Lustenau

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Luschnou
Wappe vo Luschnou
Lustenau (Österreich)
Lustenau
Basisdate
Staat: Östriich
Bundesland: Vorarlberg
Politische Bezirk: Dornbirn
Kfz-Kennzeiche: DO
Fläche: 0022.25 22,25 km²
Koordinate 47° 26′ N, 9° 40′ O47.4297222222229.6597222222222404Koordinaten: 47° 25′ 47″ N, 9° 39′ 35″ O
Höchi: 404 m ü. A.
Iiwohner: 21.894 (1. Jän. 2015)
Bevölkerigsdichti: 984 Iiw. pro km²
Poschtleitzahlen: 6890, 6893
Vorwahl: 05577
Gmoandskennziffer: 8 03 03
Adress vo dr
Gmoandsverwaltig:
Rathausstraße 1
6890 Lustenau
Website: www.lustenau.at
Politik
Burgermoaschter: Dr. Kurt Fischer (ÖVP)
Gmoandsvertrettig: (2010)
(36 Mitgliider)
19 ÖVP,
11 FPÖ un Parteifreii,
4 Grüeni,
2 SPÖ un Unabhängigi
Lage der Marktgemeinde Luschnou im Bezirk DornbirnVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Datei explizit
Karte
Kirchplatz mit Riichshofsaal
Kirchplatz mit Riichshofsaal
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Dialäkt: Luschnouarisch
d Kilcho St. Peotor und Poul z Luschnou

Luschnou (schriftdütsch Lustenau) ischt di gröüscht Marktgmound vo Öschtriich.

Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Luschnou lit ar schwyzar Grenz diräkt am Rhin im ondrö voradlbäorgar Rhintal. D Nôôchbuurgmounda siönd Höüscht, Fuößa, Lutra, Dorröbirrö, Äms und im schwyzar Kanton Sanggallö: Diöpoldsou, Widnou, Ou und Sammargreötö.

Parzella und Bvölkeri[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Urschpröngli ischt Luschnou os siibö vrschiidna Parzella bstandö (Haag, Wiilar, Kirchdorf, Wisörouö, Holz, Staldö und Griöndl), hützötag siönd deini abr kaum me uuszumacha, wil 's ganz Ortsgebiöt zämögwaagsö ischt.

Hützötag ischt Luschnou i drü Haupttäöl ondrtauölt: is Hasöfäöld, s Oobrdorf (Kirchdorf) und s Ondrdorf (Rhindorf).

Z'Luschnou leöband ätta 21.000 Lüt, dövouö hônd ätta 16% kön öschtriichischi Schtaatsbürgarschaft.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Luschnou isch zm eyschtô Môl am 1. Juli 887 erwähnt worö als Lustenoua, in am Schriftstuck vôm karolingischö Kaiser Karl III.

Inwôônar[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jôhr 1869 1880 1890 1900 1910 1923 1934 1939
Inwôônar 3.903 4.164 5.054 6.221 8.383 8.265 8.733 8.773
Jôhr 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011
Iniwôônar 10.292 12.582 15.451 17.401 18.484 19.707 21.181

Uusbildi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Z'Luschnou git as drü Hôptschuöla, i jedar Parzeaöllö uöni, vier Volksschuöla und zechö Kiöndörgärtö. Usserdeim a HAK, HASCH und a Gymnasium.

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dar Luschnouar Dialäkt khöürt zom Bodösejöalemannischö, ischt aber bodö rôôß andrscht as di Dialäkt vo dö andara Orta rondom.

Gaanz bsondrig für Luschnou siönd di sogenanntö Triphtonge, also drüü Seöbschtlaut hiöndrönand, wie zom Beischpiel in „Brouöt“, a „ch“ wou suus a „ss“ wär („lach mi“ für houöchdütsch „lass mich“ oder „i muöch“ für houöchdütsch „ich muss“) und ingschobni Nasale (m und n) wi zom Beischpiel in „Muns“ oder „Schumfl“. As git ou an huufö Uusdrück, wou gad z'Luschnou verwändat wörönd, wi „Pfiffös“ für „Schmetterling“ oder „Bismiötta“ und „Bisnaacht“ für „Vormittag“ und „Nachmittag“.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  •  Elmar Vonbank, Josef Grabherr, Erst Scheffknecht und Ludwig Welti: Lustenauer Heimatbuch. I. Band, Marktgemeinde Lustenau, Lustenau 1965.
  • Alfred Bösch (Redaktion); Kulturreferat der Marktgemeinde Lustenau (Hrsg.): Lustenau und seine Geschichte Band 1 – 4, Kulturreferat der Marktgemeinde Lustenau, Lustenau 1988–1996.
    • Band 1.: Alfred Bösch: Lustenau und seine Schulen 1988.
    • Band 2.: Erich Schneider: Musik und Theater in Lustenau 1989, ISBN 3-900954-01-1.
    • Band 3.: Adolf Bösch: Unser Gemeindearchiv, Kirchengeschichte in Lustenau, die Flurnamen von Lustenau. 1992, ISBN 3-900954-02-X.
    • Band 4.: Adolf Bösch: Geschichten aus dem alten Lustenau 1996, ISBN 3-900954-04-6.
  •  Hannes Grabher, Kulturreferat der Marktgemeinde Lustenau (Hrsg.): Brauchtum, Sagen und Chronik. Zweite Uflaag. Marktgemeinde Lustenau, Lustenau 2002, ISBN 3-900954-05-4.
  •  Ludwig Welti, Historische Kommission für Vorarlberg und Liechtenstein (Hrsg.): Geschichte der Reichsgrafschaft Hohenems und des Reichshofes Lustenau (= Forschungen zur Geschichte Vorarlbergs und Liechtensteins. 4. Band). Universitäts-Verlag Wagner, Innsbruck 1930.
  •  Wolfgang Scheffknecht: 100 Jahre Marktgemeinde Lustenau. Marktgemeinde Lustenau, Lustenau 2003, ISBN 3-900954-06-2.
  • Annemarie Bösch-Niederer: Lustenau. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Uusgab, Wien 2002 ff., ISBN 978-3-7001-3077-2; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.
  •  Franz Stetter und Siegfried König: Lustenauer Familienbuch. 3 Bände, Federsee-Verlag, Bad Buchau 2012, ISBN 978-3-925171-96-3 (online).

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Lustenau – Sammlig vo witere Multimediadateie