Uralische Sprachen

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Uralischi Sproche
Yordnig

Undergruppe
Sprächerzahl (gsamt) ca. 24 Millione
Verbreitig Nordeuropa, Ungarn, westligs Asie
Di uralische Sproche under andere Sprochfamilie uff de Wält.
Verbreitig und Ydeilig vo de uralische Sproche.
Finnischi (hällblau), ugrischi (grien) und samojedischi (gähl) Sproche.

Di uralische Sproche sin e Sprochfamilie vo de nadürlige Sproche. Si sin vor allem z Nordost- und Mitteleuropa und Nordwestasie verbreitet. 'S git öbbe 24 Millione Sprächer. Bis 1964 hän si finno-ugrischi Sproche gheiße.

Mit em Begriff uralischi Völker fasst mer d Sprächer vo de uralische Sproche zämme. Am meiste Sprächer hän under de uralische Sproche Ungarisch, Finnisch und Estnisch; si ghöre alli zu de finno-ugrische Familie, wo z Europa noch de Indoeuropäische di gröschti Sprochgruppe isch.

Underdeilige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Charakteristika[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 'S werre vyl Affix und Suffix brucht.
  • Di meiste Sproche hän meh Kasus wie z.B. di indoeuropäische Sproche (im Finnische 15 und im Ungarische 23)
  • D Ändige hänge meistens vo de Vokalharmony ab.
  • 'S git kkei grammatikalischs Gschlächt.
  • 'S Attribut stoht vor em Wort, wo's sich druff bezieht.
  • 'S Attribut basst sy Genus und Kasus nit a.
  • Noch Zahle und Zahlwörter stoht de Singular.
  • 'S git kei Übersetzig für s Verb "ha"; säll wird umschrybe (bsp: ung. Nekem van macskám, wörtlig übersetzt: mir isch [e] Chatz, woby s Wort "Chatz" [macska] e Personaländig für di erschti Person Singular hät).
  • Vor allem di Ugrische, aber au e baar anderi uralischi Sproche underscheide e bstimmti und e unbstimmti Konjugation.

Verwandtschafte mit andere Sprochfamilie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

'S hät zahlrychi Versüech ge, e Verwandtschaft zwüsche de Uralische und de andere Sprochfamilie vo de Wält z finde, vo de Ergebniss isch aber hüt keins allgemein akzeptiert: Jukarigisch ghört wird als Mitglyd vo-n-re andere Sprochfamilie identifiziert. Di friehneri Theory, dass es e Verwandtschaft zu de Altaische Sproche ge chönnt, hät ihri Begründig in de grammatikalische und phonologische Gmeinsamkeite (Agglutination und Vokalharmony); mer isch sich aber im allgemeine einig, dass sälli numme züefällig in beide Sprochfamilie vorchömme.

Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Uráli_nyelvek“ vu de ungarische Wikipedia.

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