S Baasler Johanniterhuus, im 13. Joorhundert e baar hundert Meter dusse vor em Door zum Chrüz, em Santihannsschwibbooge wie s Door spööter ghäisse het, isch die bedütensti Niiderlassig vom Malteser Orde im Gebiet vo dr spöötere Schwiz gsi. Si het kaiserligi Briwilegie gnosse und um d Kommende, d Kapälle, dr Kiirchehof und d Nääbegeböid isch e Muure gange. Die früesti Erwäänig vom Baasler Johanniterhuus, wo dr Vorstadt spööter iire Naame gee het, isch us em Joor 1206.[3]
D Santihansvorstadt, oder d Vorstadt zum Chrüz wie si zerst ghäisse het, isch dusse vo dr Stadt entstande, am innere Santihansdoor näben em Breedigerklooster und dr Usfallstrooss uf Mülhuuse nooch, wo au s Johanniterhuus öbbe bim spöötere Santihanns-Door gstande isch. Im 14. Joorhundert, wo mä die üsseri Stadtmuure baut het, isch au d Santihansvorstadt iigschlosse gsi.
In dr Vorstadt häi e Hufe Fischer und Schiffer gwoont. E Däil von ene het sich zun ere Hümpelergsellschaft[4] zämmegschlosse, anderi häi d Fischergsellschaft zu Santihanns bildet. In dr zwäite Helfti vom 15. Joorhundert häi si sich zämmedoo und 1517 s «Huus zur Mägd» kauft, und si vo denn aa under em Naame «Vorstadtgsellschaft zur Mägd» bekannt gsi. D Gsellschaft het sich um d Sittlikäit, Rue und Ornig kümmeret, nid nume in dr Vorstadt sälber sondern au in dr Umgääbig wie im Gebiet vo dr hütige Hebelstrooss, und het Drubbe für d Wach und d Verdäidigung vo dr Stadtmuure baraatgstellt. Für zum iiri Ufgoobe chönne erfülle, het si vom Root s Rächt überchoo, Lüt z büesse, wo zum Bischbil umvorsichdig mit Füür umgange si oder Brunnewasser verdräckt häi.