Joan Miró

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Dr Joan Miró, Barcelona, 1935. Fotoporträt vom Carl van Vechten

Dr Joan Miró i Ferrà [ʒuˈan miˈɾo i fəˈra] (* 20. April 1893 z Barcelona; † 25. Dezämber 1983 z Palma de Mallorca) isch e katalanische Mooler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker gsi. Siini früehje Wärk si uf dr katalanische Volkskunst ufbaut, und si vom Kubismus und Fauvismus beiiflusst worde. Vom Aafang bis zur Middi vo de 1920er Johr isch dr Miró z Baris gsi und d Kunstströmige vom Dadaismus und vom Surrealismus, hai bi ihm e grundlegende Stilwächsel zur Folg gha, won en vo dr Gegeständligkeit wäggfüehrt het. Dr Miró isch e Verdräter vo dr Klassische Modärne und isch mit siine fantasievolle Bildmotiv eine vo de populärste Künstler im 20. Johrhundert. Siini magische Symbol für Mond, Stärn, Vogel, Aug und Frau zele zu de bekanntiste Elimänt vo siiner Kunst. Siis Spootwärk isch verstörend, wie zum Bischbil d Serii Toiles brûlées (Verbrennti Liinwänd) , won e inszenierti Zerstörig gsi isch, e Protest gege d Kommerzialisierig vo dr Kunst und en Usdruck vo siiner Forderig, d „Moolerei z ermorde“. Im öffentlige Ruum schmücke zum Bischbil siini Keramikwänd s UNESCO-Gebäud z Baris und s Wilhelm-Hack-Museum z Ludwigshafe; Monumentalskulpture si under anderem uf Blätz z Barcelona und z Chicago ufgstellt.

Objets trouvés - Skulpture[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schrifte vom Miró
  • Joan Miró: Ceci est la couleur de mes rêves. Entretiens avec Georges Raillard. Paris 1977
  • Margit Rowell (Hrsg.): Joan Miró. Selected Writings and Interviews. Thames & Hudson, London 1987
  • Ernst Scheidegger (Hrsg.): Joan Miró. Gesammelte Schriften, Fotos, Zeichnungen, Zürich 1957
Biografie
Darstellige
  • Diether Rudloff: Unvollendete Schöpfung. Künstler im zwanzigsten Jahrhundert. Urachhaus, Stuttgart 1982, ISBN 3-87838-368-1
Usstelligskatalög
  • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Hrsg.): Einblicke. Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Hatje Cantz, Ostfildern 2000, ISBN 3-7757-0853-7
  • Thomas Krens (Vorwort): Rendezvous. Masterpieces from the Centre Georges Pompidou and the Guggenheim Museums. Guggenheim Museum Publications, New York 1998, ISBN 0-89207-213-X
  • Joan Miró. Werke in der Sammlung Würth, Swiridoff, Künzelsau 2008, ISBN 3-89929-142-5
Untersuechige
  • Riewert Ehrich: Miró und Jarry. Ein Beitrag zur literarischen Rezeption in der bildenden Kunst. Lang, Frankfurt/M. 2005, ISBN 3-631-54212-7
  • Riewert Ehrich: Mori el Merma – aus dem Bild herausgetretene Ubu-Figuren Mirós. Der Triumph des Künstlers über den Diktator. In: Zeitschrift für Katalanistik 21 (2008), S. 97–120
  • Evelyn Benesch/Ingried Brugger (Hrsg.): Miró. Später Rebell. Kunstforum Wien/Edition Minerva, Wolfratshausen 2001, ISBN 3-932353-49-8
Wärkverzeichniss
  • Joan Miró. Der Lithograph, 1930–1972. Vier Bände, hrsg. von Patrick Cramer. Edition Weber, Genf 1972–1982
  • Joan Miró. Arbeiten auf Papier, 1901–1977. Hrsg. von Carl Haenlein, Kestner-Gesellschaft, Hannover 1977
  • Obra de Jean Miró, Bestandskatalog der Fundació Miro mit 1679 Arbeiten, Barcelona 1988
  • Joan Miró. The Illustrated Books. Catalogue Raisonné, hrsg. von Patrick Cramer. Patrick Cramer, Genf, 1989
  • Miró Radierungen, 1928–1975. Drei Bände, hrsg. von Jacques Dupin. Edition Weber, Genf 1984–1991
  • Joan Miró. Paintings. Catalogue Raisonné. Hrsg. von Jacques Dupin. Daniel Lelong, Paris 2002, ISBN 978-2-86882-049-5
  • Joan Miró. Sculptures. Catalogue Raisonné 1928–1982. Hrsg. von E. Fernando Miró, Daniel Lelong, Paris 2006, ISBN 978-2-86882-074-7
  • Joan Miró, Josep Llorens Artigas. Ceramics. Catalogue raisonné 1941–1981, hrsg. von Cristina Calero Fernandez. Galerie Lelong and Successio Miró, Paris 2007, ISBN 978-2-86882-079-2