Ahausa

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Wappa Deitschlandkart
Wappa vo de Gmoed Auhausen
Auhausen
Deutschlandkarte, Position vo de Gmoed Auhausen hervorghobe
49.00944444444410.621666666667422Koordinaten: 49° 1′ N, 10° 37′ O
Basisdata
Bundesland: Bayern
Regierongsbezirk: Schwoba
Landkroes: Donau-Rias
Verwaltongs-
gmoeschaft:
Oettingen in Bayern
Heh: 422 m i. NHN
Fläch: 15,6 km²
Eiwohner:

1006 (31. Dez. 2016)[1]

Bevelkerongsdicht: 65 Eiwohner je km²
Boschtloetzahl: 86736
Vorwahl: 09832
Kfz-Kennzoeche: DON, NÖ
Gmoedsschlissel: 09 7 79 117
Adress vo dr
Gmoedsverwaltong:
Klosterstraße 12
86736 Auhausen
Webpräsenz: www.auhausen.de
Bürgermeister: Martin Weiß
Lag vo de Gmoed Auhausen em Landkroes Donau-Rias
Dornstadt-LinkersbaindtDornstadt-LinkersbaindtEsterholz (gemeindefreies Gebiet)Rain (Lech)Münster (Lech)Holzheim (Landkreis Donau-Ries)Oberndorf am LechMertingenDonauwörthAsbach-BäumenheimGenderkingenNiederschönenfeldMarxheimTagmersheimRöglingMonheim (Schwaben)KaisheimBuchdorfDaitingFremdingenAuhausenOettingen in BayernHainsfarthEhingen am RiesTapfheimMarktoffingenMaihingenMegesheimMunningenWolferstadtWallersteinNördlingenReimlingenEderheimForheimAmerdingenWemdingWechingenHarburg (Schwaben)HohenaltheimDeiningenAlerheimOttingFünfstettenHuisheimMönchsdeggingenMöttingenBaden-WürttembergLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis EichstättLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Iber des Bild

Ahausa (amtlich Auhausen) ischt a Gmoed em Landkroes Donau-Rias en Bayern.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ahausa leit am Rand vom Nearler Rias eschtlich vo dr Wörnitz.

Vo dr Gmarkong send 74,8% Landwirtschaftsfleche, 10,8 % Wald, 10,9 % Sidlongsfleche ond 3,5 % sonschtige Fleche.

Gmoendsgliderong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zua Ahausa gheret d Gmoeddoel s Pfarrdorf Auhausen, d Kirchderfer Dornstadt ond Hirschbrunn, s Dorf Lochenbach, d Weiler Wachfeld ond Zirndorf, d Gheft Heuhof ond Pfeifhof ond s Forsthaus Linkersbaindt.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ahausa ischt zom erschte Mol gnennt worda em Johr 959.

Eiwohner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1840 1871 1900 1925 1939
Eiwohner 949 962 998 973 955
Johr 1950 1961 1970 1987 2011
Eiwohner 1432 1078 1012 992 1032

Dr Ausländeraadoel isch 2011 bei 2 % gleäge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

23 % vo dr Eiwohner send em Johr 1987 remisch-katholisch gweä, 76 % evangelisch.

Verwaltong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ahausa hot mit dr Stadt Eadi ond dr Gmoede Äching, Hoasfarth, Meggesa ond Munning a Verwaltongsgmoeschaft vereibart.

Dr Birgermoeschter vo Ahausa ischt dr Martin Weiß.

Wahla[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vo dr Landdagswahla seit 1986:

Johr CSU SPD FW Griane FDP Sonschtige
1986 75,9 % 14 % - 6,9 % 1,7 % 1,5 %
1990 68,9 % 15,9 % - 7,1 % 4,3 % 3,8 %
1994 65,9 % 18,8 % - 6,6 % 2,1 % 6,6 %
1998 65,8 % 18,2 % 0,6 % 4,7 % 1,1 % 9,6 %
2003 70,7 % 15,8 % 0,4 % 3,1 % 1,3 % 8,7 %
2008 56,7 % 12,9 % 5,2 % 5 % 5,6 % 14,6 %
2013 55,8 % 12,9 % 5,1 % 6,8 % 4,1 % 15,3 %

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Dialekt vo Ahausa ghert zom Schwäbisch.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Meyer-Auhausen, Otto: Wenn auch das Licht erlosch. Leipzig 1936.
  • Meyer, Otto: Als das Dorf noch meine Welt war. Nördlingen o. J.
  • Großkopf, Hans: Die Herren von Lobdeburg bei Jena. Ein Thüringisch-Osterländisches Dynastengeschlecht vom 12. bis zum 15. Jahrhundert. Neustadt an der Orla 1929.
  • Sturm, Klaus: Geschichte des Klosters Auhausen an der Wörnitz. Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt, 63. Jg. 1969/70. Eichstätt 1970.
  • Kudorfer, Dieter: Nördlingen. Historischer Atlas Bayerns. Teil Schwaben. Heft 8. München 1974.
  • Reindl, Peter: Loy Hering. Basel 1977.
  • Landkreis Donau-Ries. Donauwörth 1991, S. 270–273 und 727/728.
  • Schlagbauer, Albert und Kavasch Wulf-Dietrich (Hrg.): Rieser Biographien. Nördlingen 1993.
  • Schorr, Willi (Hrg.): 1500 Jahre Franken in Westheim. 4 Bände. München 1996 ff.
  • Müller, Arndt: Hartmann von Auhausen – sein Stiftergrabmal in der evangelischen Pfarrkirche zu Auhausen an der Wörnitz. In: Rieser Kulturtage. Dokumentation Band XIII/2000. Nördlingen 2001, S. 429–463.
  • Metzger, Christof: Hans Schäufelin als Maler. Berlin 2002.
  • Dettweiler, Herbert: Alte Grenzsteine im Ries. Bodendenkmäler besonderer Art. Nördlingen 2003.
  • Müller, Arndt: Bilder des Volto Santo und der hl. Kümmernis im Ries und in seiner Umgebung. In: Rieser Kulturtage. Dokumentation Band XVI/2006. Nördlingen 2007, S. 309–349.
  • Dehio, Georg: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bayern III: Schwaben. München/Berlin 2008.
  • 400 Jahre Protestantische Union von Auhausen 1608–2008. Festschrift. Auhausen 2008.
  • Mit Trompeten und Posaunen …. 60 Jahre Posaunenchor Auhausen 1948–2008. Festschrift. Auhausen 2008.
  • Müller, Arndt: Von der Wörnitz an die Saale. Zur frühen Geschichte der Herren von Auhausen bis um das Jahr 1130. In: Jahrbuch des Historischen Vereins für Nördlingen und das Ries. Band 32 (2009). Nördlingen 2009, S. 135–175.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuaßnota[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018