Lago Maggiore

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Lago Maggiore
Lago Maggiore view.jpg
Geographischi Lag: Oberitalie, Kanton Tessin
Zueflüss: Ticino, Verzasca, Maggia, Toce, San Bernardino, Erno, Boesio, Tresa
Abflüss: Ticino, bi Sesto Calende (Lombardei / Piemont)
Stedt am Ufer: Locarno, Luino, Verbania, Arona, Stresa
Date
Koordinaten 693884 / 9104345.9644444444448.6497222222222193Koordinaten: 45° 57′ 52″ N, 8° 38′ 59″ O; CH1903: 693884 / 91043
Lago Maggiore (Schweiz)
Lago Maggiore
Höchi über em Meeresspiegel 193 m ü. M.
Flechi 212,5 km²
Seelengi 65 km
Seebreiti 12 km
Volume 37 km³
Umfang 166 km
Maximali Diefi 372 m
Karte Langensee.png

Dr Langesee, italiänisch Lago Maggiore isch en grosse See in dr Südschwiz und in Norditalie. Am See liged berüehmti Ort wie Ascona, Locarno; aber au Verbania und Luino, wo bekannt syn für d Märit.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Langesee isch e Ergebnis vo mehrdusigjährige Erosione un verdankt sinere Entschdehig de Usschürfige dur di iszittliche Gletscher.

De See isch 216 km² groß un isch de zweitgröschdi Oberitalienisch See nach em Gardasee.

Er litt uff ere middlere Meereshöchi vo 195 m, isch 65 km lang un an der breideschde Schdell 12 km, an der schmälschde bi Arona 2 km breit. Drumumme sin es 166 km. Zwüsche Ghiffa un Porto Valtravaglia isch die diefschdi Schdell vom See mit 372 m.

Wo der Fluss Toce in de See mündet, gits no de Lago Mergozzo, dä friejer e Verbindig zum Langesee cha hett, jedoch durch d´Gschdeinsablagerige vom Toce sini Verbindig verlore hett.

Ebeso fließe no mehreri Wasserläuf in de See, so de Bach Erno, de Cannobino un de S. Bernardino im Weschde.

S’Zueflussgebiet isch riesig, s‘goot vo de Penninische un de Lepontinische Alpe im Norde bis i d’Gäged vo Varese im Süde.

De Wasserschpiegel hett vieli uffs un abs, de Högschtschdand isch im Frielig un im Herbschd.

Im See liged die Borromäische Insle, wo die gröschde sin. S’git dänn noh die beide Insle bi Cannero un die vo Brissago. Zuedäm het’s no e Inseli wo Partegora heisst.

De Zue- un Abfluss isch de Tessin. De Zuefluss im Norde bi Magadino lit im Tessin, un de Abfluss im Süde bi Sesto Calende ghört zu Italie.

Klima[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wie bi allene Voralpesee underlitt s’Klima em milde Ifluss vo de große Wasserflächene.

Die middlere Temperadure im Summer sin höcher, so um die 22 °C ume, die im Winder nidriger, so um 6 °C ume, als die vo de benachbarde Ebene.

Wind hett es vil, am Daag bloost di Inverna us de Ebeni in d’Däler uufe, am morge in unkehrder Richdig nennt me ne Tramontana.

Flora[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dank de klimatische Bedingige gitt es rund ums Seeufer mediterani Arde, un in pflägde Gärde findet me sogar subdrobischi Flora mit exodische un säldene Exemplare.

Uff de Hügel folgt d Bewaldig de normale Arde.

Gschicht vom See[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zahlrichi Fund wiese noh, daß me in dr Geged um de Langesee scho in vorgschichdlicher Zitt gwohnt het. D Fund uss de Bronze- un de Isezitt sin z Varese, Lagozza, Golasecca un Locarno gfunde worde. Im nördliche Teil hend Lepontier gwont und im südlich Teil Insubrer.

Friejer hänn dört d Gallier gsidlet, ums 3. vorchrischdlichi Johrhundert hänn d Römer des Gebied erobered. Duurt het des aber e ganzes Johrhundert, bis die aasässig werde hänn chönne.

D Römer hänn Ordschafde gründet, s Land urbar gmacht un hänn Schdroose baut.

De Name Verbanus schdammt us dere Zitt. Angera un Locarno ware wichdigi milidärischi Zändre.

Im 3. Johrhundert sin übber d Römerschdroos (Poebeni bis ans Ossolatal) d Chrischde igwandered.

Ändi 5. Johrhundert sin d Burgunder duurezooge, im Joohr 569 d Langobarde. 774 sin au nooh d Franke choo, wo dann s Land in Grafschade uffdeilt hänn.

Nach dere Karolingische Dynaschdie cham die Zitt vo de Feudalherrschaft. Otto I vo Sachse hett 963 übber d’Söhn vom Berengars II gsiegt un es isch in kaiserliche Bsitz üübergange.

1277 hett de Erzbischof Ottone Visconti d’Hand ussgschdereckt nach däm Fläckli Erde un es au übernooh. 1439 hett dann die Familie Visconti e große Deil vo ihrem Bsitz an Vitaliano Borromeo abdrädde.

De Julius II, wo vo de Schwizzer nach Idalie gruefe worde isch, het sitt 1513 die ganzi Küschde vo Cannobio un Maccagno bsetzt un bhalde.

1535 fallt dann de ganze Bsitz an die schpanische Habsburger, die neue Herre vom Herzogtum Mailand.

Erschd 1743 drädde die duch de Wormser Verdrag s’Weschdufer an s’Huus Savoye ab.

1797 wirds durch d’napoleonische Neuordnig die Cisalpinische Republik, 1802 iibürgered in’d Republik Italie.

1815 gooht s’Weschdufer widder ans Huus Savoye, un’s Oschdufer gooht an’d Öschdriecher.

1848 hänn d’Litt vom Garibaldi sich mit de Öschdriecher aagleggt, und 1859 nach ere Schlacht bi Cannobio isch die Region im neugründete Königriech Italie uffgange.

Tourismus[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Rund um de See, wo kurvige Schdroose e mängi Abzwiegig baradhaldet, liege malerischi Blätz zum Wandere un flaniere. Au Bärgschdiege lohnt sich, hett me doch super Ussichde uff de See.

Böötle, Schwimme, Wasserschi, Angle un Segle biede sich aah, da me vom Wasser us d Landschaft am beschde beschdune chaah. S gitt au Tennisblätz, un bi Intra sogar e Golfblatz.

Wirdschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Acherbau un Viehzucht im Hügelland schdooht in gliechem Verhäldniss mit de induschdrielle Erwerbszwieg.

S’git chemischi und Maschinebaubedrieb in Intra, Pallanza un Luino, Texdilinduschdrie im südliche Seegebiet, in Laveno Keramikherschdellig un u. a. werde in Baveno au Bodeschätz z’Daag gholt.

Schdei un Rubin werde zur Uhreherschdellig charakderisdisch z Arona hergschdellt, Huetbänder in den Ord am obere See, Hiet z Ghiffa, Obschdbau z Lesa, un Blueme dued me im middlere Seegebiet zum Verchauf apflanze.

Externi Syte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Langesee / Lago Maggiore – Sammlig vo witere Multimediadateie