Bremen

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Disambig.svg Dä Artikel bhandlet d Hansestadt Breme. Wyteri Bedütige findsch doo.
Wappen Karte
Bremer Wappe Lag vo der kreisfreie Stadt Breme z Dütschland
Wahlspruch
SchuettingWahlspruch.jpg
buten un binnen – wagen un winnen
(dusse und dinne – wage und gwünne)
Inschrift über em Portal vom Schütting, Motto vo de Bremer Chauflüt
Basisdaten
Bundesland: Freiji Hansestadt Breme
Flechi: 325,42 km²
Iiwohner: 548.477 (April 2008)
(1.511.198 mit Agglomeration)
Bevölkerigsdichti: 1.685 Iiwohner/km²
Arbetslosequote: 10,6 % (April 2008)
Höchi: 11,5 m ü. NN Bezugspunkt: Roland
Postleitzahl: 28001–28779
(alte PLZ 2800 und 2820)
Telefonvorwahl: 0421
Geografischi Lag: 53° 4′ 33,16″ N, 8° 48′ 26,32″ O Bezugspunkt: Roland
Autikennzeiche: HB-A 1 bis HB-Z 999, HB-AA 1 bis HB-ZZ 999 (Erklärig)
Amtligi Gmeindkennzahl: 04 0 11 000
UN/LOCODE: DE BRE
NUTS: DE501
Gliederig vom Stadtgebiet: 5 Bezirke mit 23 Stadtteil
Adresse vo der Stadtverwaltig: Am Markt 21
28195 Bremen
Website: www.bremen.de
Politik
Bürgermeister und
Presidänt vom Senat:
Jens Böhrnsen (SPD)
Regierendi Parteie: Koalition vo SPD und GRÜNE
Stadtbürgerschaft: SPD 30 Sitz
GRÜNE 17 Sitz
CDU 16 Sitz
Die Linke 5 Sitz(Wahl am 22. Mai 2011)

Breme isch e Hansestadt im Nordweste vu Dytschland an dr Weser.

D'Stadt Breme isch d'Hauptstadt un die größt Stadt vum BundeslandFreii Hansestadt Breme“, zue dem näbe Breme usserdem noch die 53 km nördlich gläge Seestadt Bremerhave ghört. "Freii Hansestadt Breme" isch dr Namme vum Bundesland, aber nit vu dr Stadtgmei Breme.

Geografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lag[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hauptartikel: Bremen (Land)

D Stadt Breme ligt im Bundesland Breme. S isch ca. 60 Kilometer vo de Nordsee, 100 Kilometer vo Hamburg und 120 Kilometer vo Hannover eweg. Rundumme isch s Bundesland Nydersachse. D Stadt isch 38 uff 16 Kilometer groß und uff beide Site vo de Weser.

Erhebige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Stadtzentrum ligt uff 11,5 Meter über de NN. Di höchsti nadürligi Erhebig isch i me Park und uff 32,5 Meter. Höcher wie sälli isch numme de Berg vo de Mülldepony (49,5m ü. NN).

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im 1. bis 8. Johrhundert hät s in de Region Breme di erste Sydlige gha. Zum erschte Mol erwähnt worre isch s 150 n. Chr. als "Fabiranum".

  • 787 isch Breme de Bischofssitz vom Karl em Große worre.
  • 845 isch es e Erzbistum gsi und hät sini ersti Bliete erläbt.
  • 1260 isch d Stadt de Hanse byträtte.
  • 1404 sin de "Bremer Roland" und s Rothus uff em Marktplatz baut worre.
  • 1590 isch die befestigti Neustadt am Ufer vo de Weser aglegt worre.
  • 1619 bis 1623 hät mer de erscht künschtlig Hafe baut.
  • 1783 hän d Kauflüt agfange, Handel mit Amerika z trybe.
  • 1803 hät de Napoleon Breme bsetzt.
  • 1945 hond d amerikanische Truppe d Stadt bsetzt. Weil d Amerikaner en Zugang zur Nordsee hond habbe welle, isch Breme und Bremerhaffe zu ener Insel inmitte vu de britische Bsatzungszon gworre.
  • 1947 hond sich d Bremer Birger d Verfassung vu de Freie Hansestadt Breme gäbbe.
  • 1949 isch Breme es kleinschte Land vu de Bundesrepublik Deutschland gworre.

Wirtschaft und Infrastruktur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Industry und Handel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Ussehandel isch scho immer wichtig gsi, allerdings isch de Schwerpunkt vom Wareumschlag z Bremerhave. Exportiert und importiert werre zum Bispyl Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukte, aber au Rohstoffe.

Au d Automobil-, Schiffbau-, Stahl- und Elektronikindustry isch z Breme entscheidend. D Automarke Mercedes-Benz baut dört d C-Klass, s T-Modell und de SL.

De Schiffbau und d Stahlindustry sin in de letschte Johrzähnte zruckgange. Vyli Unternehme hän zügmacht, anderi hän mieße übernoh werre. Di meiste Schiffe werre jetz z Japan und z China hergstellt.

Verkehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ysebahn: Z Breme git s insgsamt 14 Bahnhöf. Am Hauptbahnhof chrüze sich e baar wichtigi Strecke wie z.B. Oldeburg - Leipzig, Berlin - Amsterdam, Hamburg - Köln und Hamburg - Zürri/Münche.
  • Schifffahrt: Scho immer hät si e wichtigi Rolle gspylt und obwohl d Schiffindustry gsunke isch, stelle d Häfe vo Breme e Vordeil dar.
  • Flughafe: Es hät e internationale Flughafe mit 1,7 Millione Fluggäst pro Johr (2006).
  • Stroße: S git mehreri Autobahne und Bundesstroße, under anderem d A28, d A1, d B6 und d B74.
  • Fahrrad: De Radfernwäg Hamburg - Breme hört z Breme uff. Au de intern Verchehr mit em Fahrrad isch für Breme charakteristisch.

Stadtglyderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Breme wird in fünf Bezirk underdeilt. Si heiße Nord, Süd, West, Ost und Mitti. D Bezirk sin in insgsamt 23 Stadtdeil glydert; bi denne git s au no diversi Ortsdeil.

Sehenswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bremer Roothus
  • D Böttcherstroß (Böttcherstraße uff Hochdütsch) isch eini vo de wichtigste Touristeattraktione vo Breme. Si isch ca. 100 Meter lang und s git dört Gschäfte, Gastronomy und e Spielbank. Di ganzi Stroß ghört de Bremer Sparkasse.
  • De Bremer Dom näbem Roothus isch e gotischs Bauwerk wo emoll Sitz vo de Erzbischöf gsi isch.
  • De Bremer Roland isch e ca. 10 Meter hochi Statue wo 1404 baut worre isch. Er ghört zum UNESCO-Welterbe.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  • Werner Kloos: Bremer Lexikon. Ein Schlüssel zu Bremen. Bremen 1980, ISBN 3-920699-31-9.
  • Baedekers Bremen Bremerhaven. Stadtführer. Ostfildern-Kemnat / München 1992, ISBN 3-87954-060-8.
  • Klaus Kellner: BremenPass. Kellner Verlag, Bremen 2005, ISBN 3-927155-67-5.
  • Hanswilhelm Haefs: Siedlungsnamen und Ortsgeschichten aus Bremen. Anmerkungen zur Geschichte von Hafenstadt und Bundesland Bremen sowie des Erzbistums einschließlich Holler-Kolonieen. Norderstedt 2006, ISBN 3-8334-2313-7.
  • Radek Krolczyk und Jörg Sundermeier: Bremenbuch. Verbrecher Verlag, Berlin 2007.
  • Konrad Elmshäuser: Geschichte Bremens. Verlag C.H.Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55533-6.
  • Klaus Kellner: Bremisches Wörterbuch Kellner Verlag, Bremen 2011, ISBN 978-3-939928-55-3.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Bremen – Sammlig vo witere Multimediadateie

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