worde. D'Freiherre hei nachhär Bäup a d'Stadt Bern abträte müesse. Mit em Ungergang vom alte Bärn (1798) isch o d'Freiherrschaft vo Belp verlosche. 1803 isch Bäup Amtssitz des Amtsbezirk Seftigen.

Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jahr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 1970 1867 2046 2069 2112 2343 2921 3235
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 3293 3593 4066 4922 6981 7578 8104 9193

Dr Uusländeraateil isch 2010 bi 11,1 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

72,2 % vo de Iiwohner si evangelisch-reformiert, 13,5 % si römisch-katholisch (Stang 2000).

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Nationalraatswahle 2011 het s das Ergebnis gää: BDP 15,8 %, CVP 2,5 %, EVP 4,5 %, FDP 7,7 %. GLP 4,7 %, GP 7,1 %, SP 17,4 %, SVP 31,0 %, Suschtigi 9,3 %.

Gmeindspresidänt vo Bäup isch dr Rudolf Neuenschwander (Stang 2013).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Jahr 2011 bi 2,0 % gläge.

Sprach u Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hei vo de 9193 Iiwohner 92,8 % Dütsch als Houptsprach aagää, 1,1 % Französisch u 1,1 % Italienisch.

Dr Dialäkt vo Bäup ghört zum Hochalemannisch.

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • "Die Orts und Flurnamen der Gemeinde Belp", vom Fritz Burkhalter
  • "Die Gürbe und ihr Tal", vom Hans Egger
  • Bildband "100 Jahre Belper Dorfleben", vom Peter Wittwer
  • "Die Geschichte des Mösli (Bern-Belp)", Neuauflage 1999 vom R. Ellwanger

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Bäup – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)