Füssen

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Wappa Deitschlandkart
Wappa vo de Stadt Füssen
Füssen
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Füssen hervorghobe
47.56666666666710.7808Koordinaten: 47° 34′ N, 10° 42′ O
Basisdata
Bundesland: Bayern
Regierongsbezirk: Schwoba
Landkroes: Oschtallgai
Heh: 808 m i. NHN
Fläch: 43,5 km²
Eiwohner:

15.265 (31. Dez. 2015)[1]

Bevelkerongsdicht: 351 Eiwohner je km²
Boschtloetzahl: 87629
Vorwahl: 08362
Kfz-Kennzoeche:
Gmoedsschlissel: 09 7 77 129
Stadtgliderong: 4 Ortsdail
Adress vo dr
Stadtverwaltong:
Lechhalde 3
87629 Füssen
Webpräsenz: www.stadt-fuessen.de
Bürgermeister: Paul Iacob (SPD)
Lag vo de Stadt Füssen em Landkroes Oschtallgai
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Iber des Bild

Füessa (amtlich Füssen) isch a Stadt im Landkrais Oschtallgai in Bayern.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Füessa leit am Fuaß vo dr Allgaier Alpe, do wo dr Lech in Forggesee mündet. Uf em Gmaisgebiet sin au dr Hopfesee und dr Weißesea. Vo dr Gmarkung sin 42,0 % Landwirtschaftsfleche, 25,2 % Wald, 15,8 % Sidlungsfleche un 17,0 % sunschtige Fleche.

Gmoandsdail[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zua Füessa gheret d Stadtdail Bad Faulenbach und Ziegelwies, d Pfarrderfer Hopfen am See und Weißesea, s Kirchdorf Oberkirch, d Derfer Bebele, Benken, Enzensberg, Erkenbollingen, Eschach, Fischerbichl, Moos, Roßmoos, Schwarzenbach, See, Vorderegg und Wiedmar, d Weiler Achmühle, Ehrwang, Heidelsbuch, Hinteregg, Hub, Niederried, Oberdeusch, Oberried, Thal, Vilser, Wies und Wörth und d Gheft Bachthal, Brand, Häusern, Hof, Hubmannsegg, Rohrweiher, Spöttl, Steigmühle und Unterdeusch.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Füessa isch zum erschte Mol gnennt worda uf em Grabstui vom Remer Heraclius praepositus militum fotensium (Kommandant vo dr Füessener Truppe). Im remische Staatshandbuach „Notitia dignitatum“ us em 4./5. Johrhundert wird e Militärposchte z „Foetibus“ bschriba.

Eiwohner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1840 1871 1900 1925 1939
Eiwohner 875 941 1169 1313 1209
Johr 1950 1961 1970 1987 2011
Eiwohner 2066 2062 2388 2814 3707

Dr Ausländeraadail isch 2011 bei 2 % gleage.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

83,8 % vo dr Eiwohner sind im Johr 1987 remisch-katholisch gwesa, 12,2 % evangelisch.

Verwaltung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Füessa ghert zua koanere Verwaltungsgmoaschaft. Dr Birgermaischter vo Füessa isch dr Paul Iacob.

Wahla[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahla seit 1986:

Johr CSU SPD FW Griane FDP Sonschtige
1986 64,9 % 12,7 % - 8 % 3,9 % 10,5 %
1990 63,6 % 14,6 % - 7,3 % 4,5 % 10 %
1994 63,7 % 17,7 % - 5,5 % 3,2 % 9,9 %
1998 59,3 % 16,4 % 7,5 % 5,3 % 1,3 % 10,2 %
2003 68,1 % 7,3 % 9,6 % 5,1 % 2,8 % 7,1 %
2008 55 % 7,3 % 13,9 % 5,8 % 7,7 % 10,3 %
2013 56,3 % 9,1 % 13,5 % 7 % 2,8 % 11,3 %

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Dialekt vo Füessa ghert zum Oschtschwäbisch.

Bekannte Leit[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Josef Feistle: Materialien zur Geschichte der Stadt Füssen, Füssen 1861.
  • Rudibert Ettelt: Geschichte der Stadt Füssen, Füssen 1970.
  • Rudibert Ettelt: Geschichte der Stadt Füssen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Jahr 1945, Füssen 1979.
  • Wolfgang Wüst: Bürger und Räte, Äbte, Pröpste und Vögte in der Residenzstadt Füssen. Städtische Autonomie und stiftsstaatliche Kontrolle im Absolutismus, in: Reinhold Böhm (Hg.), 1250 Jahre St. Mang in Füssen 750-2000 (Alt-Füssen 1999), S. 104–117.
  • Wolfgang Wüst: Artikel Füssen, in: Werner Paravicini (Hrsg.): Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, 2 Teilbde (1: Dynastien und Höfe, 2: Residenzen) (Residenzenforschung 15 I/ 1,2) Ostfildern 2003, Bd. 1, S. 204–205.
  • Ingo Seufert: Kath. Stadtpfarrkirche St. Mang in Füssen, Lindenberg (Kunstverlag Josef Fink) 2. Aufl. 2011.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Füessa – Sammlig vo Multimediadateie

Fuaßnota[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016