Wildi Guetich

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Wildi GuetichVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Laag Im Schwarzwald (Bade-Württeberg, Dütschland)
Flusssystem RhiVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Elz → Rhi → Nordsee
Quelle Bi Furtwange (as Heibach)Vorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöchi 1.065 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündig Bi Guetich im Brisgau in d Elz48.1204833333337.9898083333333284Koordinaten: 48° 7′ 14″ N, 7° 59′ 23″ O
48° 7′ 14″ N, 7° 59′ 23″ O48.1204833333337.9898083333333284
Mündigshöchi 284 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höchiunterschiid 781 mdep1
Lengi 28,59 kmdep1Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Iizugsgebiet 129,7 km²dep1Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Rächti Nääbeflüss Brägebach, Teichbach, Kilpebach, Nonnebach, Griesbach, Haslesimonswälder Bach
Linggi Nääbeflüss Glaserbach, Zweribach, Ettersbach
Chliistedt Furtwange
Gmeinde St. Märge, Güetebach, Simonswald un Guetich im Brisgau
Iiwooner im Iizugsgebiet öppe 6600Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

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Die Wild Guetich isch e Flüssli im Mittlere Schwarzwald (Bade-Württeberg).

Geographi un Geologi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Wild Guetich entstoht durch dr Zämmefluss vum Heibach un em Glaserbach in dr Nächi vu dr Hexelochmühli bi Dreistäge. Dr länger Quellbach, dr Heibach, entspringt bi Furtwange am Oschthang vum Steiberg (1141 m). Heibach un Wildi Guetich fliessi in generell nordweschtlicher Richtig zuenächscht in de eng gwundene Dalschlucht vu Wildguete, no in gstrecktem Verlauf durch d Dalschaft vu Simonswald mit mehrere Dorfkerne (Simonswälder Dal). Die Wild Guetich mündet bi Guetich im Brisgau in die dert kum grösser Elz. Inzwische wird dr Begriff Simonswälder Dal fer s Dal vu dr Wilde Guetich insgsamt verwendet.

S Simonswälder Tal wird traditionell im Mittlere Schwarzwald zuegrechnet, het aber so dütlichi Züg vum Hochschwarzwald, dass säll inzwische menki naturrümliche Gliderige berucksichtige.

S Dal vu dr Wilde Guetich überstigt mit sine Steilhäng bis über 700 m über em Dalbode die vertraute Dimensione vu dütsche Mittelgebirge: wie as sälli ihr grossartigschti Bergform dr Belche gelte ka, so isch s Simonswälder Dal wohl dr Superlativ vu ihrene Dalforme (knapp gfolgt vum südschwarzwälder Bruggadal un vum nordschwarzwälder mittlere Murgdal). Bi dere Viilzahl vu Schluchte, Felsgrate un Wasserfäll im Wexel mit schöne Dalböde un eher herbe Hochdäler gilt es au als eins vu dr schönschte Schwarzwalddäler.

Wie s Hölledal isch au s Simonswälder Dal durch e schmali un diefi grabeartigi Isenkig tektonisch bedingt (Wildguete-Grabe), und au dert isch d Entwässerigsrichtig vum obere Deil im generelle Südoschtgfäll vu sällem Deil vum Schwarzwald entgegegrichtet. So fangt s Dal mit weiche Muldeforme a, wiist deno im witere Verlauf immer dieferi Kerbe bi Wildguete uf, aber dann bi Obersimonswald plötzlich e breiters, zuenächscht U-förmigs Profil un erreicht schliesslich zwische Kandel (1242 m) un Obereck (1177 m), öppe 7 km vor dr Mündig ins Elzdal, e Diefi vu über 800 m. Jensits vum verwerfigsbedingt gradlinige Elzdal erstreckt sich numme noch e wesetlich nidrigers Bergland mit Höcheunderschide um 300 m.

Bis uf dr isoliert Buntsandsteirescht vum Steiberg in dr Nächi vu dr Quelle isch s Dal vu dr Wilde Guetich vu Gneise in verschidene Stadie vu dr Umkristallisation un vu Granitporphyre kennzeichnet. Doruf hän sich süri Brünerde bildet, an blockriche Steilhänge oft au numme Ranker.

Vegetation[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Vegetationsbild isch durch Bergwälder kennzeichnet, wo d Artzämmesetzig d Standorte vu dr kolline bis zue dr hochmontane Höchestufe widerspieglet. Naturnochi Fichte-Tanne-Bueche-Mischwälder sind wäge dr viile schwer bewirtschaftbare Steilhänge noch in grössere Adeile wie suscht im Schwarzwald erhalde. Uf dr wellige Hochflächene dominiere Fichtenmonokulture, wo aber langfrischtig in naturnächeri Artzämmesetzige überfüehrt werre. S Dal vu dr Wilde Guetich wiist verschideartigi Extremstandorte uf. Doher stehn grossi Deile devu under Naturschutz. S Bannwaldgebiet Zweribach isch eins vu dr äldischte Naturwaldreservate in Dütschland.

Sähenswürdigkeite un Bauwercher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wirtschaft un Verkehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Entlang vu dr Wilde Guetich isch scho sit jeher vor allem Holz produziert un verschafft worre. Typischi schwarzwälder Höchelandwirtschaft isch uf die wänige Hochflächene beschränkt gsi.

Durchs Simonswälder Dal isch ein vu dr stärcher frequentierte Wäg über dr Schwarzwald gange, was Fuhrbetribe, Vorspanndienste un Beherbergige e Uskumme ermöglicht het. Die ald Kilpestiigi isch durchs schluchtartig Kilpachdal über dr Sattel Alte Eckuf Villinge verloffe, die neu, vum Robert Gerwig gwagt trassiert Stross verlauft eweng südlicher über Güetebach un s Neueck. Z Güetebach het sich Uhre- un Spilsacheherstellig entwicklet, usserdem Maschinebau. Simonswald isch starch fremdeverkehrsorientiert un zunehmed as Wohnort am Rand vum Balligsrüm Friburg im Brisgau interessant.


Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hädrich, Fr. et al.: Bodenentwicklung und Bodentypen in: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Hrsg.): Breisgau-Hochschwarzwald, S. 53-71, Friburg im Brisgau, 1980 ISBN 3-89155-049-9
  • Liehl, Ekkehard: Der Hohe Schwarzwald = Wanderbücher des Schwarzwaldvereins Bd. 4, 430S., Friburg im Brisgau, 1980 ISBN 3-7930-0250-0
  • Liehl, Ekkehard: Oberflächenformen und Landschaftsgeschichte in: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Hrsg.): Breisgau-Hochschwarzwald, S. 36-52, Friburg im Brisgau, 1980 ISBN 3-89155-049-9
  • Mohr, Bernhard: Industrie im Schwarzwald. In: Liehl, E., Sick, W.D.: Der Schwarzwald. Beiträge zur Landeskunde, S. 427-457, Bühl (Bade), 1989 ISBN 3-7826-0047-9

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Wild Guetich – Sammlig vo Multimediadateie
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Wilde_Gutach“ vu de dütsche Wikipedia.

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