Dorf ZH
| S ZH im Lemma isch s offizielle Chürzel vom Kanton Zürich und wird verwendet, um Verwechslige mit gliichluutende Iiträäg vom Name Dorf (Begriffsklärung) z vermiide. |
| Dorf | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Züri (ZH) |
| Bezirk: | Andelfinge |
| BFS-Nr.: | 0026 |
| Poschtleitzahl: | 8458 |
| Koordinate: | 691123 / 26997747.5741688.649724426Koordinate: 47° 34′ 27″ N, 8° 38′ 59″ O; CH1903: 691123 / 269977 |
| Höchi: | 426 m ü. M. |
| Flächi: | 5.55 km² |
| Iiwohner: | 633 (31. Dezämber 2011)[1] |
| Website: | www.dorf.ch |
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Doorf |
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| Karte | |
Doorf (amtlich Dorf) isch e Politischi Gmäind im Bezirk Andelfinge im Kanton Züri, Schwiiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografi[ändere]
Doorf liit am Iigang vom Flòòchertaal. S Piet vo de Gmäind umfasst 46,4 % Landwirtschaftlichi Flechi, 41 % Wald, 11,2 % Sidligsflechi und 1,3 % Vercheersflechi. Naachbergmäinde sind Andelfingen im Norde, Huemlike im Oschte, Näftebach im Südoschte, Buech am Irchel im Südweschte und Volke im Weschte.
Gschicht[ändere]
Zur spaate Bronzeziit hets di erste Sidlige z'Doorf gha (Bim Umbou vu de Chile sind Fundstück vu do entdeckt worde) Doorf isch zum erschte Mal gnamset worde im Jaar 1044 als Dorf. Ab 1248 mit de erste nennig vum Schloss Goldeberg isch d Gschicht vu Doorf eng mit dere vo de jewilige Schlossherre verbunde.
S Gschlecht Goldeberg und somit au Doorf sind immer treui Diener vo de Herre vo Österrich gsii.
1357 isch de Egbrecht III. vo Goldenberg österrichische Vogt uf de Kyburg gsii. Er und sini Nachkomme hend ihri Macht nach Ellike und Mörsburg usdehnt. I de Mitti vum 14. Jahrhundert sinds uf d' Mörsburg umzoge und hend Schloss Goldeberg 1360 a d Herre vo Gachnang verchauft.
200 Johr lang hend Gachnanger ufem Hügel ob Doorf gwohnt, bevors Schloss 1576 an Sohn vum Pfarrer Gumprecht us Flaach verchauft hend. Si sind nämli mittlerwile verarmt. Scho es Jahr später hets wider amene neue Bsitzer ghört, emene Jakob Holzhalb us Züri wo sich i de nächste Sächzig Johr mit Um- und Erwiterigsbaute en stattliche Herresitz igrichtet het.
1637 het de Oberst Hans Kaspar Schmid s Schloss kauft. Als grosse Gönner a de arme Chilegmeind het er de Taufstei gschtiftet, wo no hüt sis Wappe treit und i de Chile brucht wird.
1688 isch d Ziil- und Schützegsellschaft vu Doorf gründet worde, de Vorläufer vum hütige Militärschüssverein.
Zwüsched 1765 und 1823 hets Schloss drümal de Bsitzer gwechslet, de letscht en Engländer und spätere Bürger vo de Vereinigte Staate, hets 1878 an en Albert Stierlin us Schaffhuuse verchauft. De hets widerum 3 Jahr später au scho wider verchauft gha. De Unbekannti Eigetümer het es Gasthuus mit Kurastalt igrichtet bevors 1893 de Arnold Vogel us Zürii übernoh het und zume usdehnte Landwirtschaftsbetriib mit entsprechende Ökonomiigebäude usboue het. Hüt sind allerdings nu Rebbou und Wiihandel blibe. Uf de über füfzig Hektare Land wird sit churzem Golf gspillt.
Bevölkerigsentwicklig[ändere]
| Jaar | 1850 | 1860 | 1870 | 1880 | 1888 | 1900 | 1910 | 1920 |
| Iiwooner | 413 | 448 | 387 | 358 | 350 | 336 | 315 | 329 |
| Jaar | 1930 | 1941 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Iiwooner | 312 | 291 | 295 | 284 | 280 | 319 | 420 | 593 |
De Uusländeraatäil liit bi 6,6 % (Stand 2011).
Religion[ändere]
69,4% vo de Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 12,8% sind römisch-katholisch (Stand 2011).
Politik[ändere]
Bi de Kantonsraatswaale 2011 hät s das Ergebnis ggee: BDP 5,0 %, CVP 0,8 %, EDU 13,1 %, EVP 1,8 %, FDP 16,6 %. GLP 4,0 %, GP 5,9 %, SP 8,4 %, SVP 44,5 %.
Gmäindspresidänt isch de Werner Winkler (Stand 2012).
Wirtschaft[ändere]
D Arbetslosigkäit isch im Jaar 2010 bi 1,8 % gläge.
Tieläkt[ändere]
De züritüütsch Tieläkt vo Doorf ghört zue de Winterthurer Mundarte.
