Tübingen

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Disambig.svg Dä Artikel bhandlet d Stadt im Landkrois Dibenga. Wyteri Bedütige vo „Tübingen“ findsch doo.


Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Tübingen
Tübingen
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Tübingen fürighobe
48.529.0555555555556341Koordinaten: 48° 31′ N, 9° 3′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Dibenga
Landkreis: Dibenga
Höchi: 341 m ü. NHN
Flächi: 108,1 km²
Iiwohner:

84.496 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 782 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 72070 bis 72076
Vorwahlen: 07071
07073 (Unterjesingen)
07472 (Bühl)
Kfz-Chennzeiche:
Gmeischlüssel: 08 4 16 041
Stadtgliderig: 22 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Am Markt 1
72070 Tübingen
Webpräsenz: www.tuebingen.de
Oberburgermeister: Boris Palmer (Grüne)
Lag vo dr Stadt Tübingen im Dibenga
Charte

Dibenga (dt.Tübingen) isch e Universitetsstadt z Bade-Wirttebärg rund 45 Kilometer sidli vu Stuegert. Si isch d Chreisstadt un di grescht Stadt vum Landchreis Dibenga un Sitz vum Regierigspresidium vum glychnamige Regierigsbezirk. Zämme mit dr eschtlige Nochberstadt Reidlenga bildet si eis vu dr 14 Oberzäntre vum Land. Syt em 1. April 1956 isch Dibenga Großi Chreisstadt.

S stedtisch Läbe isch bregt dur di 24.473 Studänte (Stand: Wintersemeschter 2009/2010). Dibenga het dr niderscht Altersdurschnitt vu allnene Stedt z Dytschland (38,3 Johr am 31. Dezämber 2007[2].

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Neckerfront mit em Hölderlindurm un dr Stiftschilche
Blick vu dr Stiftschilche uf dr Necker

Geografischi Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dibenga lyt am Necker. Di Schwebisch Alb fangt rund 20 km wyter sideschtlig aa. Z Dibenga mindet dr Goldersbach in d Ammer, wu glych wie d Stoelech in dr Neckar mindet. Im Zäntrum vu dr Stadt lige dr Schlossbärg un dr Eschterbärg, an dr Stadtränder unter vile andere dr Schnarreberg mit dr neje Universitetsklinike un dr Beruefsgnossenschaftlige Unfallklinik, dr 475 m hoch Spitzberg as Huusbärg vum Stadtdeil Hiische, dr Herrlesberg un d Härte. Im Norde vu Dibenga fangt dr Naturpark Scheabuech aa. Dr niderscht Punkt vum Dibenger Stadtgebiet lyt mit 305 m NN Hechi isch eschtlige Neckerdal, dr hegscht isch dr Kohlhau im Scheabuech nerdlig vum Stadtdeil Bebehouse mit e weng meh wie 500 m Hechi. Z Dibenga lyt im chleine Wald Elysium, in dr Nechi vum Botanische Garte uf 48° 32′ 15,9″ N, 9° 2′ 28,21″ O48.537759.041169dr geografisch Landesmittelpunkt vu Bade-Wirttebärg. E drej Tonne schwääre cheigelfermige Stei us em Frankejura symbolisiert dää Punkt. Er het e Neigig vu 11,5°, des soll d Helfti vu dr Erdneigig darstelle.[3]

Nochbergmeine[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Stedt un Gmeine gränze an dr Dibenga, im Uhrzeigersinn vu Nordoschte uus:

Stadtgliederung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Stadt Dibenga ich in 22 Stadtdeil yyfeilt, dodrunter 10 sognännti usseri Stadtdeil. Vu däne acht erscht bi dr jingschte Gmeireform vu 1970er Johr yyglideret wore un hite glychzytig Ortschafte im Sinn vu dr bade-wirttebärgische Gmeiornig. Des heißt, si hän e Ortschaftsrot, wu bi jedere Kommunalwahl vu dr Wahlberächtigte gwehlt wird, mit em Ortsvorsteher as Vorsitz. Derzuehet jedi Ortschaft e Verwaltigsstell. Di bede schi anne 1934 yygmeindete ussere Stadtdeil Deredenge un Luschtnau hän e Ortsbyyrot un e Gschäftsstell vu dr Stadtverwaltig. Verwaltigsstelle un Gschäftsstelle sin sozsage „Rothyyser am Ort“, wu mer di wichtigsche stedtische Aaglägenheite cha erledige.

In e Deil Stadtdeil gibt s deilwyys wyteri Unterdeilige, wu sich im Lauf vu dr Gschicht yyburgeret hän. Doderbyy handlet s sich in dr Hauptsach um Nejböusidlige oder Wohngebiet, wu d Gränze vun ene zem Deil chenne inenander ibergoh. Die sin in däre Ibersicht hinter em Stadtdeil gnännt. Jede Stadtdeil un d Untergliderige drait fir statistischi Zwäck e drejstelligi Nummere.[4]

011 Zentrum 6.117 030 Därendenge 5.985
Stadtgliderig vu Dinbenga
012 Universitet 7.909 031 Zentrum 1.788
013 Wanne 5.035 032 Feuerhägle 3.663
014 Scheablick/Winkelwis 3.233 033 Gartestadt 534
014 Waldheiser Oscht 4.635 111 Bäbehouse 320
014 Studäntedorf WHO 1.522 121 Pfrãodorf 3.289
015 Eschterberg 1.427 131 Weile 1.455
015 Gartestrauß 837 141 Kilchberg 1.229
016 Au/Onterer Wert 962 151 Biil 2.130
016 Franzesischs Viertel 2.355 161 Hiische 3.198
017 Sidstadt 9.714 171 Iasenge 2.601
018 Weschtstadt 7.820 181 Hageloch 1.728
020 Luschne 9.768
021 Zentrum 2.896
021 Herrlesberg/Stäudach 2.054
022 Denzeberg 1.835
022 Sand 411
023 Neuhalde 1.237
026 Aeule 994

Ruumornig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dibenga lyt im Siden vum Verdichtigsruum Stuegert. D Stadt bildet mit dr Nochberstadt Reidlenga s Oberzäntrum vu dr Regiona Necker-Alb, wu die Mittelzäntre zugordnet sin:

Fir die Stedt un Gmeine vum Landchreis ibernimmt Dibenga au d Ufgabe vm Mittelberyych:

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 7 Sitz 8 Sitz
CDU 8 Sitz 9 Sitz
FDP 3 Sitz 3 Sitz
Wehlervereinigunge 5 Sitz 11 Sitz
Gmeinsami Wehlervereinigunge 17 Sitz 17 Sitz
Gsamt 40 Sitz 48 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  2. Aagabe vu dr Stadt uf ihre Website, Zuegriff 4. Juli 2009
  3. Verkehrsverein Tübingen: Der Mittelpunkt von Baden-Württemberg
  4. Yywohner Haupt- un Näbewohnig no Stadtdeil un Status am 31. Dez. 2008

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“ – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Beschreibung des Oberamts Tübingen; hrsg. von dem königlichen statischtisch-topographischen Bureau in der Reihe 'Die württembergischen Oberamtsbeschreibungen von 1824 -1886'. Reprint: ISBN 3-7644-0048-X
  • Martin Biastoch: Tübinger Studenten im Kaiserreich. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung, Sigmaringen, 1996 (Contubernium - Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Bd. 44)
  • Wilfried Setzler, Benigna Schönhagen, Otto Binder: Kleine Tübinger Stadtgeschichte. Tübingen: Silberburg-Verlag, 2006. ISBN 978-3-87407-666-1
  • Tubingensia: Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag. Herausgegeben von Sönke Lorenz und Volker [Karl] Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. Redaktion: Susanne Borgards. (Ostfildern:) Jan Thorbecke Verlag, 2008 (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, 10). - 655, [I] S. - ISBN 978-3-7995-5510-4.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Tübingen – Album mit witere Multimediadateie


Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Tübingen“ vu de dütsche Wikipedia.

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