Brunne

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Disambig.svg Dä Artikel behandlet de Brunne as Uuffangbecki för Wasser; witeri Bedütige findt me under Brunne.
en Brunne am Burgwäg z Züri (Mühlebachquartier), gad i de Nöchi vom Botanische Garte

E Brunne isch e künschtlechi Alaag, wo me Wasser druus cha nää.

was es für Brünne git und was si bedüüte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Es git Brünne, wo s Wasser us ere Kwelle diräkt dri ine gleitet wird, und settegi, wo amene grössere Syschteem vo Wasserleitige hange. Wenn s Wasser von ere Kwelle chunt, wo i der Landschaft wyter obe dra lyt, lauft’s vo sälber dur d Rööre zum Brunne abe. Es chunt nid drufaa wie wyt ass es goot, s Gfell vo der Leitig muess eifach immer stimme, wo wie me’s bi de grosse röömischen Akwädukt gseht. I andere Fäll oder wenn me s Wasser vo wyter unde us em Grundwasser muess nää, bruucht’s derfür es Gräät zum s Wasser schöpfe. Am eifachschte goot’s mit emene Chübel, wo me am ene Seili abeloot wie bi de Soodbrünne; die ufwändigeri technischi Löösig isch die mit ere Pumpi.

Brünne im Felse sind im Middelmeerruum sid em achte Joortuusig vor Chrischtus bekant. Hölzigi Brunnestube het me z Öiropa, wie d Archäoloooge usegfunde hend, au scho sid der Schteizyt gmacht.

Brünne sind für s Lääben i de Stedt scho immer öppis vom wichtigschte gsi. Drum isch es eini vo de zäntralen Uufgaabe vo der Obrikeit, für gnueg und guets Wasser z luege. Vil öffentlechi Brünne het me als Zäiche für die gueti Organisazioon vom Gmeinwääse schön mit Figuren und Wappe verziert und teils als spektakulääri Kunschtwärch gstaltet. Brünnen und Wasserschpiili sind au i de private Gäärte es Prestiischobjäkt.

«Brunne» isch au en alti Bezeichnig für chlyni Gwässer, wo dervo a teil Oorte Fluernääme und Ortsnäämen abgleitet sind wie öppe bi Luuterbrunnen im Bärner Oberland und bi Brunne im Kanton Schwyz und bi der Stadt Hallbrunn.

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hermann Spindler: Der Brunnen im Recht. Würzburg 1938.
  • Saskia Hunsicker: Holzbrunnenkonstruktionen des frühen und hohen Mittelalters: Funktionsweisen und Bedeutung am Beispiel von Süddeutschland und dem Elsass. Diplomica-Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-8428-9519-5.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Brunne – Sammlig vo Multimediadateie