Dornbirn

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Doarobiro
Wappe vo Doarobiro
Dornbirn (Österreich)
Dornbirn
Basisdate
Staat: Östriich
Bundesland: Vorarlberg
Politische Bezirk: Dornbirn
Kfz-Kennzeiche: DO
Fläche: 0120.83 120,83 km²
Koordinate 47° 25′ N, 9° 45′ O47.4134166666679.7444166666667437Koordinaten: 47° 24′ 48″ N, 9° 44′ 40″ O
Höchi: 437 m ü. A.
Iiwohner: 47.420 (1. Jän. 2015)
Bevölkerigsdichti: 392,45 Iiw. pro km²
Poschtleitzahl: 6850
Vorwahl: 05572
Gmoandskennziffer: 8 03 01
Adress vo dr
Gmoandsverwaltig:
Rathausplatz 2
6850 Doarobiro
Website: www.dornbirn.at
Politik
Burgermoaschter: Andrea Kaufmann (ÖVP)
Gmoandsvertrettig: (2015)
(36 Mitgliider)
16 Dornbirner Volkspartei,
7 Die Dornbirner SPÖ,
6 Dornbirner FPÖ,
5 Dornbirner Grüne,
2 NEOS
Lage der Stadt Doarobiro im Bezirk DornbirnVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Datei explizit
Karte
Blick vom Romberg auf den Stadtkern Dornbirns
Blick vom Romberg auf den Stadtkern Dornbirns
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Dialäkt: Doarobirarisch

Doarobiro, (IPA: [ˈd̥ɔɑ̯ɾɔb̥iɾɶ]) vo do doarobirar usgsprocho, amtlich Dornbirn, isch di gröschte Stadt vo Vorarlberg, dom westlichsto Bundesland z' Östorriich und isch ou d' Hauptstadt vom Bezirk Doarobiro. Doarobiro isch dar wichtigste Würtschaftsstandort vo Vorarlberg. Ma seit dor Stado ou Garto-, Measse- oder Iikoufsstadt. D' Stadt isch Toal vom Ballungsraum Rhiital und mit 45.430 Iiwohnar di zechot gröschte Stadt vo Östorriich.

Geografie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Geografische Lage[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Doarobiro litt a dor Ostsitto vom Rhiital, eabba 10km südle vo Breagoz, uf 437m vor-om Breagazar Wald am Aafang vo do nörldliga Kalkalpa.

Seehöhe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D' Seehöhe vo dor Stadt Doarobiro weord mit 437m agio, däs isch bim Stuowappo-n-i-dor Miotte vom Martplatz. Dar geografisch tüüfste Punkt vo Doarobiro litt uf 405m, bim Zuofluss vom Koblar Kanal i-d' Doarobiorar Ach am üßorsto Nordo vom Gmuondsgebiit. Dar höchst Punkt isch d' Sünsarspitz mit 2.062m.

Flüss und See[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dar mit Abstand wichtigste Fluss isch d' Doarobirar Ach. Si toalt d' Stadt i zwo Hälfta und isch ou gliichzittig Bezirksgrenz vo do zwaia Bezirk Hatlardorf und Schora zu do andora vier Bezirko vo Doarobiro. Doarobiro isch frühor regolmäßig vo dor Ach üborschwemmt worra. Erst wo sä vo 1826 bis 1834 d' Ach in-a Stuoifassig brocht händ (planat vom Ingenieur Alois Negrelli), isch as vorbei gsi mit do Üborschwemmiga, sitt dämm isch d' Ach nio mäh im Stadtgebiit üborus koh. D' Doarobirar Ach flüüßt ou duor d' Alploch- und d' Rappolochschucht, zwo johrtusod aalte Schluchta wo ma für-o Tourismus arschlosso heat. See gitt as zwio wo ma arwääno muos, do Sünsarsee und do Stoufosee mit dom Kraftwerk Ebosand.

Berglandschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Doarobiro litt am Rand vo do Ostalpa, am Fuoß vom Breagazarwaldgebirge. As gitt zwor ko bsundrig hoche Berg, abor uf übor 2000m ka ma scho uffe go. Uona vo do markantesto Bergo-n-ist siochor do Huusberg vo Doarobiro, do Karro (976m) mit-om Stoufo-n-im Hiondorgrund (1.465m). Do Karro mit-or Karrosoalbaa isch ou an wundorbara-n-Uussichtspunkt. Ma siocht bi schöonom Weattor bis nach Konstanz und zu'n schwitzar Bergo. Do First, a Bergketto, mit-or Müorzolspitz (1830m) und dar Hoche Fröscho (2004m) wöorrond bsundrä gearn als Uusflugsziil heargno. Dar höchstä Berg isch allardings di relativ uuschiibare Sünsarspitz mit 2062m. D' Wandorweag siond alle guot agschriobo, ma sött se also nid vorloufo künno.

Stadtgliidrig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Stadtbezirke vo Doarobiro
Bezirk Iiwohnar Lag
1. Mart 12.473 Miotte
2. Hatlardorf 10.249 Südo
3. Obrdorf 4.798 Osto
4. Hasolstudo 5.034 Nordo
5. Rohrbach 7.051 Westo
6. Schoro 5.095 Westo
Iiwohnarzahla Stand 1. Mai 2004

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

„Doarobiro“[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Do Nammo Doarobiro leitat sich vo „Torrin Puirron“ aab, dor Asiedlig vom alemannischo Buur „Torro“ und heat üborhaupt nünt mit Biora zum tua, obwohl an Biorobomm mit a paar Biora uf-om Stadtwappo isch.

Wappo[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S' doarobirar Wappo stützt sä uf drei reachtle Grundlaga:

  • D' Vorlichnig vo dar Landesregiernig am 1. Februar 1929.
  • D' Vorlichnig vom Kaisar Franz Joseph I. am 28. Februar 1902, als Folg vo dor Stadtarhebnig vo 1901.
  • Do Wappobriaf vo Erzherzog Ferdinand Karl am 23. Septembor 1655 as Gricht z' Doarobiro. As zoagat an grüopo Biorobomm uf am rot-wiiß-roto Schlid. Das rot-wiiß-rote Schild isch a Bekänntnis zuon Habsburgar und gliichzittig an Abgrenzig zu do Emsar, do damoliga Regionalfeindo.

Chronik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 895: S' erst mol, dass do Nammo „Doarobiro“ urkundlig arwähnt wüort[1].
  • 1094: S' Ministerialengschleacht vo do „Edla vo Doarobiro“ würt s' erst mol urkundlig arwähnt: „Rôpertus de Dorenbôrron“[1].
  • 1628-1630: D' Pest rottat breits halb Doarobiro us, si fordorat 860 Tote[1].
  • 1639: S' Rot Huus, s' Wohrzeicho vo Doarobiro, würt bout[1].
  • 1655: Am 23.9.1655 heat Doarobiro das iotzige Wappo vom Erzherzog Karl Friedrich von Tirol vorliocho krigt, an Biorobomm im ostorrichischo Biondoschild[1].
  • 1771: Am 30.10.1771 kouft sich d' Gmuond Doarobiro all ihre Gütor, Reacht und Liiboagono vo dor Gräfin Maria Rebekka vo Harrach-Hohenems om a Summe vo 45.250 Guldo ab, wo d' Emsar z' ghio händ. Do „Loskauf von Ems“, wo absolut ghuom ghalto woro-n-ist, heat abor füor Doarobiorar nid s' End vo dor Liiboagoschaft ghoasso. Das an Doarobirar frei xsi isch, heat ar sich seolbor vo dor Gmuond, dom nöüo Herro, loskoufo müoso[1]!
  • '1793: Doarobiro wüort zu-n-ar Martgmuond arhobo[1].
  • 1846: Franz Martin Hämmerle kouft a-n-Aweso mit Wassorkraft am Stounobach z' Dornbirn und bout dött a Garn- und Stuckfärberei[1].
  • 1881: Di erste Usser-Huus-Telefonalag vo dor östorriichisch-ungarischo Monarchie würt bi dor Firma F. M. Hämmerle z' Dornbirn in Betrieb gno[1].
  • 1901: Doarobioro wüort a Stadt[1].
  • 1903: Armin Diem, Mundartdichtar, kutt am 1.5.1903 uf d' Wealt († 15.8.1951)[1].
  • 2001: Hundort Johr Stadt Doarobiro[1].

Iiwohner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1869 1880 1890 1900 1910 1923 1934 1939
Iiwohner 8.707 9.464 10.810 13.193 16.320 14.481 16.650 17.572
Johr 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011
Iiwohner 22.532 28.075 35.113 38.641 40.735 42.297 45.922

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S' Doarobirar Rothaus a dor Hauptstroß L 190.

Sittam 29. Mai 2013 isch d Andrea Kaufmann (ÖVP) Bürgarmöastrin und dr Martin Ruepp (ÖVP) Vizebürgarmoastor. I dr Dorabirar Gmuandsvertretung siand sit dr letschta Bürgarmoastr- und Gmuandsvertretungswahla 2015 fünf Parteia vertreata: D' ÖVP (16 Mandat), d' SPÖ (7 Mandat), d' FPÖ (6 Mandat), die Grüana (5 Mandat) und d' NEOS (2 Mandat).

Stadtvortreatnig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi do Gmuodsvertreatungswahla am 15. März 2015, heat ma d' Stadtvertreatung, wo di jewiligo Parteia mit ihrom Spitzokandidat atreato siond, und do Bürgarmoastor separat wählo künno (Bürgarmoastordirektwahl). Zusätzle heat ma no Vorzugsstimmona innorhalb vo dor gwählto Partei abgio künno. Us dem ussar händ se natürle undorschidliche Partei- und Bürgarmoastorergebniss argio.

Doarobirar Stadtvortreatnig
Partei Bezeichnig Mandat Stimma Stimmo-n-antöal
ÖVP Doarobirar Volkspartei 16 8.257 44,21 %
SPÖ D' Doarobirar SPÖ 7 3.730 19,97 %
FPÖ FPÖ Doarobiro - dia Freiheitlicho 6 3.022 16,18 %
Die Grünen Doarobirar Grüone - offone BürgarInnolisto 5 2.612 13,98 %
NEOS NEOS - Doarabiro 2 1.057 5,66 %
Stimma und Stimmo-n-antöal bi dor Gemuondsvortreatnigswahl vom 15. März 2015

Stadtrot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Doarobirar Stadtrot siond hauptsächle neobobruofliche Politikar. Die nün Stadtröt (inklusiv Bürgarmöastre und Vizebürgarmoaschtr) setzan sich wie folgt zemm: Füf vo dr ÖVP, zwoa vo da SPÖ und jeweils uannar vo Grüana und FPÖ.

Bürgamöostar vo Doarobiro[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Statue z' Ehro vom Altbürgarmoastor Dr. Johann Georg Waibel.
  • Dr. Johann Georg Waibel 1869 - 1908
  • Dr. Karl Fußenegger 1908 - 1910
  • Engelbert Luger 1910 - 1926
  • Josef Rüf 1926 - 1934
  • Ludwig Rinderer 1934 - 1938
  • Dr. Paul Waibel 1938 - 1940
  • Josef Dreher 1941 - 1945
  • Dr. G.A. Moosbrugger 1945 - 1965
  • Dr. Karl Bohle 1965 - 1984
  • Rudolf Sohm 1984 - 1999
  • DI Wolfgang Rümmele 1999 - 2013
  • Dipl.Vw. Andrea Kaufmann sit 2013

Partnarstädt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sehoswürdigkeita[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fasnacht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

2006 händ sich a paar glungone Vögol eabbas z'r östorriichischo Ortstafloproblematik (do Haidar z' Käornto sött a paar zwospröchige Ortstafla ufstello) usdenkt und händ bi-n-a paar „Ortstafla“ uafach no Dorobiro drunort dorzuokleabat.

Bi dor Schriibwiis siond se allerdings di Alto mit do Junga nid ganz uonig: Neabot „Doarobiro“, das isch dio ältiste und eigontle die richtige Schriibwies, siot ma hütt von Junga, wo numma gschied reda künnod, dia undorschidligsto Versiona, meistons „Dorabira“. „Dorabira“ sägand abor ehor d' Oborländar und nid d' Doarobirar.

Persönlichkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Werner Matt, Hanno Platzgummer (Hrsg.): Geschichte der Stadt Dornbirn. Verlag Stadt Dornbirn, Stadtarchiv und Stadtmuseum, Dornbirn 2002, ISBN 3-901900-11-X

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Doarobiro – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuaßnota[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 Vorarlberg Chronik; http://www.vol.at/tools/chronik/; 8. Mai 2007
  2. Partnerstädte von Dornbirn uf dornbirn.at, abgruefa am 22. Oktober 2014