Adelbode

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Adelboden
Wappe vo Adelboden
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Bärn (BE)
Verwautigschreis: Frutige-Nidersimmetalw
BFS-Nr.: 0561i1f3f4
Poschtleitzahl: 3715
UN/LOCODE: CH ADL
Koordinate: 609225 / 14912046.4933297.5587941350Koordinaten: 46° 29′ 36″ N, 7° 33′ 32″ O; CH1903: 609225 / 149120
Höchi: 1'350 m ü. M.
Flächi: 88.2 km²
Iiwohner: 3437 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.3715.ch
Adelbode vor Engschtligealp här gsää

Adelbode vor Engschtligealp här gsää

Charte
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w

Adelbode (amtlech Adelboden) isch e politischi Gmeind im Verwautigskreis Frutige-Nidersimmetal im Kanton Bärn, Schwiz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Adelbode isch e Kurort im oberschte Engschtlital uf 1350 m. D Gmeindsflächi bsteit us 41 % langwirtschaftlecher Flächi, 18 % Waud, 2,2 % Sidligsflächi u 38,8 % süschtigi Flächi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Adelbode isch zum erschte Mal gnennt worde im Jahr 1404 aus Adelboden, 1453 Adelboden alias silva. Bis zum 31. Dezämber 2009 het d Gmeind zum Bezirk Frutige ghört.

Bevöukerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Jahr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Iiwohner 1513 1536 1552 1649 1580 1564 2163 2045
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Iiwohner 2417 2659 2873 2881 3326 3276 3347 3634

Dr Uusländeraateil isch 2010 bi 6,9 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

82,3 % vo de Iiwohner si evangelisch-reformiert, 6,1 % si römisch-katholisch (Stang 2000).

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Nationauraatswahle 2011 het s das Ergebnis gää: BDP 10,4 %, CVP 0,3 %, EVP 9,0 %, FDP 4,9 %. GLP 3,3 %, GP 2,2 %, SP 6,3 %, SVP 41,7 %, Suschtigi 21,9 %.

Gmeindspresidänt vo Adelbode isch dr Stefan Lauber (Stang 2013).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Jahr 2011 bi 1,3 % gläge.

Sprach u Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bir Voukszeuuig 2000 hei vo de 3634 Iiwohner 95 % Dütsch aus Houptsprach aagää, 0,8 % Französisch u 0,5 % Italienisch.

Dr Dialäkt vo Adelbode ghört zum Höchstalemannisch.

Biuder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Adelboden Tourismus: Adelboden : Gestern – Heute – Morgen. 600 Jahre. Egger, Frutigen 2010, ISBN 978-3-9520760-7-1.
  • Jakob Aellig und Christian Bärtschi: Adelbodetütsch. Egger, Frutigen 2006, ISBN 3-9520760-4-X.
  • Jakob Aellig: 125 Jahre Hotel Hari im Schlegeli. 1873–1998.
  • Sigi Amstutz und Christian Bärtschi: Hier ist immer. Geschichten aus dem Frutig- und dem Saanenland mit Illustrationen des Kunstmalers Angelo Molinari (1914 – 1966). Imfeld.
  • Alfred Bärtschi: Das Adelbodenbuch. Paul Haupt, Bern 1966.
  • Christian Bärtschi: Ds Nieseliecht : Erlabts un Ersinets us em Frutigtal, Egger, Frutigen 2014, ISBN 978-3-9520760-8-8.
  • Christian Bärtschi: Ä Welbi. Adelbodetütschi Geschichte, Egger, Frutigen 2015, ISBN 978-3-9520760-9-5.
  • Christian Bärtschi: Der Haaggestäcke. Wyteri adelbodetütischi Gschichte, Egger, Frutigen 2017, ISBN 978-3-033-06393-8.
  • Josy Doyon-Hofstetter: Im Schatten des Lohners. Aus dem Leben einer 102 Jahre alten Adelbodnerin. Blaukreuz, Bern, 1974.
  • Josy Doyon-Hofstetter: Graues Gold. Erzählung aus dem Engstligental, Blaukreuz, Bern 1976, ISBN 3-85580-054-5.
  • Josy Doyon-Hofstetter: Blumen für ein Sonntagskind. Erzählung aus Adelboden, Blaukreuz, Bern 1982, ISBN 3-85580-140-1.
  • Margrit Fankhauser: Der Mann mit der Trompete. Eine Kriminalgeschichte, Berchtold Haller, Bern, 2003.
  • Alfred Gutknecht und Albert Schranz: 575 Jahre Kirche Adelboden, Reformierte Kirchgemeinde Adelboden, 2008.
  • Hildi Hari-Wäfler: Felsig, karg und hoffnungsgrün. Eine Kindheit in Adelboden. Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2009. ISBN 978-3-937896-86-1
  • Max Lüscher und Peter Klopfenstein: 100 Jahre Licht- und Wasserwerk Adelboden AG 1902–2002. 2002.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Adelboden – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)