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Hifinge

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy


Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Hifinge
Hüfingen
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Hifinge hervorghobe
Koordinate: 47° 56′ N, 8° 29′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friiburg
Krais: Schwarzwald-Boor-Kroas
Heh: 684 m i. NHN
Iiwohner:

7976 (31. Dez. 2022)[1]

Boschtlaitzahl: 78183
Vorwahl: 0771
Kfz-Kennzaiche: VS
Gmeischlissel: 08 3 26 027
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Hauptstraße 18
78183 Hüfingen
Webpräsenz: www.huefingen.de
Burgermaischter: Michael Kollmeier
Lag vun vo de Gmai Hifinge im Schwarzwald-Boor-Kroas
KarteSchweizLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldLandkreis EmmendingenLandkreis KonstanzLandkreis TuttlingenLandkreis WaldshutOrtenaukreisLandkreis RottweilBad DürrheimBlumbergBräunlingenBräunlingenBrigachtalDauchingenDonaueschingenFurtwangen im SchwarzwaldGütenbachHüfingenHüfingenKönigsfeld im SchwarzwaldMönchweilerNiedereschachSt. Georgen im SchwarzwaldSchönwald im SchwarzwaldSchonach im SchwarzwaldTuningenTriberg im SchwarzwaldUnterkirnachUnterkirnachUnterkirnachVillingen-SchwenningenVillingen-SchwenningenVillingen-SchwenningenVöhrenbach
Karte
Dialäkt: Bodeseealemannisch

Hifinge (dt. Hüfingen) isch e Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis z Bade-Wirtteberg. D Stadt hot 7976 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2022). Hiifinge isch e staatlich anerkennte Erholungsort.

Hiifinge liit uf 574 bis 917 Meter Hechi uf dr Boor, am Oschtrand vom Sidschwarzwald im Dal vo dr Breg. Dr Bann bstoht us 57,4 % Landwirtschaftsflechi, 30,3 % Wald, 10,5 % Sidligsflechi un 1,8 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmoande sin Eschinge im Norde, Geisingen im Oschte, Blumberg un Wuete im Side un Löffingen un Bräunlingen im Weschte.

Gmondsgliderig

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Zue Hifinge ghere d Ortsdoal Belle (dt. Behla), Firschdeberg (dt. Fürstenberg), Huuse (dt. Hausen vor Wald), Mulefinge (dt. Mundelfingen) un Sumpfohre (dt. Sumpfohren).[3]

Hifinge ischt zum erschte Mol gnennt worre anne 1083.

Iigmoandunge:

  • 1. April 1970: Sumpfohre
  • 1. Dezember 1971: Firschdeberg[4]
  • 1. Januar 1972: Belle[4]
  • 1. März 1972: Huuse[4]
  • 1. Januar 1975: Mundelfinge[5]

Wappe vo dr iimoandete Stedt un Gmoande:

Hifinge hät sich mit dr Städt Briilinge un Eschinge zum Gmondverwaltungsverband „Donaueschingen“ mit Sitz z Eschigen zämmegschlosse.

Burgermoaschter siit 1826:

  • 1826–1831: Josef Burkhard
  • 1831–1837: Johann Baptist Neukum
  • 1837–1840: Fidel Ganter
  • 1840–1848: Josef Hug
  • 1848–1849: Jakob Häfele
  • 1849–1852: Johannes Neukum
  • 1852–1854: Matthias Fischerkeller
  • 1854–1863: Johannes Ev. Neukum
  • 1863–1887: Jakob Bausch
  • 1887–1899: Julius Faller
  • 1899–1908: Wilhelm Krausbeck
  • 1908–1919: Josef Bausch
  • 1919–1933: Matthäus Metzger
  • 1933–1937: Philipp Frank
  • 1937–1945: Rudolf Müller
  • 1945–1946: Matthäus Metzger
  • 1946–1955: Richard Fischer
  • 1955–1963: Rudolf Müller
  • 1963–1989: Max Gilly
  • 1989–2016: Anton Knapp
  • siit 2016: Michael Kollmeier
Museum
  • Römerbadmuseum
  • Stadtmuseum fir Kunscht un Gschicht
  • Schuelmuseum
Musik
  • Stadtmusik Hiifinge
  • Hiifinger Vokalkreis – Singing Voices e. V.
Bauwerk

Dr Dialekt vo Hifinge ghert zum Bodeseealemannisch.

  • August Vetter: Chronik der Stadt Hüfingen, herausgegeben von der Stadt Hüfingen, 1984
  • Beatrice Scherzer / Hermann Sumser: Hüfingen – Führer durch eine alte Stadt, ISBN 3-9805125-1-7
  • Stadt Hüfingen (Bildband), Dold-Verlag, ISBN 3-927677-37-X
  • Peter Albert: Hüfinger Fasnet, Hrsg. Narrenzunft Hüfingen, 1992
  • Hugo Siefert: Begegnungen mit dem 925-jährigen Hüfingen, in: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Band 52 (2009), S. 17–42. (online)
  • Franz Xaver Kraus (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden. Beschreibende Statistik / im Auftrage des Grossherzoglichen Ministeriums der Justiz, des Kultus und Unterrichts und in Verbindung mit Josef Durm, Ernst Wagner, Band 2: Kreis Villingen. Freiburg i. B. 1890, S. 32–38 (online bi dr UB Heidelberg)
  • Albert Köbele: Sippenbuch der Stadt Hüfingen, Landkreis Donaueschingen in Baden, 1598–1966. Grafenhausen: Köbele 1962 (= Badische Ortssippenbücher 12)
 Commons: Hüfingen – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2022 (CSV-Datei).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 565–568
  4. 4,0 4,1 4,2 Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 494.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 517.