Metzeng

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Disambig.svg Dä Artikel gåd ibor d Sdadd Metzeng en Bad-Wirddabärg. S Dorf, må ao Metzingen håesd, isch Dåel vo dor Vorwaldong vo dor nidorsächsischa Gmaende Göhrde.


Wappa Deitschlandkart
Wappa vo de Stadt Metzingen
Metzingen
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Metzingen hervorghobe
48.5366666666679.2858333333333350Koordinaten: 48° 32′ N, 9° 17′ O
Basisdata
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierongsbezirk: Dibenga
Landkroes: Reitlenga
Heh: 350 m i. NHN
Fläch: 34,6 km²
Eiwohner:

21.612 (31. Dez. 2015)[1]

Bevelkerongsdicht: 624 Eiwohner je km²
Boschtloetzahle: 72541–72555
Vorwahl: 07123
Kfz-Kennzoeche: RT
Gmoedsschlissel: 08 4 15 050
Stadtgliderong: Chärnstadt un 2 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltong:
Stuttgarter Str. 2-4
72555 Metzingen
Webpräsenz: www.metzingen.de
Oberbirgormåesdor: Ulrich Fiedler (parteilos)
Lag vo de Stadt Metzingen em Landkroes Reitlenga
Alb-Donau-KreisLandkreis BiberachLandkreis BöblingenLandkreis EsslingenLandkreis EsslingenLandkreis GöppingenLandkreis SigmaringenLandkreis TübingenZollernalbkreisBad UrachDettingen an der ErmsEngstingenEningen unter AchalmGomadingenGrabenstettenGrafenberg (Landkreis Reutlingen)Gutsbezirk MünsingenHayingenHohenstein (Landkreis Reutlingen)HülbenLichtenstein (Württemberg)MehrstettenMetzingenMünsingen (Württemberg)PfronstettenPfullingenPfullingenPliezhausenReutlingenRiederichRömerstein (Gemeinde)SonnenbühlSt. Johann (Württemberg)TrochtelfingenWalddorfhäslachWannweilZwiefaltenKarte
Iber des Bild
Dialäkt: Zentralschwäbisch

Metzeng [medseŋ][2] odr Metzenga isch a wirddabärgischa Sdadd em Graes Reidleng. Metzeng mid saene 22.000 Aewonor (2017) leid am Fuas vo dor Reidlengor Alb, am Auslaof vom Ermsdaal. Metzeng håd zwåe Beinãma:

Wäaga saem Wahrzåecha, de siba Keldora am Keldornblatz, håd Metzeng dor Beinãma Siba-Keldora-Sdadd. Dor Wae-Ãbau håd scho emmor a gwissa Roll en dor Sdadd gsbiild. Dor Metzengor Wae isch zsẽma mid-em Reidlengor dor sidlichsde en Wirddabärg.

Wäaga saene ibor 80 (!) Outlet-Shops vo älle bedeidende Klåedorfirmena ond Premiom-Marga, dor haechsda därardicha Konzendraziõ en ganz Deidschland, nennd sich Metzeng ao OutletCity. Ãgfanga håd-s mål mid-em Fabrikvorkaof vo dor Firma Hugo Boss, dui må bis haed en Metzeng dorhoem isch. Enzwischa isch d Sdadd an jedem Wochaende reglmäsich voolgsdobfd mid bis zo zäadaused Schnäbbles-Jägor uff oemål, sälbsd aus Japan ond China kommed-se.

Geografi ond Geologi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bligg vom Metzengor "Waebärg" nåch Sida uff-s Nuibaugebiid zwischa Metzeng ond Nuihausa; em Hendorgrond dor Albdraof vo dor Reidlengor Alb

Metzeng leid zendral en Bada-Wirddabärg, ogfär 30 km sidlich vo Sduagord. Mor kã brima nãfaara, ibor d B27/B312 vo dor A8 (Karlsrua - Sduagord - Ulm) ond vom Flugblatz Sduagord här, ond mid-em Regional-Express Sduagord - Dibenga äll halba Sdond.

Metzeng isch mid-ma Ãdåel vo 80,2 % vo saenor Fleche am Biosphäragebiid Schwäbisch Alb bedåelichd. Drotzdem isch-s an de Sidheng vom Ermsdaal so warm, dass då no dor Wae waggsd. Om d Sdadd rom håd-s ausordem no relativ viil Sdraeobsdwiisa.

Om Metzeng rom geid-s edliche Iborräsd vom so gnannda Schwäbischa Vulkan. Am bekanndesda isch dor Jusi (672,8 m i.NN.), em Nåchborflägga Kohlbärg gläaga. Abor ao dor Floriansbärg ond dor Gråfabärg ghaered dorzua, båede em Nåchborflägga Gråfabärg gläaga.

Sdadddåel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zo Metzeng ghaered d Sdadd sälbor, ond dia frijor sälbsdendiche Flägga Nuihausa ond Glems. Nåch-em Zwåeda Wäldgriag baud wårda send uff Metzengor Gmarkong dia zwåe Sidlonga Haugarae (Haugenrain) ond Neigreid (Neugreuth). Fir Nuihausa ond Glems geid-s åegene Ortschaftsrät mid-ma Ortsvorstehor[3].

Ondorgange send em Sdaddgebiid d Wiasdong Brenningen; em Sdadddåel Nuihausa on Hof, där må vormuadlich em 14. Jårhondord em Glosdor Zwiifalda ghaerd håd; ond en Glems d Flägga Ondoror Hof ond Oboror Hof[4].

Nåchborgmaendena[ändere | Quälltäxt bearbeite]

An Metzeng grenzed ã (vo Norda aus, em Uhrzaegor nåch): Riadrich, Gråfabärg (båede Landgraes Reidleng), Kohlberg, Neiffa (båede Landgraes Essleng), Deddeng, Sankt Johann, Ẽneng ond Reidlen (älle Landgraes Reidleng).

Metzeng håd d Funkziõ vom-a Middlzendrom en dor Regiõ Näggor-Alb fir d Sdadd Aurich, fir Deddeng, Grabasdedda, Gråfabärg, Hilba, Riadrich ond Remorsdoe.

Wahla[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergäbnis vo de Landdaagswahla seid 2006:

Jår CDU SPD FDP Greane Lenke1 AfD Sonschtiche
2016 26,8 % 12,7 % 10,5 % 30,5 % 2,5 % 14,3 % 2,7 %
2011 41,1 % 22,2 % 6,8 % 23,3 % 2,5 % 4 %
2006 41,7 % 21,8 % 9,6 % 20,4 % 2,5 % 4 %

1 2006: WASG, seid 2011: Die Linke

Schwäbisch en Metzeng[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Metzeng ghaerd zom aehaedlicha zendralschwäbischa Dialäggdgebiid. Ondor de eldore Leid, ao ondor solche, må aersd nåch-em Zwåeda Wäldgriag uff d Wäld komma send, kã-mor beim familiära Schwätza no alde Verbalforma wia "är fluigd" (fliegt), "luigd" (lügt), "schluisd" (schliest) ond so weidor haera.

Als schwäbische Schreiborenna aus ond en Metzeng wåes-mor:

  • Rosemarie Bauer (* 1936), a Kunsdmålore ond Schreibore, dui må Gedicht em schwäbischa Dialäggd vorfassd
  • Doris Oswald (* 1936), a schwäbischa Mundartdichdore

Bildor[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Liddratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Metzingen. Informationsbroschüre, 12. Auflage, Mering: WEKA-Info-Verlag, 2005, 48 S.

Wäbblenks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Metzenga – Sammlig vo Multimediadateie

Fuasnoda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB)
  2. Lutz Reichardt, Ortsnamenbuch des Kreises Reutlingen, 1983, S. 92; älle weidore Flägganãma aus-em Graes Reidleng em obicha Ardiggl ao nåch-em Reichardt
  3. Hauptsatzig vu dr Stadt Metzenga vum 18. Mai 2006 (PDF)
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 38–41


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