Obergenzburg

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Wappa Deitschlandkart
Wappa vom Markt Obergünzburg
Obergünzburg
Deutschlandkarte, Position vom Markt Obergünzburg hervorghobe
47.84638888888910.418888888889737Koordinaten: 47° 51′ N, 10° 25′ O
Basisdata
Bundesland: Bayern
Regierongsbezirk: Schwoba
Landkroes: Oschtallgai
Verwaltongs-
gmoeschaft:
Obergünzburg
Heh: 737 m i. NHN
Fläch: 46,7 km²
Eiwohner:

6409 (31. Dez. 2017)[1]

Bevelkerongsdicht: 137 Eiwohner je km²
Boschtloetzahl: 87634
Vorwahl: 08372
Kfz-Kennzoeche:
Gmoedsschlissel: 09 7 77 154
Adress vo dr
Marktverwaltong:
Marktplatz 1
87634 Obergünzburg
Webpräsenz: www.oberguenzburg.de
Bürgermeister: Lars Leveringhaus (CSU)
Lag vom Markt Obergünzburg em Landkroes Oschtallgai
ÖsterreichKempten (Allgäu)Landkreis OberallgäuKaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis UnterallgäuLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis Landsberg am LechRettenbach am AuerbergWestendorf (Allgäu)Wald (Allgäu)Waal (Allgäu)UntrasriedUnterthingauHalblechStöttwangStötten am AuerbergSeegSchwangauRückholzRuderatshofenRoßhauptenRonsbergRieden (bei Kaufbeuren)Rieden am ForggenseePfrontenPforzenOsterzellOberostendorfObergünzburgNesselwangMauerstettenMarktoberdorfLengenwangLechbruck am SeeLamerdingenKraftisriedKaltentalJengenIrseeGünzachHopferauGörisriedGermaringenFüssenFriesenriedEisenberg (Allgäu)EggenthalBuchloeBidingenBaisweilBiessenhofenAitrangKarte
Iber des Bild

Obergenzburg (amtlich Obergünzburg) isch a Markt im Landkrais Oschtallgai in Bayern.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Obergenzburg leit weschtlich vo Kaufbeire an dr Eschtliche Genz. Vo dr Gmarkung sin 76,6 % Landwirtschaftsfleche, 14,7 % Wald, 8,1 % Sidlungsfleche un 0,6 % sunschtige Fleche.

Gmoandsdail[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zua Obergenzburg gheret dr gleichnamig Markt, d Pfarrderfer Ebersbach und Willofs, d Derfer Berg, Burg und Eglofs, d Weiler Algers, Freien, Gfäll, Habersberg, Hartmannsberg, Hauprechts, Heißen, Mautis, Mindelberg, Obermelden, Seesen, Wielands und Wolfartsberg und d Gheft Barteler, Becherer, Bergammer, Bichtholz, Binkenhofen, Bössenbauer, Burgstall, Burker, Christler, Diebold, Feurer, Fink, Galger, Gfällmühle, Glaser, Glögler, Greggen, Hengeler, Hofmanns, Holzbauer, Kaltenbrunn, Kasperle, Klauser, Kleemaier, Knoll, Leutsbrunn, Liebenthann, Litzen, Lohbauer, Maier, Maurus, Mindelmühle, Pfänder, Reichholz, Rufen, Scheutler, Schoner, Schweizer, Simmerlhof, Stanis, Thanner, Untermelden, Veiten, Wegmacher, Wiedebauer und Wiesmühle.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Obergenzburg hot 1407 vom Kaiser Ruprecht vo er Pfalz s Marktrecht kriagt.

Eiwohner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1840 1871 1900 1925 1939
Eiwohner 2712 2745 3086 3462 3198
Johr 1950 1961 1970 1987 2011
Eiwohner 5343 4754 5006 5476 6266

Dr Ausländeraadail isch 2011 bei 2,6 % gleage.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

86,3 % vo dr Eiwohner sind im Johr 1987 remisch-katholisch gwesa, 8,4 % evangelisch.

Verwaltung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Obergenzburg hot mit dr Gmoanda Genza und Untrasried a Verwaltungsgmoaschaft vereibart. Dr Birgermaischter vo Obergenzburg isch dr Lars Leveringhaus.

Wahla[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahla seit 1986:

Johr CSU SPD FW Griane FDP Sonschtige
1986 61,2 % 18,9 % - 8,5 % 3,5 % 7,9 %
1990 58,6 % 19,2 % - 8,4 % 5 % 8,8 %
1994 62,3 % 18,9 % - 7,1 % 2,6 % 9,1 %
1998 57,6 % 18 % 8,1 % 5,8 % 1,5 % 9 %
2003 57,7 % 10,1 % 16,5 % 7,2 % 2,2 % 6,3 %
2008 39,3 % 6,7 % 35,1 % 7,2 % 4,3 % 7,4 %
2013 47 % 10,9 % 13 % 13,2 % 2,1 % 13,8 %

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Dialekt vo Obergenzburg ghert zum Oschtschwäbisch.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Obergünzburg – ein Spaziergang durch den alten Marktflecken, 2. überarb. Aufl., Horb am Neckar: Geiger, 1996, ISBN 3-89570-155-6
  • Franz Xaver Gutbrod: Geschichte der Pfarrei Obergünzburg, Kempten: Kösel, 1889–1891
  • Werner Gebhardt: Die besonderen Gravamina der Gemeinde Obergünzburg vor dem Bauernkrieg, in: Allgäuer Geschichtsfreund, 82 (1982), S. 5–15
  • Toni Nessler: Burgen im Allgäu, Bd. 2. Burgruinen im Westallgäu und im angrenzenden Vorarlberg, im württembergischen Allgäu, im nördlichen Allgäu um Memmingen, im nordöstlichen Allgäu um Kaufbeuren und Obergünzburg, sowie im östlichen Allgäu und im angrenzenden Tirol, Kempten: Allgäuer Zeitungsverlag, 1985, ISBN 3-88006-115-7
  • Theodor Roppelt: Die Geologie der Umgebung von Obergünzburg im Allgäu mit sedimentpetrographischen Untersuchungen der glazialen Ablagerungen, München, Techn. Univ., Diss., 1988
  • Jürgen Schätzthauer, Bernd Remiger, Brüne Harms, Stanislaus von Korn: Flora, Vegetation und Fauna im Tal der Östlichen Günz zwischen Obergünzburg und Ronsberg, Landkreis Ostallgäu/Bayern: Bestandserhebungen im Rahmen der Umsetzung des bayerischen Arten- und Biotopschutzprogrammes, Nürtingen, Fachhochschule, Dipl.-Arb., WS 1998/99
  • Hermann Epplen (Hrsg.): Über 1900 mundartliche Ausdrücke aus Obergünzburg und seiner Umgebung. Marktgemeinde Obergünzburg/Allgäu, Obergünzburg 1974
  • Hermann Epplen: Obergünzburger Chronik. Ein Heimatbuch aus dem oberen Günztal, (Allgäuer Heimatbücher Band 72), Kempten/Allgäu: Verlag für Heimatpflege, 1968
  • J. M. Gabler-Saliter-Milchwerke (Hrsg.): 275 Jahre Gabler-Saliter in Obergünzburg. 1713–1988, Obergünzburg: J. M. Gabler-Saliter, 1988

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuaßnota[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018