Uernäsch

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Urnäsch
Wappe vo Urnäsch
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Appezell Usserrhode (AR)
Bezirk: eemoolige Bezirk Henderlandw
BFS-Nr.: 3006i1f3f4
Poschtleitzahl: 9107
Koordinate: 739412 / 24232647.317079.2827832Koordinaten: 47° 19′ 1″ N, 9° 16′ 58″ O; CH1903: 739412 / 242326
Höchi: 832 m ü. M.
Flächi: 48.23 km²
Iiwohner: 2315 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.urnaesch.ch
Urnäsch

Urnäsch

Charte
Kantoo Appezöll InneroodeKantoo Appezöll InneroodeKantoo SanggalleKantoo SanggalleBezirk MittellandBezirk VorderlandHerisouHondwilSchönegrondSchwöllbronnStää ARUrnäschWaldstattCharte vo Urnäsch
Iber des Bild
w

Uernäsch (amtlech Urnäsch) isch e iiwohnergmäänd em Kantoo Appezäll Osserode (früener Bezirk Henderland).

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uernäsch liit südlich vo de Waldstatt am glichnamige Fluss a de Baanlinie zwösched Herisau ond Appezäll. D Noochbergmäände sönd Waldstatt, Hundwil, Nesslau, Hemberg, Schönengrund ond Schwellbrunn. Vo de Gmäändsflechi sönd 53,9 % landwertschaftlechi Flechi, 41,1 % Wald, 3,4 % Sidligsflechi ond 1,7 % suschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uernäsch isch zom eerschte Mool gnamset worde em Joor 1344 als Urnäschen.

Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[2]

Joor 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 2464 2585 2568 2976 3123 3087 3259 3202
Joor 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 2665 2481 2579 2330 2313 2258 2431 2336

Dr Uusländeraatääl isch 2010 bi 10,5 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

21 % vo de Iiwooner sönd em Joor 2000 römisch-katholisch gsii, 61 % evangelisch-reformiert.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Gmäändspresidänt vo Uernäsch isch de Peter Kürsteiner (Stand November 2017).

Wertschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkäät isch em Joor 2011 bi 1,3 % gläge.

Sprooch ond Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Volkszellig 2000 hend vo de 2336 Iiwoner 93 % Düütsch als Hòuptsprooch aagèè, 0,1 % Franzöösisch, 1 % Italienisch ond 5,9 % anderi Sprooche.

De hochalemannisch Dialäkt vo Uernäsch ghöört zue de Oschtschwiizer Dialekt.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Arnold Zehender und H. Spross: Aus der Geschichte der Kirchgemeinde Urnäsch. 1942
  • J. Jakob: Bausteine zu einer Heimatgeschichte von Urnäsch. 1955
  • Regina Bendix und Theo Nef: Silvesterkläuse in Urnäsch. 1984
  • Thomas Fuchs: Stromland Urnäsch. 100 Jahre Elektrizitätswerk Urnäsch, 2003
  • Hans Hürlemann, Oskar Keller, Robert Meier, Stefan Sonderegger: Urnäsch: Landschaft – Brauchtum – Geschichte. Appenzeller Verlag, Herisau 2006

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Uernäsch – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch, Date im Aahang)