Barcelona

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Barcelona
Barcelona (Spanien)
Barcelona
Barcelona
Symbol
Wappe
Wappe
Basisdate
Staat Spanien
Autonomi Gmeinschaft Katalonien
Provinz Barcelona
Höchi 12 m
Flechi 100,4 km²
Iiwohner 1.595.110
Dichti 15.887,5 Iiwooner/km²
ISO 3166-2 ES-B
Webuftritt www.barcelona.cat
Politik
Bürgermeister Xavier Trias (CiU)
Bild

41.42.1666666666667Koordinaten: 41° 24′ N, 2° 10′ O

Barcelona (IPA: katal. [bəɾsəˈlonə], span. [barθε'lona], dytsch [baʀse'lo:na]) isch die zweitgröschti Stadt vo Spanie und glychzitig d Hauptstadt vo Katalonie. D Stadt litt im Nordoste vom Land am Mittelmeer. Mer bezeichnet d Ywohner vo de Stadt als Barceloneses.

Geografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Küste vo Barcelona lauft diagonal vo Nordoste noch Nordweste. D Stadt isch glydert in d Altstadt (Ciutat Vella) und die neuere Stadtdeil; zwüsche denne beide Deil litt d Plaça de Catalunya. Vom alte Hafe zu de Plaça fiehrt die briehmti Stroß La Rambla. Um si umme isch d Ciutat Vella, wo vyli alti Gebäude beherbergt, am östlige Deil vo de Stroß litt s Barri Gòtic.

Güeti Orientierigshilfe biete d Hügel Montjuïc und Tibidabo, wo 173 bzw. 508 Meter hoch sin [1] und wo im Südweste bzw. Nordoste vo de Stadt lyge. Uff em Tibidabo litt de höchst Punkt vo Barcelona.

Nordöstlig vom Port Vell (alte Hafe) litt La Barcelonata, wo s Stränd und Füeßgängerwäg hät. Dört in de Nöchi isch au de Port Olímpic, wo de Olympische Spyl vo 1992 dient hät.[2]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lut Legände isch Barcelona vom Herkules vo Afrika vor 4000 Johr entstande. Erschti Spure sin aber vo de Römer uss em 1. Johrhundert v. Chr.

Under moslemischer Herrschaft hän Jude, Christe und Moslems frydlig in de Stadt gläbt; wo aber e christlichi Regierig ytroffe isch, hät mer d Moslems uss de Stadt usgschlosse und d Jude in Ghettos do oder sogar vertrybe.

Im 14. Johrhundert isch d Stadt scho e Grafestadt gsi. Ball isch es under katalonisch-aragonesischer Herrschaft züe me wichtige Handelszentrum worre und d Macht hät sich bis uff Albanie, Sizilie, Athen und anderi Gebiet usbreitet. Vyli Norme vo de Barcelonische Herrschaft sin vo andere Länder ybernoh worde. Uss derre Zit sin gotischi Bauwerk fürebrocht worre.

Noch de Hochzit vo de Königin Isabel und em König Fernando hät sich Spanie mit Katalonie und Aragón zämmegschlosse. Do druff hy hät s Rych e wirtschaftlige und politische Nydergang erläbt, under anderem wyl noch de Eroberig vo Amerika de Handel im Mittelmeer zruckgange isch. Erscht im 18./19. Johrhundert hät sich d Lag widder verbessert. Züe de Zit vo de Industrialisierig hät z Barcelona de spanisch Anarchismus Ahänger gfunde.

Au de Modernismus hät im 19. Johrhundert Yzug ghalte. Zu derre Zit sin einzelni Stadtdeil umgstaltet worde und de Antonio Gaudí hät dörtmols bekannti modernistischi Bauwerk errichet. Sie sin hütt no Touristeattraktione vo Barcelona.

25 Johr noch em Spanische Bürgerchrieg und de Diktatur hät sich Barcelona vo derre Zit widder erholt. Die Olympische Spyl 1992 hän e Verbesserig vo de Infrastruktur füregrüefe und hän Barcelona zu me "Olympische Dorf" gmacht.[3]

Sehenswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • De Park Güell [IPA: park 'guεl] isch e Bauwerk vom Antonio Gaudí uss em Johr 1900. Er soll s genialste Werch vom Gaudí sy und isch in d Natur integriert.[4]
  • Mit em Transbordador Aeri schwebt mer i me Lift vom Olympische Hafe über d Stadt uff de Montjuïc. D Strecki, wo mer fahrt, isch 1450 Meter lang.[5]
  • D Sagrada Família isch Kirch, wo s letschte Werch vom Antonio Gaudí isch. Mit sine bis züe 115 Meter hoche Türm nennt mer s au di ungwöhnligsti Sehenswürdigkeit vo Barcelona.[6]
  • S Olympiastadion isch uff em Montjuïc. Es isch 1929 baut worde, aber für die Olympische Summerspyl 1992 renoviert worre. Hütt wird s vom Füeßballverein RCD Espanyol Barcelona verwendet.[7]
  • De Triumphboge (Arc de triomf) isch 1888 für d Weltusstellig baut worre. D Statue, wo obe druff isch, heißt Barcelona rep les nacions (= Barcelona heißt d Natione willkomme).[8]

Sproch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wie di ganzi Region Katalonie sin z Barcelona Spanisch und Katalanisch Amtssproche. Zwar sin z.B. Stroßeschilder oft zweisprochig, allerdings isch Katalanisch z.B. in Ämter witer verbreitet. Mer cha sich aber uff Spanisch güet verständige, oft au uff Änglisch und bi de ältere Lyt uff Französisch.

In de Miltärdiktatur vo 1939 bis 1975 isch Katalanisch verbotte gsi. Erscht 1979 hät mer s z Katalonie, 1983 au uff de Baleare und 1993 z Andorra aerkännt. Sit 1983 darf in de Schüele uff Katalanisch underrichtet werde.[9]

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://www.quaeldich.de/paesse/tibidabo/
  2. http://de.reisen.yahoo.com/p-reisefuehrer-2238797-barcelona_geographie-i
  3. http://de.reisen.yahoo.com/p-reisefuehrer-2220424-barcelona_geschichte-i (Quelle vom ganze Kapitel "Gschicht")
  4. http://barcelona.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/park-guell.html
  5. http://barcelona.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/transbordador_aeri_hafen_seilbahn.html
  6. http://barcelona.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/sagrada_familia.html
  7. http://barcelona.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/estadi_olimpic_montjuic.html
  8. http://barcelona.sehenswuerdigkeiten-online.de/sights/arc_de_triomf.html
  9. http://www.barcelona.de/de/barcelona-sprachen-katalanisch.html

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • hiCat-Research territories. ACTAR, Barcelona 2004, ISBN 84-95951-40-1
  • Barcelona 1979-2004. Del desenvolupament a la ciutat de qualitat. Ajuntament de Barcelona, 1999, ISBN 84-7609-926-6
  • Joan Busquets: Barcelona. La construcción urbanística de una ciudad compacta. Ediciones del Serbal, Barcelona 2004, ISBN 84-7628-458-6
  • Ulrike Fokken: Barcelona, Literarische Streifzüge. Artemis&Winler, Düsseldorf 08/2007 ISBN 978-3-538-07249-7
  • Robert Hughes: Barcelona. Droemer/Knaur, 1995, ISBN 978-3-426-77114-3

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Barcelona – Album mit witere Multimediadateie