Madiswil

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Madiswil
Wappe vo Madiswil
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Bärn (BE)
Verwautigschreis: Oberaargouw
BFS-Nr.: 0332i1f3f4
Poschtleitzahl: 4934
Koordinate: 627399 / 22403047.1666647.800003538Koordinaten: 47° 10′ 0″ N, 7° 48′ 0″ O; CH1903: 627399 / 224030
Höchi: 538 m ü. M.
Flächi: 23.19 km²
Iiwohner: 3218 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.madiswil.ch
Chiucheviertel vo Madiswiu

Chiucheviertel vo Madiswiu

Charte
Burgäschisee Inkwilersee Kanton Aargau Kanton Luzern Kanton Solothurn Kanton Solothurn Emmental (Verwaltungskreis) Seeland (Verwaltungskreis) Aarwangen Attiswil Auswil Bannwil Berken Bettenhausen BE Bleienbach Busswil bei Melchnau Eriswil Farnern Gondiswil Graben BE Heimenhausen Hermiswil Herzogenbuchsee Huttwil Inkwil Langenthal Lotzwil Madiswil Melchnau Niederbipp Niederönz Oberbipp Obersteckholz Ochlenberg Oeschenbach Reisiswil Roggwil BE Rohrbach BE Rohrbachgraben BE Rumisberg Rütschelen Schwarzhäusern Seeberg BE Thörigen Thunstetten BE Ursenbach BE Walliswil bei Niederbipp Walliswil bei Wangen Walterswil BE Wangen an der Aare Wangenried Wiedlisbach Wolfisberg Wynau WyssachenCharte vo Madiswil
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w

Madiswiu oder ou Madis (amtlech Madiswil) isch e politischi Gmeind im Verwautigskreis Oberaargou im Kanton Bärn, Schwiz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Madiswiu ligt im Oberaargou im Schwizer Mittuland. D Gmeindsflächi bsteit us 63,7 % langwirtschaftlecher Flächi, 29,7 % Waud, 6,3 % Sidligsflächi u 0,2 % süschtigi Flächi. D Nachburgmeinde si dies Lotzu, Buesu, Mäuchnou, Reisiswiu, Gummiswiu, Ousu, Rorbach, Roorbachgrabe, Ursenbach, Ochleberg u Rütschele.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Jahr 2007 isch s Nachburdorf Gueteburg (Gutenburg) iigmeindet worde, 2011 Chliidietu (Kleindietwil) u Leimiswiu (Leimiswil). Bis zum 31. Dezämber 2009 het d Gmeind zum Bezirk Aarwange ghört.

Madiswiu isch zum erschte Mal gnennt worde im Jahr 795 aus Madalestwilare, Gueteburg 1277 aus Guotenberg, Chliidietu 816-837 aus Diotinwilare, Leimiswiu 816-837 aus Leimolteswilare.

Bevöukerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jahr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Madiswiu 2391 2276 2299 2378 2195 2093 2020 1996
Gueteburg 67 60 72 55 54 56 60 71
Chliidietu 400 388 399 431 454 410 483 473
Leimiswiu 746 705 657 597 594 585 549 597
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Madiswiu 1877 1858 1884 1892 1852 1846 1826 2015
Gueteburg 64 79 91 73 75 96 106 115
Chliidietu 435 469 505 503 490 460 494 536
Leimiswiu 520 545 549 534 522 455 461 444

Dr Uusländeraateil isch 2010 bi 4,4 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

84,2 % vo de Iiwohner si evangelisch-reformiert, 6,2 % si römisch-katholisch (Stang 2000).

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Nationauraatswahle 2011 het s das Ergebnis gää: BDP 16,7 %, CVP 0,8 %, EVP 5,6 %, FDP 6,9 %. GLP 3,5 %, GP 6,3 %, SP 10,9 %, SVP 39,3 %, Suschtigi 10,0 %.

Gmeindspresidäntin vo Madiswiu isch d Vreni Flückiger-Heiniger (Stang 2013).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Jahr 2011 bi 1,2 % gläge.

Sprach u Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bir Voukszeuuig 2000 hei vo de 2015 Iiwohner 96,6 % Dütsch aus Houptsprach aagää, 0,2 % Französisch u 0,2 % Italienisch.

Dr Dialäkt vo Madiswiu ghört zum Hochalemannisch.

Biuder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Simon Kuert: 1200 Jahre Madiswil. Gemeinde Madiswil, 1994, (2. Aufl. 1995).
  • Christian Rümelin: Die Pfarreikirche in Madiswil. Kanton Bern. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1996, ISBN 3-85782-591-X, (Schweizerische Kunstführer 591, Serie 60).
  • Max Jufer (Red.): Der Amtsbezirk Aarwangen und seine Gemeinden. Herausgegeben vom Amtsbezirk Aarwangen und die 25 Einwohnergemeinden. Merkur, Langenthal 1991, ISBN 3-9070-1210-0.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Madiswil – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)