Feldis/Veulden
| Wappe | |
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| Basisdate | |
| Kanton: | Graubünde |
| Bezirk: | Hinterrhy |
| BFS-Nr.: | 3632 |
| PLZ: | 7404 |
| Koordinate: | 46.783332 n. Br. 9.416667 ö. L. |
| Höchi: | 1470 m ü. M. |
| Flächi: | 7.57 km² |
| Iwohner: | 140 31. Dezember 2007 |
| Website: | www.feldis.ch |
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Feldis/Veulden |
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| Karte | |
Feldis/Veulden (dütsche un bis 1943 offizielle Name: Feldis, rätoromanisch Veulden) isch e ehemooligi politischi Gmeind im Kanton Graubünde, wo zum Chreis Domleschg un em Bezirk Hinterrhy ghört het. Feldis lait uffenere Terass am Hang vo de Stätzerhornchette un isch de nördlichts Ort im Domleschg. Di ehemooligi Gmeind het e Gröösi vo 758 Hektar, un gränzt aa Domat/Ems, Rothebrunne un Scheid.
Syt em 1. Januar 2009 ghört Feldis zämme mit Trans, Scheid un Tumegl/Tomils zur neue Gmeind Tomils.
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Gschicht
De Ort wird 1290/98 als Felden zum erschte Mool erwäänt. Am Änd vum 13. Joorhundert isch e Guet vo de Bischöf vo Chur bekannt, un im 14. Joorhundert hen d Herre vo Rietberg de Zehnte bezoge. 1527 het sich Feldis uss de Herrschaftsrächt ussgchauft. 1583 isch es zum reformierte Glaube überträtte. Im Joor 1774 isch de Ort vumene Brand fascht ganz zerstört worde[1]. Bis zum Bau vunere Strooss uff Tomils un Scheid im Joor 1904 isch Feldis di isoliertest Gmeind vum Domleschg gsi. Im Joor 1958 isch au e Seilbaan uff Rhäzüns baut worde. Bis zum 20. Joorhundert isch d Viewirtschaft un de Ackerbau de wichtigscht Erwerb gsi, syt em Bau vo de Strooss isch Feldis di einzig Gmeind vum Domleschg, wo au de Tourismus e Roll spiilt[2].
[ändere] Wappe
S Wappe vo Feldis zeigt uffeme silbrige (wysse) Grund, übereme rote Dreiberg, en blaue Vogelgryyf mit rote Chralle un Schnabel. De Gryyf isch s Familiewappe vo de Tscharner, un de Dreiberg isch e beliebts Motif in de schwiizer Heraldik, wo uff d Lag in de Berg hywyyst.
[ändere] Bevölcherig
| Joor | 1803 | 1850 | 1880 | 1900 | 1950 | 2000 | 2004 |
| Yywohnerzaal | 156 | 164 | 172 | 130 | 176 | 129 | 136 |
In beide Fäll vo de Schuel un de Chilch, isch d Usschaltig vum Romanisch schynts vo de Gmeind sälber betrybe worde. Ab 1922 bis 2002 sin deno wiider 2-3 Romanischstunde pro Wuch erteilt worde, allerdings mit Unterbrächige, wyl d Gmeind zitewys nit-romanischi Lehrchräft aagstellt het.„Wenn in der Pause ein Kind ein Wort Romanisch sprach, musste es zehn Rappen Busse bezahlen. Die Situation war schwierig für Kinder, die kaum ein Wort Deutsch konnten. Da war es meist still auf dem Pausenplatz.“[4]
Bis in de 1920er isch s Romanisch di einzigi Umgangssprooch, wo "uff de Gass" gredt worde isch, gsi, un d Chinder hen bim Schuelyytritt in de Regle kei Dütsch chönne. Gäänderet het sich des deno mit enere Zuewandrig in de 1920er, un mit em Uffcho vum Tourismus in de 30er. Ab öbe 1950 sin d Chinder deno in de Regel zweisproochig uffgwaggse. Bis in d 1960er isch s Romanisch aber als Alltagssprooch no presänt gnue gsi, dass au d Chinder vo Dütschsproochige Romanisch glehrt hen. In de 1980er het mer deno in fascht allene Familie mit de Chinder uff Dütsch gredt; de Mathias Kundert berichtet 2007 no vo einere Familie, wo au mit de Chinder Romanisch gredt wird. Hüt isch s Romanisch no d Sprooch vo einzelne Familie un Fründeschreis, wo im Private oder als e Art „Geheimsprooch“ gredt wird[5].
| Sprooche vo Feldis/Veulden | ||||||||||
| Sprooche | Volchszäälig 1900 | Volchszäälig 1970 | Volchszäälig 1980 | Volchszäälig 1990 | Volchszäälig 2000 | |||||
| Aazaal | Aateil | Aazaal | Aateil | Aazaal | Aateil | Aazaal | Aateil | Aazaal | Aateil | |
| Dütsch | 4 | 3,08 % | 73 | 48,03 % | 54 | 50,47 % | 89 | 72,95 % | 110 | 85,27 % |
| Rätoromanisch | 126 | 96,92 % | 75 | 49,34 % | 50 | 46,73 % | 31 | 25,41 % | 18 | 13,95 % |
| Yywohner | 130 | 100 % | 152 | 100 % | 107 | 100 % | 122 | 100 % | 129 | 100 % |
[ändere] Sehenswürdigkeite
Di reformierti Dorfchilch vo Feldis stoot unter Denkmoolschutz.
[ändere] Galeri
[ändere] Weblink
- Offizielli Websyte vo Feldis/Veulden
- Artikel Feldis/Veulden im Historische Lexikon vo dr Schwiiz
Allmänd (Commons): Feldis — Witeri Mulitimediadateie zum Artikel
[ändere] Fuessnote
- ↑ http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D1472.php
- ↑ Kundert, Mathias: Der Sprachwechsel im Domleschg und am Heinzenberg (19./20. Jahrhundert). Kommissionsverlag Desertina, Chur 2007, ISBN 978-3-85637-340-5. pp. 26
- ↑ Kundert (2007). pp. 30
- ↑ Kundert (2007). pp. 30
- ↑ Kundert (2007). pp. 33