Ofaschlupfer

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dialäkt: Oberallgairisch
Ofaschlupfer mid Epfel
Kirschamichl mid Vanillsoos

Dr Ofaschlupfer, au Schitterhufe, behmisch Žemlovka, isch a traditionells Restlesesse z Schwobe. Ear werd aus alde Wegga, Oier, Millich und Epfel bacha, manchmol au mid Birn odr Rhabarber. Dr Ofaschlupfer werd als siasse Hauptmohlzit odr als Nochdisch gesse.

Mid Kirscha stadd Epfel hoisst mr en Ofaschlupfer Kirschamichl.

Zuabereitig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Albachens Weissbrod oda alde Wegga were en Scheiba gschnidde und en Millich oigwoicht, wo mid Oigelb gmischt isch. Nacher were d Scheiba en a Bachform gschichtet. Danoch gits kloigschniddne Epfel druf und Zibeba zwische drei. Dann widr a Schicht mid Weggascheibe drauf und so witr. A bizzle vo da Oiermillich werd na so en Zenti hoch en dia Form neigfüllt.[1] In d Oiermillich gits manchmol no en Schuss Rum odr Oierlikeer. Zum Schluss kann mr no ghobelde Mandle druf gebe.

Nacher gohts damid en Bachofa, fir epper a halbe Stund. Bevor mers isst struit mr no Zucker und Zimt driber. Dazue gits oft no hoisse Vanillsoos odr Kombodd.

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Litradur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Heidi Bauerle: Ofenschlupfer und Moschtköpf': Schwäbisches aus dem Koch- und Gästebuch der Familie Pfleiderer, 1993. ISBN 978-3775002479
  • Aegidius Kolb, Leonhard Lidel : D’ schwäbisch’ Kuche, 18. Auflage, 2017. ISBN 978-3928934022
  • Karola Wiedemann, Martina Kiel: Schwäbisch kochen, Graefe und Unzer, 2010. ISBN 3833816309 (Ofaschlupfer S. 51)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Žemlovka – Sammlig vo Multimediadateie

Beleg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Heimatkreis Fridingen: Ofenschlupfer (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.heimatkreis-fridingen.de