Grindel SO

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
S SO im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Solothurn und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Grindel vermyde, wo öppis anders meined.
Grindel
Wappe vo Grindel
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Soledurn (SO)
Bezirk: Tiersteiw
BFS-Nr.: 2617i1f3f4
Poschtleitzahl: 4247
Koordinate: 604950 / 24805847.3833337.504175577Koordinaten: 47° 23′ 0″ N, 7° 30′ 15″ O; CH1903: 604950 / 248058
Höchi: 577 m ü. M.
Flächi: 3.05 km²
Iiwohner: 458 (31. Dezämber 2013)[1]
Website: www.grindel.ch
Gringel

Gringel

Karte
Frankreich Kanton Basel-Landschaft Kanton Bern Kanton Bern Kanton Jura Dorneck (Bezirk) Dorneck (Bezirk) Gäu (Bezirk) Thal (Bezirk) Bärschwil Beinwil SO Breitenbach SO Büsserach Erschwil Fehren Grindel SO Himmelried Kleinlützel Meltingen Nunningen ZullwilKarte von Grindel
Iber des Bild
ww

Gringu (amtlich Grindel) isch e Iiwohnergmein im Bezirk Tierstei im Kanton Soledurn, Schwiiz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gringu isch es Strossedorf im Schwarzbuebeland, im Faltejura am Nordfuess vo de Fringelichette. D Gmeindsflächi umfasst 43,7 % langwirtschaftlichi Flächi, 51 % Wald, 5 % Sidligsflächi und 0,3 % suschtigi Flächi.

Nochbergmeine si Biesserach, Erschbel und Bärschbel im Kanton Soledurn, Montsevelier im Kanton Jura un Laufe un Wahle im Kanton Basel-Landschaft.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gringu isch zum erschte Mol gnennt worde im Johr 1147 als Crindil, franz. Grandelle.

Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 327 239 234 244 244 267 278 305
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 353 430 496 488 494 447 439 494

De Uusländeraateil isch 2010 bi 3,9 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

9,9 % vo dr Iiwooner si im Johr 2000 evangelisch-reformiert gsii, 80,2 % römisch-katholisch.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswaale 2011 hät s das Ergebnis gää: BDP 3,4 %, CVP 15,5 %, EDU 0,9 %, EVP 1,2 %, FDP 21,4 %. GLP 3,6 %, GP 6,8 %, SP 10,6 %, SVP 35,7 %, Suschtigi 0,9 %.

Gmeindspresidänt isch dr Hans Rudolf Krähenbühl (Stand 2012).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Johr 2011 bi 2,2 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hei vo dr 494 Iiwohner 98 % Dütsch als Hauptsproch aagää, 0,8 % Französisch, 0,2 % Italienisch un 1 % angeri Sproche.

Dr hochalemannisch Dialäkt vo Gringu ghört zue dr Schwarzbuebeländer Dialäkt, wo ähnlich si zum Baseldütsch.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Lutz, Simon: Buch «Grindel – Leben und erleben», 2002. 375 Seiten
  • Lutz, Simon: Topographische Flurnamenkarte der Gemeinde Grindel. 2004
  • Lutz, Simon: Buch «Leben am Fringeliberg», 2008. 448 Seiten

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Grindel, Switzerland‎ – Sammlig vo witere Multimediadateie