Schönebèèrg ZH

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S ZH im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Züri und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Schönenberg vermyde, wo öppis anders meined.
Schönenberg
S Wappe vo Schönenberg
Basisdatä
Staat: Schwiiz
Kanton: Züri (ZH)
Bezirk: Horgew
Gmeind Wädischwil
PLZ 8824
Koordinate: 691396 / 22772547.1941598.644725714Koordinaten: 47° 11′ 39″ N, 8° 38′ 41″ O; CH1903: 691396 / 227725
Höchi: 714 m ü. M.
Flächi: 11,00 km²
Iiwohner: 1844 (31. Dezember 2017)[1]
di reformierti Chile

di reformierti Chile

Charte
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Schönebèèrg (amtlich Schönenberg) isch en Ortschaft im Gebiet vo dr Stadt Wädischwil im Bezirk Horge im Kanton Züri.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schönebèèrg liit im Süde vom Zimmerbèèrg i dr ghögerige Moränelandschaft öschtlech vo dr Syl. I de Tuele zwüschet de Höger hät s Rietflechine; der Sagibach flüsst ad Syl abe, bim Wyler Mülistalde sind am Aabach au no alti Weier, und näbem Chräbsbach isch dr Golfplatz vom Golf & Country Club Schönenberg.

S Tobel zu de Syl abe hät es stotzigs Bort und me chan gar nöd überal uf em Wanderwèèg em Fluss naa duregaa. Dört unden isch s Chräftwèèrch Waldhalde, wo na im 19. Jaahrundert uf d Iniziatyve vo de Wädischwiler Fabrikante Walter und Jakob Treichler vo dr Firma AG Elektrizitätswerk an der Sihl bout worden isch zum Stroom für Wädischwil, Horge und Thalwil z lifere. Ane 1908 hät d EKZ s Wèèrch übernaa. Drfüür hät men im Süüde vom Dorf dr Tüüfebachweier als Uusglychsbecki bout. 1907 und namal 2009 hät s EKZ das Wèèrch modernisiert.[2][3]

S Piet vo de ehemolige Gmäind hät 76,5 Prozänt landwirtschaftlichi Flèchi und naturnööchi Flechi und Biotoop, 11 Prozänt Wald, 8 Prozänt Sidligsflechi, 2,2 Prozänt Vercheersflechi und 1,5 Prozänt Gwässerflechi umfasst; das ghört jetz alles zu Wädischwil.[4]

De Naturschutzverein Schönebèèrg lueget für d Artevilfalt im südleche Teil vo dr Landschaft am Zimmerbèèrg.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schönebèèrg isch zum eschte Mal im ene dokumänt erwäänt im Jaar 1637 als Geissferen, ane 1703 dänn als Schönenberg.

Bis Änds 2018 isch Schönebèèrg en eigeti Gmeind gsi; dänn hät s sech uf en eerscht Jänner 2019 – so wie au d Nochbergmeind Hütte – mit dr Stadt Wädischwil zämetaa.

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bevölkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[5]

Jaar 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwooner 1468 1464 1407 1276 1170 1135 1074 1114
Jaar 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwooner 1134 1164 1211 1255 1291 1350 1694 1800

De Uusländeraatäil liit bi 10,2 % (Stand 2011).[4]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

48,8 Prozänt vo de Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 30,6 Prozänt sind römisch-katholisch (Stand 2011).[4]

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Kantonsraatswaale 2011 hät s das Ergebnis ggee:[4] BDP 5,2 %, CVP 6,7 %, EDU 1,6 %, EVP 2,9 %, FDP 12,9 %, GLP 7,3 %, GP 7,6 %, SP 11,2 %, SVP 43,8 %, Suschtigi 0,7 %.

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schönebèèrg isch es Puuredorf. Und es hät dört di bekanti Tirggelfabrigg Suter. D Arbetslosigkäit isch im Jaar 2010 bi 1,6 % gläge.[4]

Tieläkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De züritüütsch Tieläkt vo Schönebèèrg ghört zue de Seemundarte.

Lüüt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Martin Illi: Schönenberg (ZH). In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Peter Ziegler: Schönenberg. Wädenswil 2008.
  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Schönebèèrg – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bundesamt för Statistik uf bfs.admin.ch
  2. A. Ziegler: Das neue Kraftwerk Waldhalde der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich. In: Schweizerische Bauzeitung, 85, 1967, S. 901.
  3. Marco Morosoli: Das Kraftwerk Waldhalde wird für die Zeit bis 2047 fit gemacht uf tagesanzeiger.ch, abgrüeft am 25. März 2019
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden Mai 2012
  5. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch, Date im Aahang)