Eidgnössischs Jodlerfäscht





S Eidgnössisch Jodlerfäscht (franzöösisch Fête fédérale des yodleurs, italienisch Festa federale dello jodel, rätoromanisch Festa federala da jodladers) isch en Aalass, wo dr Eidgnössisch Jodlerverband, d Dachorganisation vo allne Schwiizer Verein vo de Jodler, Alphornblöser und Fahneschwinger alli drü Jahr organisiert. Di drütägige Vorfüerige wärded vonere Jury bewärtet. Am musikalische Grossaalass mit Fäschtcharakter nämed allig öppe 15'000 Mitwirkendi und 200'000 Bsuecher teil.
Vorgschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]D Ursprüng vom Jodle gönd uf vorhistorischi Zyte zrugg. De Jodel diänt der akustische Verständigung über wyti Dischtanze. I den Alpe isch mit em eifache Jodelruef, em Juuz, vo Alp zu Alp kommuniziert (Signalruef) und s Veh (Vehlockruef) aaglockt worde. De Naturjodel mit em Alphorn-fa (ölfte Teilton vo de Naturtonreihe) chunt us em Ruum Innerschwiiz, Appezöll, Toggeborg, Bärnpiet, Greyerz und Friburgerland. I de Oscht- und Weschtschwiiz wird e mehrstimmigi Jodelform pflägt, wo Vorjodler e Hauptmelodie yleited und denn de mehrstimmigi Chor yfalle tuet. S mehrstimmige Jodle mit Schelleschötte oder Talerschwinge als Begleitung isch im Appezöll syt em Ändi vom 18. Jahrhundert noogwise.
19. Jahrhundert
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Im 19. Jahrhundert het sich i de Schwiiz s Jodle i Chör als Folg vo de Umgschtaltig vom Geistesläbe dur d Ufklärig und dr Entdeckig vo volkstümliche und eidgnössische Wärt entwicklet. I de Schwiiz hets weder Hofkapälle no Opere und Solischte gä, drum het sich hie de Chorgsang früener als a anderen Ort i allne Schichte vom Volch verbreitet. Nach 1830 sind für di nüü gründete Jodlerverein eigeni mehrstimmigi Jodellieder (Volchslieder) komponiert worde.
20. Jahrhundert
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Ufgrund d Initiative vom Bärner Jodlervatter Oskar Friedrich Schmalz isch 1910 di Schwiizerische Jodlervereinigung gründet worde, wu de 1932 gründeti Eidgnössischi Jodlerverband (EJV) drus entschtanden isch. Er isch de Usegäber vo alte und nüüe Jodelliedbletter und au Organisator vo de Eidgnössische Jodlerfäscht. I den erschte zäh Jahr hend d Jodler uf eidgnössischer Äbeni nume a de Eidgnössische Schwing- und Älplerfäscht gsunge. 1923 het dr EJV beschlosse, es eigets Verbandsfäscht durezfüere. Das het 1924 als erschts Eidgnössischs Jodlerfäscht mit de Kategorie «Naturgsang» und «Nach Partitur» mit 31 Jodlergruppe, 48 Jodler, zwei Jodlerinne, 16 Alphornbläser und 17 Fahnenschwinger z Basel schtattgfunde.
Di übergryfendi Organisation vo de regionale Gruppe und Jodlerwettkämpf hend s Jodellied syt de Mitti vom 20. Jahrhundert starch populär gmacht. I den erschte 50 Jahr vom Beschtah sind ölf Eidgnössischi Jodlerfäscht mit eisder mee Teilnämer veraaschtaltet worde.
21. Jahrhundert
[ändere | Quälltäxt bearbeite]2005 hets i de Schwiiz 780 Jodlergruppe mit meh als 24.000 Mitglider ggä. Am 27. Eidgnössische Jodlerfäscht z Lozärn hend 12'000 Aktivi und 200'000 Bsuecher teilgnuu. S 28. viertägige Eidgnössische Jodlerfäscht z Interlake isch vo 11'000 Aktive, drunder au Formatione vo Usslandschwiizer us Kanada, den USA, Nüüseeland, Auschtralie und vo 150'000 Zueschauer bsuecht worde. De Fäschtumzug am Sunntagnamittag mit über zwei Schtunde traditionällem Schwiizer Bruuchdum isch eine vo de Höhepünkt gsi.
Eidgnössischi Jodlerfäscht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Max Peter Baumann: Eidgenössisches Jodlerfest. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Einzelnachwys
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Eidgenössisches_Jodlerfest“ vu de dütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde. |