Genitiv

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech

Dr Genitiv isch dr 2. Fall in dr klassische Grammatik. In dr dytsche Grammatik sait mer em au Wesfall.

Im dr maischte modärne alemannische Dialäkt git s nume wenig gängigi Genitivforme. Ganz im Siide, v. a. in e Dail Walliser Gmaine un in Siidwalser Gmaine z Italie het sich no bis in s 20. Jh. e lääbige Genitiv ghalte.

Sprochligi Funktione vum Genitiv[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In dr latynische Grammatik wäre unter anderem die Funktione vum Genitiv unterschide:

  • genetivus qualitatis / totius – dr Genitiv stoht fir e Aigeschaft: „Ticket zweiter Klasse", „eine Freude kurzer Dauer"
  • genetivus partitivus – dr Genitiv druckt e Aadailsbeziehig uus: „der älteste Sohn der Familie", „die andere Seite der Medaille"
  • genetivus subiectivus – s Genitiv-Objekt isch Quälle vun ere Handlig: „der Rat des Freundes";
  • genetivus obiectivus – s Genitiv-Objekt isch Ziil vun ere Handlig: „Beachtung der Gesetze"
  • genetivus possessivus – dr Genitiv zaigt e Bsitzverhältnis aa: „Mutters Hut", „der Mantel des Vaters", „die Flagge der Bundesrepublik Deutschland"
  • genetivus explicativus / definitivus – dr Genitiv erklert oder bschrybt e ander Objekt necher: „Strahl der Hoffnung", „die Strafe der Verbannung"
  • genetivus hebraicus – dr Genitiv staigeret d Bedytig vum Objekt un druckt syy hegschte Grad uus: „das Buch der Bücher"
  • genetivus auctoris – dr Genitiv git e Urheberschaft aa: „Beethovens 1. Symphonie"


Genitiv bi Högschtalemannische Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Genitiv z Tärbinu[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Elisa Wipf hed in iire Dissertation vù 1910 Die Mundart von Visperterminen Genitivfoorme im Dialäkt vù Tärbinu aagee. Laider hed si nid bschriibe, wie ùn in welene Fäl dr Genitiv bruuchd wird. Di ainzig Informazion, wù si dooderzue gid, isch: Alle vier Kasus sind in freier syntaktischer Verwendung im Sg. wie im Plur. erhalten. (Wipf 1908, S. 119).

Was ùffald, isch as d Deklinazion im Tärbiner Dialäkt no groosi Äänligkaid hed mid dr Deklinazion im Aldhoochdydsch.

  • Byyschbiil: Schdaarchi Maskulina: a-Schdäm
Kasus Ahd. Tärbinu
Sg. Pl. Sg. Pl.
Nom. tag taga Tag Taga
Gen. tages tago Tagsch Tago
Dat. tage tagun Tag Tagu(n)
Akk. tag taga Tag Taga

Ane 2000 isch in zwai Hefder e Wèèrderbuech vù Tärbinu erschiine mid ere chùùrze grammatische Yylaidig vù dr Fides Zimmermann-Heinzmann: Die Mundart von Visperterminen, wie sie im Jahre 2000 von der älteren Generation gesprochen wurde. In dääre grammatische Skizze bschrybd d Zimmermann-Heinzmann d Deklinazion im Tärbiner Dialäkt, wien er 90 Joor noo dr Dissertation vù dr Elsia Wipf gschwäzd wird.

In dr maischde Fäl wird dr Genitiv nimi bruuchd. Vyyl wird er no bruuchd wie in vyyle alemanische Dialäkt bi Näme ùn Verwandschafdsbezaichnige: ds Vattersch Hüüs, ds Peeter-Marisch Büobu, der Greetu Leo. Doodeerbyy wird der Genitiv aliwyyl vooraagschdeld.

Weenig bruuchd wääre anderi Genitiv: ds Tagsch, ds Jaarsch. Weschschi Hüüs? Der ald Genitiv Plural ùf -o (z. B. Tago) isch faschd verschwùnde.

Genitiv im Leetschutaal[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Walter Henzen hed in syym Artikel Der Genitiv im heutigen Wallis d Forme ùn dr Gebruuch vùm Genitiv im Leetschutaal bschriibe. Dää Artikel isch ane 1932 erschiine ùn basierd ùf dr Schbrooch Ändi 20er / Aafangs 30er Joor.

Genitivbildig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Substantiv

schdaarchi Maskulina ùn Neutra

Sg.: ts Tagsch (dt. des Tages), ts Hirtsch (dt. des Hirten), ts Jaarsch (dt. des Jahres)
Pl.: Tagu, Hirtu, Jaaru

schdaarchi Feminina

Sg.: tr Zaal (dt. der Zahl), tr Hand (dt. der Hand), tr Heeji (dt. der Höhe)
Pl.: Zaalu, Hendu, Heejinu

schwachi Maskulina

Sg.: ts Hasen (dt. des Hasen)
Pl.: Hasu

schwachi Feminina

Sg.: tr Zungu (dt. der Zunge)
Pl. -u: Zungu
  • Adjektiv

schdaarchi Adjektiv

Gen. Sg. m./n.: guäts Muätsch (dt. guten Mutes)
Gen. Sg. f. ùn Pl.: zweiär Jaaru (dt. zweier Jahre), kwaltteetigerwiis (dt. gewälttätigerweise)

schdaarchi Adjektiv

ts aalten Pfarärsch (dt. des alten Pfarrers), ts chleini Hansch (dt. des kleinen Hans), dr maarmu Liitu (dt. der armein Leute)
  • Adjektiv

miinä (dt. mein), diinä (dt. dein), schiinä (dt. sein), ira (dt. ihr Sg.), iischä (dt. unser), eiwä (dt. euer), iru (dt. ihr Pl.)

Verwändig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Genitiv abhängig vù Substantiv
  • Genitvus possessivus

Dr Genitivus possessivus isch im Leetschutaal no frèi bruuchd woore. dr Wiibu Rekck (dt. die Röcke der Frauen) schdood nääbe t Wiiburrekch. In dr Bruid Huis (dt. im Haus der Braut) isch e gweenligi Foorm.

Attributivi Schdelig

Dr attributiv verwänded Genitiv wird aliwyyl voraagschdeld.
Sg.:
ts Poilisch Acher (dt. Pauls Acker)
in ts Etri Martisch Chälder (dt. in Onkel Martins Keller)
eiws Vatersch Vater (dt. der Vater eures Vaters)
iischär Muätär Huislichi (dt. die Sparsamkeit unserer Mutter)
ts Näglisch Schalla (dt. die Glocke der “Nägli” (Kuhname))
tr Loonzun Gand (dt. der Schutt der Lonza)
E fleeti Stuba isch dr Elprinu Stulz. (dt. eine saubere Stube ist der Stolz der Älplerinnen.)
Dits isch den dr Hirtärrun Aarbeit. (dt. Dies gehört zur Arbeit der Hirten.)
ts Luikchasch än Techter (dt. eine Tochter des Lukas)
Schiindra än Etru (dt. eine Onkel seiner Frau)
Pl.:
riichär Liitu Vee (dt. das Vieh reicher Leute)
selichär aarmer Liitu Chind (dt. die Kinder solcher armer Leute)
iischär än Geis (dt. eine unserer Ziegen)

Prädikativi Schdelig

Sg.:
Siid iär ts Tokchtoorsch? (dt. Seid Ihr (die Kinder) des Doktors)
Was ts Etri Stäffäsch ischt, chunt taana imbriin (dt. Was dem Onkel Stephan gehört, kommt auf der anderen Seite herunter.)
Dischi isch ts Muilsch (dt. Dieses (Halfter) ist das des Maulesels)
Dits isch ira (dt. Dieses ist ihres.)
Pl.:
Dits Holz isch dr Sigigu. (dt. Dieses Holz ist der Familie Siegen)
Dischi Weid isch iru. (dt. Diese Weide ist ihre.)
  • Genitvus partitivus

Dr Genitivus partitivus chùnd v. a. nääbe Pronomina ùn Adjektiv voor, zem Dail au nääbe Substantiv, doo aber sogar noogschdeld.

Welschin isch dä Huät? – Äsch ischt irun einä. (dt. Wessen ist dieser Hut? – Es ist einer der ihren.)
Dischä Leerch isch nuch der bessrun einä. (dt. Diese Lärche ist noch eine der besseren.)

Vyyl mool wird dr Genitivus partitivus aber au ùmschriibe mid em Dativ.

dr weegschtun ä Leerch (dt. eine der schönsten Lärchen) schdood nääbe: van weegschtän ä Leerch.
äs Kchiilo däschin (dt. eine Kilo dessen) schdood nääbe: äs Kchiilo van däm.
  • Anderi Genitvfoorme

Anderi Foorme vùm Genitiv sin im Leetschutaaler Dialäkt säldener.

Genitivus subjectivus

ts Pfarärsch Inzug (dt. der Einzug des Pfarrers)
ts Pfarärsch Bredig (dt. die Predigt des Pfarrers)

Genitvus objectivus

zweiär Taksch Milch (dt. die Milch zweier Tage)
ts Summersch Nutz (dt. der Milchertrag eines Sommers)

Eendeer foormelhafd chùnd dr Genitvus qualitatis voor:

Där Meinung bin den iich ... (dt. Ich bin denn der Meinung ...)
Ich bin där Hoffnung (dt. Ich bin der Hoffung)

Aarg sälde isch dr Genitvus locativus.

an allä Siitun dr Chilchu (dt. an allen Seiten der Kirche), maischd mid Dativ ùmschriibe: an allä Siitun van dr Chilchu.


Genitiv abhängig vù Adjektiv, Pronomina, Adverbie
  • Genitvus partitivus

Dr Genitivus partibus chùnd v. a. hinder appas (dt. etwas) bzw. äswas (dt. irgendein) voor.

appas Guätsch (dt. etwas Gutes)
appas Schees (dt. etwas Schönes)
äswas Gäldsch (dt. irgendeine Menge Geld)
äswas Aarbeitersch (dt. irgendein Arbeiter)
äswas Tiärsch (dt. irgendein Tier)
äswas Buäbusch (dt. irgendwelche Jungen)

Au voor oder hinder Zaalwèèrder oder Quantideedsadjektiv chaa dr Genitivus partibus schdoo.

Ich han dru drii. (dt. Ich habe deren drei.)
därun eini (dt. deren eine)
Miär ässen deru viil. (dt. Wir essen deren viel.)
Schi heind gnuäg discher Cheibu. (dt. Sie haben genug von diesen Kerlen.)
Däru hei miär summi verchoift. (dt. Deren haben wir einige verkauft.)

Eender feschdi Foormle sin Uusrief wie Was Cheibsch!, Was Tiifelsch!, Was Dräkchsch! oder Phrase wie nid der Ziit haan (dt. keine Zeit haben)

  • objektive ùn adverbielle Genitv (maischd vor Pronomina)
ich bin schin sicher. (dt. Ich bin seiner sicher.)
Däschi bin ich froo. (dt. Dessen bin ich froh.)
Präposizione mid Genitiv

D Präposizion wäge wird no vyyl mid Genitiv bruuchd.

wägen diinä (dt. wegen deiner)
wägen miinä (dt. wegen meiner)
wägen ts Poilisch (dt. wegen Pauls)
wägen ts Bachsch (dt. wegen des Baches)

S gid aber au d Verwändig vùm Dativ bi dr Präposizion wäge.

wägen däschin (dt. wegen dessen) schdood nääbe wägen däm (dt. wegen dem).


Genitiv abhängig vù Adjektiv, Pronomina, Adverbie
  • Genitvus partitivus

Dr Genitivus partitivus chaa nääbe jeedem transitive Verb schdoo.

Miär kseen schin al Taag. (dt. Wir sehen seiner (ihn) jeden Tag.)
Welder den däru Steinu. (dt. Wollt ihr von diesen Steinen?)
  • Genitvus objectivus

Dr Genitivus partitivus schdood obligatorisch bim Verb.

Verbe mid obligatorischem Genitiv sin z. B.: achtu (auf jemanden achten), waartä (dt. auf jemanden warten), lachä (dt. über jemanden lachen), bigäärn (dt. begehren).

Reflexivi Verbe mid obligatorischem Genitiv sin z. B. ärwern (dt. sich erwehren), bigää (dt. sich begeben)


Frèii Genitivfoorme

Foormelhafdi frèii Foorme als Satzadverbie sin z. B. äs Taksch (dt. eines Tages), eis Jaarsch (dt. eines Jahres), niemaalu (dt. niemals).

Genitivforme im andere alemannische Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Au in andre alemannische Dialäkt git s no Forme mit eme ächte Genitiv, Biispiil:

Bi Nämme vu Persone (Vornämme) und gwüssne Personebizeichnige wie Muetter, Vatter, Pfarrer:

  • Bärndütsch:
    Grosmueters Brülle, Fritzes Schatz, Ruedis chranke Vatter
  • Oberrhiinalemannisch (Kaiserstuehl):
    s Äigens Schaüfänschter, s Gridlis Schuelersack (Margritchens Schultasche), in s Mueters Stibili
  • Obwaldner Dytsch:
    Dui bisch nimmä wyt äwäg vos Hergods Rych. (näbe: Dä Mändsch isch am Hergod sy Sohn gsi.)
    Das isch ds Jakobs Muätter. (Näbe: Dui bisch doch am David sy Sohn.)'
  • Züridütsch:
    s Naachbers Chatze, s Mueters Brüeder oder der Mueter Brüeder, s Maatelis Mueter, s Fritze Vatter, der Vreene Bueb. D Endig isch im allgimäine -s, aber bi Wörter wo da schwirig isch uf -e: s Hanse Huus, s Sigrischte Schüür. De Artikel lutet s oder bi wiibliche Wörter, wenn si de Genitiv nöd uf -s bildet der.

Bi Bezeichnunge vu dr ganze Familiä:

  • Bärndütsch: Felbers Land
  • Basel-Ditsch: s Millers händ Bsuech, s Ùnggle Phauls kèmme
  • Oberhiinalemannisch (Kaiserstuehl): s Schwabs Bue, s Metzgers Hüüs; gang in s Sachere Adolfe (gang zu dr Familiä Adolf Sacherer)
  • Schwebisch: s Bachkoa'rds Schuira (= d Schiire vum Bachkonrad), s Noochbersch Zao
  • Züridütsch
    s Chälers Birebaum; s Pfänigers sind furtzoge, vo s Schnyders läbt niämer mi; s Metzger Huusers, s Hesse Fritze, s Tokters, s Chilepfläägers

Anderi Genitivrelikt:

  • Kaiserstuehl: Hesch dr Zit? S isch nit dr Wärt. E Dag zwee (= vu einem Dag zwee Stick = zwee Dag);
  • Luzärn: Was Chëibs get s? Mer hënd noor öppis Öpfels öberchoo. Me(r) wënd no Tags hëi. Me weerd fascht s Tüüfels!
  • Züri: Er hät Züügs gnueg. Er isch Maas gnueg. I ha nüd der Zyt, nüd der Wyl. E Hunds Chelti, es Chaibe Züüg

Ersatzkonschtruktione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In dr maischte alemannische Dialäkt wäre Verhältnis, wu in z. B. in dr dytsche Sproch mit eme Genitiv uusdruckt wäre, mit andere Konstriktione bildet.

Genitiv-Ersatz bi Sache[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Genitiv bi Sache wird in dr maischte alemannische Dialäkt mit Hilf vu dr Preposizioon vo (au vu oder vun) uusdruckt (Preposizionalkonschtrukzioon).

Oberrhiinalemannisch
Kaiserstuehl
Hochditsch
d Ägsblusjoon vum Raümschiff die Explosion des Raumschiffs
d Diäfi vu-n-ere Frejndschaft die Tiefe einer Freundschaft
s Zämmezelle vu gliche Brich das Zusammenzählen gleicher Brüche

Ganz ähnlig gohts aü in andere alemannische Dialäkt.

Genitiv-Ersatz bi Persone[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wänn dr Bsitzer e Person isch (z.B. dr Ruedi), ka dr Genitiv-Ersatz au mit Hilf vu dr Präposition vu bildet wäre: Der Götti vom Ruedi. Am beliäbteste isch aber e Ersatzkonstruktion mit Possevivpronome un Dativ: Em Ruedi sy Götti.

Oberrhiinalemannisch
Kaiserstuehl
Bärndütsch Züridütsch Schwebisch
im Määr si Iiwilligung em Ruedi sy Götti em Vatter sys Graab mei'm Soo' seine Kamerada
(in) dr Zahnärzti ihre Dechterli em Meieli syner luschtige Züpfli vom Maa synere Syte em Hans seine Schua
(in) däm si Gsicht der Mueter ihre Huet weleren ihre Maa? sei'ra Frao ihr Bäsle

(Määr = Burgemeischter; Züpfli = Zepfli)

D Ersatzkonschtruktion mit Dativ wird sältener aü bi Diärer (bsunders Hüüsdiärer mit "Familiäaschluss") agwändet, Züri: eme Pfau si Fädere, der Chatz iri Auge, Kaiserstuehl: im Katzebissili si Kerbli. In dr Luzärndütsch Grammatik wird dä Genitiversatz as "Genitiv von Lebewesen" bezeichnet.

Genitiv im Änglische[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Änglische kunnt dr ächt Genitiv (säxischer Genitiv) fascht ellei im Zämmehang mit Persone un Familiä vor: Peter's car (im Peter si Aüto/s Peters Aüto), Miller's cat (s Millers Katz), zuedäm in zämmegsetze Substantiv: bathroom (Badzimmer), homepage (Heimsitte) usw.

Genitiv im Tirkische[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Aü im Tirkische spiilt dr Genitiv e enormi Roll:

  • Evimizin önünün bir kismi çamurluktur.
  • (Uf Hochditsch nogmacht: "Hauses-unseres der-Vorderseite-seiner ein Teil dreckig-ist." = "Ein Teil des Vorplatzes unseres Hauses ist dreckig." = Vor unserem Hüüs ischs in einem Ecke dräckig.)

Literatür[ändere | Quälltäxt bearbeite]

verschiideni Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ludwig Fischer: Luzerndeutsche Grammatik, Hitzkirch 1989 (Nochdruck vu dr Üsgab vu 1960)
  • Werner Marti: Berndeutsche Grammatik, Bern
  • Harald Noth: Kaiserstühler alemannische Sprachlehre. In: Alemannisches Dialekthandbuch vom Kaiserstuhl und seiner Umgebung, Freiburg 1993
  • Rudolf Suter: Baseldeutsch-Grammatik, Basel 1976
  • Friedrich E. Vogt: Schwäbisch in Laut und Schrift, Stuttgart 1977
  • Albert Weber: Zürichdeutsche Grammatik, Zürich 1948

Alli alemannische Biispiil obe sin üs däne Grammatike, numme d Obwaldner Biispiil üs

  • Karl Imfeld: Markusevangeeli Obwaldnerdytsch, Sarnen 1979

högschtalemannischi Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Biispiil us em Wallis un vo dr Südwalser sin us:

  • Angela Bacher: Bärulussä. Il prato più bello dell'orso. Suoni, nomi e luoghi nella parlata walser di Formazza. Tararà Edizione, Verbania 1995
  • Marco Bauen : Sprachgemischter Mundartausdruck in Rimella Valsesia (Piemont). Verlag Paul Haupt, Bern und Stuttgart 1978 (Sprache und Dichtung 28)
  • Silvia Dal Negro: The Decay of a Language. The Case of a German Dialect in the Italian Alps. Peter Lang, Bern 2004.
  • Gertrud Frei Walserdeutsch in Saley. Wortinhaltliche Untersuchung zu Mundart und Weltsicht der altertümlichen Siedlung Salecchio/Saley (Antigoriotal). Verlag Paul Haupt, Bern und Stuttgart 1970 (Sprache und Dichtung. Sonderreihe Berner Arbeiten zur Dialektologie und Volkskunde 18)
  • Giovanni Giordani: La colonia tedesca di Alagna - Valsersia e il suo dialetto. Nachdruck der 2. Auflage 1927
  • Fritz Gysling und Rudolf Hotzenköcherle (1952): Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprachplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich. Frauenfeld. 48 S. und 1 Karte.
  • Walter Henzen Der Genitiv im heutigen Wallis. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB) 56 (1932), S. 91-138
  • Ts Remmaljertittschu. Vocabolario Italiano - Tittschu. Centro Studi Walser - Rimella - Sede in Torino. Tipografia di Borgosesia s.a.s, Borgosesia 1995.
  • Charles V. J. Russ: Die Mundart von Bosco Gurin. Eine synchronische und diachronische Untersuchung. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2002 (ZDL Beihefte 120).
  • Max Waibel: Die volkstümliche Überlieferung in der Walserkolonie Macugnaga (Provinz Novara) . (SSGV ; 70). Basel : SGV, 1985.
  • Elisa Wipf Die Mundart von Visperterminen im Wallis. Huber, Frauenfeld 1910 (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik 2)
  • Peter Zürrer: Wörterbuch der Mundart von Gressoney. Mit einer Einführung in die Sprachsituation und einem grammatischen Abriss. Frauenfeld 1982. (Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung 24).
  • Peter Zürrer: Sprachinseldialekte. Walserdeutsch im Aostatal. Aarau 1999. (Reihe Sprachlandschaften 23)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Mundart von Visperterminen, wie sie im Jahre 2000 von der älteren Generation gesprochen wurde