Elisabeth Kopp

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d Bundesrätin Elisabeth Kopp, 1984

D Elisabeth Kopp (* 16. Dezember 1936 in Zürich) isch e Schwiizer Politikerin vo de FDP us Zumike im Kanton Züri.

s Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Elisabeth Kopp isch d Dochter vom Max Iklé (1903–1999) gsi. Si isch z Bärn ufgwachse und het a dr Uni Züri Jura studiert. Ane 1960 het si dr Jurischt Hans W. Kopp (1931–2009) ghüraate. S Ehepaar het ei Dochter.

1970 isch d Kopp in Gmeindraat vo Zumike gwählt worde und 1974 zu de Gmeindpresidänti vo dere Ortschaft.

d Vereidigung vo dr Elisabeth Kopp as Bundesrätin, 1984

1979 isch si füre Kanton Züri in Nazionalraat cho und am 2. Oktober 1984 hät me si als erschti Frau in Bundesraat gwählt. Nach der zwäite Wahl isch si am 12. Januar 1989 zruggträte. Während ihrer Amtsziit isch sie d Vorsteheri vom Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement gsii. Dr Grund für ihre Rücktritt isch gsi, ass si ihrem Ehemaa telefonisch empfole hät us em Verwaltigsrat vom eme Undernehme zruggzträte, wo dozmol wege Geldwäscherei in Verdacht grate isch.

Es bar Jaar spöter isch si wider vilmol i dr Öfentlechkeit ufträtte und hät sich für ihri politische Inträsse wider angaschiert.

Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Briefe, Benteli Verlag, 1991, ISBN 3-7165-0830-6
  • Tagebuch, Die Weltwoche, Nr.49/2002
  • Die ungarischen Flüchtlinge in meinem Leben. In George Zabratzky (Hg.): Flucht in die Schweiz, Orell Füssli, Zürich, 2006, ISBN 3-280-06065-6
  • 23. Oktober 1956 – einmalige Welle der Solidarität (Ungarn 1956/2006), Schweizer Monatshefte, Februar 2006[1]
  • Elisabeth Kopps Reise in Ost-Berlin, Erinnerungen aus 1959, verfasst in 2009. Buchbeitrag in Erwin Bischof: Honeckers Handschlag – Beziehungen Schweiz-DDR 1960-90: Demokratie oder Diktatur, Interforum Verlag, Bern 2010, ISBN 978-3-033-02338-3
  • Elisabeth Kopp, Walter Renschler, Max Frenkel: La suisse = Switzerland, Schweiz. Aktionskomitee «Wahret die Freiheit», Zürich, 1962.
  • Mensch und Staat in West und Ost, Verlag Pro S.O.I., Zürich, 1964.
  • Die Frau in der Politik, Kurzfassung des Referates vom 1. Zürich-Symposium «Die Frau bestimmt mit», Hrsg. August E. Hohler, Zürich, 1972.
  • Verantwortung in der Exekutive, Politische Rundschau, 58 (Heft 2 «Frauen und Freisinn») (1979) 80-82.
  • Auswirkungen staatlicher Umweltschutzpolitik auf die Wirtschaft, Vortrag bei der Vereinigung Schweizerischer Kreditfachleute, 1983.
  • Projektmanagement für kommunale Bauten, Schweizer Ingenieur und Architekt, 102 (1984) 1037-1039.
  • Die Frau in der heutigen Gesellschaft, Politische Rundschau, 64 (Heft 2 «Das neue Eherecht») (1985) 57-60.
  • Bodenrecht, Bodenpreise und Raumplanung, Referat bei der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung, Bern, 1985
  • Überlegungen zum UNO-Beitritt, Gesellschaft Schweizer Monatshefte, Zürich, 1985.
  • Flüchtlinge: ein Problem ohne Lösung?, in Asylpolitik in der Bewährungsprobe, Arbeitsgemeinschaft für Demokratie, Zürich, 1985.
  • Erforderlich sind Festigkeit und Menschlichkeit. Politische Rundschau, 65 (Heft 1 «Für eine humanitäre, liberale Asylpolitik mit Festigkeit») (1986) 42-43.
  • Flüchtlingshilfe als Verpflichtung der Schweiz, in 50 Jahre Helfen, Schweizerische Zentralstelle für Flüchtlingshilfe, Zürich, 1986.
  • Elisabeth Kopp et al.: Rechtshilfe in Strafsachen, Schweizerischer Anwaltsverband, Zürich 1986.
  • Vollzug: Föderalismus in Prüfstand, Basler Handelskammer, Basel, 1987.
  • Elisabeth Kopp et al.: Verfassungsgerichtsbarkeit, Schweizerischer Anwaltsverband, Zürich, 1988.
  • Medien zwischen Macht und Markt, Orell Füssli, Zürich, 1988.
  • Das neue Bundesgesetz über das internationale Privatrecht, Schweizerisches Jahrbuch für internationales Recht, 44 (1988) 105-131.
  • Boris Vukobrat (Hg.), Elisabeth Kopp et al.: Proposals for a new commonwealth of the Republics of ex-Yugoslavia, CopArt Editions, Zug, 1993, ISBN 2-940051-40-2.
  • Die Schweiz – ein Modell für andere Staaten?, Verlag SANU, Beograd, 1996, ISBN 86-7025-242-2.
  • Goodwill und Respekt für die Schweiz, Referat an der Generalversammlung der Freisinnigen Frauen des Kantons Zürich, 2001, über Schwiizer Neutralität und UNO-Biitritt
  • Ziele und Kompromisse, Churzbericht als Expertin vo dr Universität St. Gallen über Verhandligsfüehrig, Schranner Negotiation Institute, St. Gallen, 2005.
  • Wer bringt wem Punkte?, Eröffnungsred am nationale „Tag des Flüchtlings“ vo dr Schwiizerische Flüchtlingshilf und vom Bundesamt für Migration, Basel, 20. Juni 2008
  • Gesetzesflut – ein Schlagwort?, Neue Zürcher Zeitung, Nr.42/1986.
  • Einen dritten Weg gibt es nicht – Beruf und Familie durch qualifiziertes Betreuungsangebot erleichtern, FDP-Pressedienst, 9. August 2001.
  • Zwei Schritte vor, einen zurück – Für die Schweizer Frauenbewegung ist das Jahr 2006 gleich ein vierfaches Jubiläumsjahr, Buchrezension, NZZ am Sonntag, 30. Juli 2006.
  • Dossierkenntnis macht auf Dauer keine Bundesrätin, NZZ am Sonntag, 6. April 2008.[2]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Urs Altermatt: Kopp, Elisabeth. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Marcel Meier, Gregor van Uden (Hrsg.): Persönlichkeiten Europas, Band Schweiz. Iatas Verlag, Luzern 1974.
  • Res Strehle, Jürg Wehren: Damengambit – Die Frau im Bundesrat. Limmat-Verlag, Zürich 1985, ISBN 3-85791-090-9.
  • Lys Wiedmer-Zingg: Die Schweiz-Macherinnen – Zehn Spitzenpolitikerinnen im Glashaus. Friedrich Reinhardt Verlag, Basel 1987, ISBN 3-7245-0606-6.
  • Mich trifft keine Schuld. Elisabeth Kopp, erste Bundesrätin. Eine Dokumentation. Ringier, Zürich 1989, ISBN 3-85859-248-X.
  • Catherine Duttweiler: Kopp & Kopp – Aufstieg und Fall der ersten Bundesrätin. Weltwoche-ABC-Verlag, Zürich 1989, ISBN 3-85504-121-0.
  • Jeanne Hersch (Hrsg.): Rechtsstaat im Zwielicht – Elisabeth Kopps Rücktritt. Verlag Peter Meili, Schaffhausen 1991, ISBN 3-85805-153-5.
  • Urs Altermatt (Hrsg.): Die Schweizer Bundesräte – Ein biographisches Lexikon. Artemis & Winkler Verlag, Zürich/München 1991, ISBN 3-7608-0702-X.
  • Esther Girsberger: Abgewählt: Frauen an der Macht leben gefährlich. Xanthippe Verlag, Zürich 1994, ISBN 3-9522868-2-6.
  • Patrick Kupper, Thomas Dejung, Thomas Gull, Pascal Unternährer: Jahrhundert-Schweizer. 50 bedeutende Schweizerinnen und Schweizer des 20. Jahrhunderts. bmg Buchverlag (Opinio Verlag), Basel, 2000, ISBN 3-905352-00-1.

Archiv[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung der Gosteli Stiftung, Bern: Privatarchiv Elisabeth Kopp-Iklé
  • Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich: Privatarchiv Elisabeth Kopp.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Elisabeth Kopp – Sammlig vo Multimediadateie

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Artikel in Schweizer Monatshefte, Februar 2006
  2. Artikel NZZ am Sonntag, 6. April 2008