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Bundesdagswahl 1987

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1983Wahl zum
11. Bundesdag 1987
1990
(Zwootstimme) [1]
 %
50
40
30
20
10
0
44,3
37,0
9,1
8,3
1,3
Gwinn un Verluscht
im Verglych zue 1983[2]
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
−4,5
−1,2
+2,1
+2,7
+0,9
    
Insgsamt 519 Sitz
Erschtstimmenergebnis (Wahlkraisgwinner)

D Bundesdagswahl 1987 isch am 25. Jänner 1987 gsii. D Wahl zum 11. Dytsche Bundesdag isch di letscht Wahl vor dr Dytsche Widerverainigung gsii.

D Wahlgwinner sin di chlaine Barteie FDP un di Griene gsii, derwylscht vor allem d Unionsbarteie aber au d SPD verlore hän. No dr Wahl het di schwarz-geel Koalition us CDU/CSU un FDP chenne wyterregiere. Dr Helmut Kohl isch Bundeschanzler blibe un het s Kabinett Kohl III bildet.

Bi dr Bundestagswahl 1983 isch di nei schwarz-geel Koalition bstetigt wore. Dr Bundeschanzler un CDU-Vorsitzer Helmut Kohl isch au zue dr Wahl 1987 wider as Chanzlerkandidat fir d Unionsbarteie aadrätte. D SPD het dr Johannes Rau, dr Minschterbresidänt vu Nordrhy-Weschtfale, as Kandidat ufgstellt.

Amtlig Ändergebnis

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Ergebnis vu dr Bundesdagswahl vum 25. Jänner 1987[1]
Erscht-
stimme
Zwoot-
stimme
Sitz¹ ± Diräkt-
mandat
Iberhang-
mandat
Aazahl % Aazahl %
Wahlberächtigtie 45.327.982 100,0 45.327.982 100,0
Wehler 38.225.294 84,3 38.225.294 84,3
Uugiltig 482.481 1,3 357.975 0,9
Giltig 37.742.813 100,0 37.867.319 100,0 497 (22) − 1 248 1
dodervu:
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 14.787.953 39,2 14.025.763 37,0 186 (7) − 7 79
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 14.168.527 37,5 13.045.745 34,5 174 (11) − 17 124 1
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 3.859.244 10,2 3.715.827 9,8 49 − 4 45
Freie Demokratische Partei (F.D.P.) 1.760.496 4,7 3.440.911 9,1 46 (2) + 12
Die Grünen (GRÜNE) 2.649.459 7,0 3.126.256 8,3 42 + 15
Alle Sozialversicherten und Rentner Deutschlands (ASD) 3.151 0,0 1.834 0,0
Bayernpartei (BP) 8.024 0,0 26.630 0,1
Christliche Bayerische Volkspartei (C.B.V.) 741 0,0 5.282 0,0
Deutsche Zentrumspartei (ZENTRUM) 4.020 0,0 19.035 0,1
Die Mündigen Bürger (Mündige Bürger) 611 0,0 24.630 0,1
Frauenpartei (FRAUEN) 62.904 0,2
Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP) 349 0,0 405 0,0
Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) 596 0,0 13.422 0,0
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) 182.880 0,5 227.054 0,6
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) 40.765 0,1 109.152 0,3
Patrioten für Deutschland (Patrioten) 27.352 0,1 22.732 0,1
Familien-Partei Deutschlands (Familie) 130 0,0
Deutsche Solidarität - Union für Umwelt und Lebensschutz (SOLIDARITÄT) 754 0,0
Freisoziale Union – Demokratische Mitte (FSU) 110 0,0
Humanistische Partei (HP) 788 0,0
Unabhängige Arbeiter-Partei (UAP) 352 0,0
Wehlergruppe/Ainzelbewärber 246.511 0,7

¹in Chlammere: Zahl vu dr am nämlige Dag vum Abgornetehuus vu Berlin gwehlte, nit stimmberächtigte Berliner Bundesdagsabgornete

Zwai anderi Berliner Bundestagsabgorneti sin vu dr Alternative Liste (AL) gstellt wore.

  • Uwe Andersen, Wichard Woyke: Wahl '87. Zur Bundestagswahl 1987 – Parteien und Wähler, Wahlrecht und Wahlverfahren, politische Entwicklung, Leske + Budrich, Opladen 1986, ISBN 3-8100-0612-2.
  • Max Kaase (Hrsg.): Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlaß der Bundestagswahlen 1987, Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 3-531-12200-2. (Schriften des Zentralinstituts für Sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin, 60)
  • Christoph Palmer: Der Bundestagswahlkampf 1986/1987. Eine systematische Darstellung der Wahlkampfführung der Bundestagsparteien und der Rahmenbedingungen der Wahl, Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main [u. a.] 1993, ISBN 3-631-45396-5. (Europäisches Forum, 10)
  • Hans-Joachim Veen, Elisabeth Noelle-Neumann (Hrsg.): Wählerverhalten im Wandel. Bestimmungsgründe und politisch-kulturelle Trends am Beispiel der Bundestagswahl 1987, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn [u. a.] 1991, ISBN 3-506-79316-0. (Studien zur Politik, 16)
 Commons: Bundesdagswahl 1987 – Sammlig vo Multimediadateie
  1. 1,0 1,1 Der Bundeswahlleiter: Wahl zum 11. Deutschen Bundestag am 25. Januar 1987
  2. Der Bundeswahlleiter: Wahl zum 10. Deutschen Bundestag am 6. März 1983