Vadomar

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Bildle us d Notitia Dignitatum mit Schtädt usm Amtsbezirk vum Vadomar währen siner römische Militärzyt

De Vadomar (lat. Vadomarius; altgriechΒαδομάριος, Badomários; alem. *Wadomâri "Furtherrscher") isch bis 361 de alamannische Gaukönig (rex) vo de Brisgauer gsi. Er isch de Brüeder vom Gundomad und de Vater vom Vithigab gsi. De Wohnsitz vom Vadomar isch gegenöber vo de Römerstadt Rauracum (Kaiseraugst) glege.

Zit as König[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Vadomar und sin Brüeder Gundomad sind widerholt is römische Gibiet igfale. Wo im Joor 354 de Kaiser Constantius II. gege si zogen isch, hend d Alemane mit de Römer en Vetrag abgschlosse, well Götterzaiche und Prophetie vomene Champf abgrote hend. De Gundomad isch aber glii drufabe vo sinene Lüt ermordet worde. Wo im Joor 356 d Vorberaitige för d Schlacht bi Strossburi im Gang gsii sind, het sich de Vadomar nöd wöle aaschlüsse und sini Lüt hend sich gege sin Wile em Chnodomar agschlosse. Au im Joor 357 het de Vadomar nöd am Chrieg gege de Julian tailgnoo. Woner im Joor 359 mitem Julian för sich, för de Urius, de Ursicin und de Vestralp um Fride verhandlet het, isch de nur an im selber gwäärt worde. Im Joor 361 hend Raubschare us sim Gibiet helvetischi Ort öberfale.

De Vadomar het regelmässige Briefkontakt mitem Kaier Constantius ghaa und au mitem Julian fründschaftlich verchert, obwoll baid findschaftlich gegenöber gstande sind. Nochdem em Vadomar sin Bott ufgriffe worden isch, isch da Doppelspiil ufgfloge. Wo glii drufabe de Vadomar - no aanigslos - öber de Rii gangen isch, um amene Fründschaftsesse mit de Römer z tailnee, isch er gfangesetzt worde und uf Spanie gschickt worde. Sin Noofolger as König isch sin Soo Vithigab gsii.

Dienstzit im Römische Heer[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Vadomar het denn e militärischi Karriere im Römische Riich gstartet. 365/6 he er underem Kaiser Valens z Bithynie gege de Usurpator Procopius kämpft und im Joor 373 isch er as dux Phœnices gege d Perser atrete.

Quelli[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ammianus Marcellinus 14,10,1; 16,12,17; 18,2,16-18; 21,3,1-5; 4,2,3-5; 26,8,2; 27,10,3; 29,1,2; 4,2; 30,7,7
  • Zosimos 3,4,2f

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Dieter Geuenich: Die alemannischen Breisgaukönige Gundomadus und Vadomarius. In: Sebastian Brather (Hrsg.): Historia archaeologica: Festschrift für Heiko Steuer zum 70. Geburtstag. de Gruyter, Berlin; New York 2009, ISBN 978-3-11-022337-8, S. 205–216.
  • Dieter Geuenich: Geschichte der Alemannen. Kohlhammer, Stuttgart 2004 ISBN 3170182277 / ISBN 3170120956