Biasca

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Biasca
Wappe vo Biasca
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Rivieraw
Kreis: Riviera
BFS-Nr.: 5281i1f3f4
Poschtleitzahl: 6710
UN/LOCODE: CH BIA
Koordinate: 717617 / 13432346.3499938.966665303Koordinaten: 46° 21′ 0″ N, 8° 58′ 0″ O; CH1903: 717617 / 134323
Höchi: 303 m ü. M.
Flächi: 59,1 km²
Iiwohner: 6168 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.biasca.ch
en Blick über Biasca in NordweschteRichtig Valle Leventina

en Blick über Biasca in Nordweschte
Richtig Valle Leventina

Charte
Lago di VogornoBacino di Val MalvagliaLago di CaneeLago de BusenoKanton GraubündeBezirk BellinzonaBezirk BlenioBezirk LeventinaBezirk LocarnoBiascaRiviera TICharte vo Biasca
Iber des Bild
w

Biasca (dytsch veraltet Abläsch, Ablentschen oder Ablentsch) isch e Gmai im Kanton Tessin in dr Schwyz. Si ghert zum Chrais (circolo) Riviera im Bezirk Riviera.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Biasca lyt am Yygang zum Bleniodaal, 19 km nerdli vu Bellinzona, am lingge Stade vum Tessin und vo däm sim Näbefluss, em Brenno. Zue dr Gmai ghere d Ortschafte Loderio, Ponte, Pontirone, Sant'Anna und Valle.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Biasca isch zum erschte Mol gnännt wore anne 830 as Aviasca (1119 Abiasca), Loderio anne 1321 as Lauderium.

Dur e Bärgsturz sin anne 1512 e Huffe Hyyser zerstert wore un Hunderti vu Bewohner um s Läbe chuu. Am 30. Septämber 1513 isch s zuen eme andere Bärgsturz chuu. Dr Brenno, wu dur d Schuttmasse ufgstaut woren isch, het derno ne grosse See bildet, wu s Dorf Malvaglia iberfluetet het. Am 20. Mai 1515 isch dää Damm broche, e Eraignis wu speter as Buzza de Biasca bekannt woren isch. Die Wasserfluet het s Tessindaal bis zue dr Magadinoebeni un em Langesee iberschwämmt.

Verwaltig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Gmaisbresidänt (Sindaco) vu Biasca isch dr Loris Galbusera.

Bevelkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920 1930
Yywohner 2035 1942 1904 2192 2093 2733 3299 3236 2772
Johr' 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2015
Yywohner 2586 2882 3349 4696 5447 5673 5795 6097 6168

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr lombardisch Dialäkt vu Biasca ghert zum Ticinese.

d Chilche Santi Pietro e Paolo

Böuwärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • d Chilche Santi Pietro e Paolo (11. Jh.)
  • d Chilche San Carlo Borromeo (1891–1905)
  • d Kapäll S. Petronilla (13. Jh.)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Celestino Trezzini: Biasca In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2: Beringen – Bion. Attinger, Neuenburg 1921, S. 222–223.
  • Gotthard End: Biasca und Val Pontirone: eine Monographie aus den Tessinerbergen. Stämpfli, Bern 1924.
  • Caterina Magginetti, Ottavio Lurati: Biasca e Pontirone: gente, parlata, usanze. Krebs, Basel 1975.
  • Isidoro Marcionetti: L’antica pieve di Biasca. S.A. Natale Mazzuconi, Lugano 1979.
  • Gotthard End: Biasca e Val Pontirone verso il 1920. Noodruck dur Gruppo ricreativo Pontirone Biasca 1996.
  • Simona Martinoli und andere: Biasca. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Biasca – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)