Halle (Saale)

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Halle (Saale)
Halle (Saale)
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Halle (Saale) fürighobe
51.48277777777811.9787Koordinaten: 51° 29′ N, 11° 58′ O
Basisdate
Bundesland: Sachse-Anhalt
Höchi: 87 m ü. NHN
Flächi: 135 km²
Iiwohner:

233.705 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerigsdichti: 1731 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 06000–06132
Vorwahl: 0345
Kfz-Chennzeiche: HAL
Gmeischlüssel: 15 0 02 000
Stadtgliderig: 5 Stadtbezirk mit
35 Stadtdäil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Marktplatz 1
06108 Halle (Saale)
Webpräsenz: www.halle.de
Oberbürgermeister: Bernd Wiegand (parteilos)
Laag vo dr Stadt Halle (Saale) z Saggse-Anhalt
Charte
Dr Määrtblatz mit dr Määrtchille, em Händel-Dänkmol und em Rotem Durm. D Määrtchille und dr Roti Durm bilde zämme s Woorzäiche vo de „Fümf Dürm“.
Dr Määrtblatz im Joor 1500, mit dr Gertraudenchille und dr Mariechille vor iirem Abriss – Rekonstruierts Bild us dr Chronik vom G. F. Hertzberg 1889
S Alte Roothuus Halle (1948 abgrisse), mit em Händel-Dänkmol, um 1905

Halle (Saale) (bis 1995: Halle/Saale; öbbe vom Ändi vom 15. bis zum Ändi vom 17. Joorhundert: Hall in Sachsen)[2] isch e kräisfreiji Groossstadt im Süüde vo Saggse-Anhalt und lit an dr Saale. Mit mee as 233'000 Iiwooner isch Halle die grössti Stadt[3] und äins vo de drei Oberzentrum vom Bundesland und dr Sitz vom Landesverwaltigsamt.

D Stadt bildet zämme mit dr benoochberte Groossstadt Leipzig e Balligsruum und zämme mit Leipzig und nüün andere Stedt in Saggsen-Anhalt, Saggse und Thüringe d Metropolregioon Middeldütschland.[4] Halle isch e bedütende Vercheerschnootepunkt und e wichdigs Wirtschaftszentrum in de nöije Bundesländer.

Die ersti urkundligi Erwäänig datiert uf s Joor 806 n. Chr. 1890 het d Stadt scho mee as 100'000 Iiwooner ghaa und isch sit denn e Groossstadt. Si isch die äinzigi dütschi Groossstadt mit mee as 200'000 Iiwoonern im Joor 1945, wo dr Zwäit Wältchrieg fast ooni Schaade überstande het. Iire stedtebauligi Charakter gältet dorum under de dütsche Groossstedt as äinzigartig.[5]

As bedütendi Söön vo dr Stadt gälte dr Barockkomponist Georg Friedrich Händel und dr ehemooligi Bundesussenminister Hans-Dietrich Genscher, wo im Stadtteil Reideburg uf d Wält cho isch.

Mit de Stifdige, wo dr August Hermann Francke 1698 gründet het, wo 2015 drüber entschiide wird, öb si ins UNESCO-Wältkulturerb sätte ufgnoo wärde[6], gältet Halle as dr Usgangspunkt vo dr sozial-humanistische Bildig in Dütschland.

Halle isch dr Sitz vo äinere vo de eltiste Universidääte z Dütschland, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und vo dr Burg Giebichenstein Kunsthochschuel. In dr Stadt isch au die Nazionaali Akademii vo de Wüsseschafte dehäi, d Leopoldina, und d Kunststifdig vom Bund, wo für d Bundesrepublik Dütschland die nazionaali Wüsseschaft und die dütschi Kultur im Usland verdräte. Im Stadtgebiet befinde sich e Hufe kulturelli und museali Iirichdige, wie d Stifdig Moritzburg oder s Landesmuseum für Vorgschicht. Dr Weinberg Campus isch e wichdigs Technologii- und Gründigszentrum in de Nöije Bundesländer.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Thomas Bienert: Halle an der Saale. Sutton, Erfurt 2002, ISBN 3-89702-459-4.
  • Angela Dolgner (Hrsg.): Historische Plätze der Stadt Halle an der Saale. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2008, ISBN 978-3-89812-495-9.
  • Friedrich August Eckstein: Chronik der Stadt Halle. Eine Fortsetzung der Dreyhauptschen Beschreibung des Saal-Kreises. 6 Bände, Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses, Halle 1842/43.
  • Werner Freitag, Mathias Tullner: Halle 806 bis 1806. Salz, Residenz und Universität/Halle 1806 bis 2008. Industriezentrum, Regierungssitz, Bezirksstadt. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2006, ISBN 978-3-89812-500-0.
  • Werner Freitag, Katrin Minner, Andreas Ranft (Hrsg.): Geschichte der Stadt Halle. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2006, ISBN 978-3-89812-512-3.
  • Werner Freitag, Heiner Lück: Halle und das Salz. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2002, ISBN 3-89812-161-5.
  • Hans Joachim Kessler, Conrad Kessler: Zeitreise durch Halle – Ausflüge in die Vergangenheit. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2006, ISBN 3-8313-1584-1.
  • Michael Pantenius: Halle (Saale). Stadtführer. 2. Auflage. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007, ISBN 978-3-89812-273-3.
  • Hans-Walter Schmuhl: Halle in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus (= Studien zur Landesgeschichte, Bd. 15), Halle 2007, ISBN 978-3-89812-443-0.
  • Armin Stein: Die Stadt Halle an der Saale (Nachdruck d. Ausgabe v. 1924). Wort & Werk, Halle 1996, ISBN 3-89557-056-7.
  • Holger Zaunstöck: Halle zwischen 806 und 2006. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2001, ISBN 3-89812-105-4.
  • Ines Zimmermann: Gesichter meiner Stadt. Fotographien aus Halle 1986–1998. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2008, ISBN 978-3-89812-577-2.
  • Frank Betker: Einsicht in die Notwendigkeit!. Kommunale Stadtplanung in der DDR und nach der Wende (1945–1994), Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung Bd. 3, Steiner-Verlag Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08734-6. (Fallstudienstädte Halle und Rostock)
  • Silvia Zöller (Red.): Unser Stadtjubiläum – 1200  Jahre Halle an der Saale. Buch und DVD, Halle 2007, ISBN 978-3-89812-458-4.
  • Michael Schwibbe et al: Zeit-Reise: 1200  Jahre Leben in Halle. Sonntagsnachrichten 2006, ISBN 978-3-00-019130-5.
  • Friedrich, Früauf: Halle und sein Umland, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), 2002, ISBN 3-89812-167-4.

Architektur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Holger Brülls, Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale. Reimer Verlag 2000 Berlin, ISBN 3-496-01202-1.
  • Ronald Kunze (Hrsg.): Neue Bauten in Halle (Saale). Usstelligskatalog Kunsthalle Villa Kobe, 2002.
  • Marc Mielzarjewicz: Lost Places. Schönheit des Verfalls. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2008, ISBN 978-3-89812-575-8. (Bildband)

Kunstgschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hans-Joachim Mrusek: Halle/Saale (Kunstgeschichtliche Städtebücher). 3., verbessereti Uflaag, Leipzig 1976.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Halle (Saale) – Sammlig vo witere Multimediadateie

Wikisource S dütschsprochig Wikisource hät Originaltegscht zum Thema „Halle (Saale)“.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt – Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen; Stand: 31. Dez. 2011 (PDF; 168 KiB)
  2. Erik Neumann (Stadtmuseum Halle): Hall in Sachsen. Lag Halle jemals in Sachsen?. www.HalleSaale.info, 1991. Abgrüeft am 2012-12-30.
  3. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: Statistischer Bericht. Bevölkerung der Gemeinden. 2011-12-31. Abgrüeft am 2012-12-30.
  4. metropolregion mitteldeutschland. Abgrüeft am 2012-12-06.
  5. Dankwart Guratzsch: Die Last des kulturellen Erbes. In: Die Welt. 2006-08-17. Abgrüeft am 2012-12-06.
  6. Johannes Dörries: Gerangel um Welterbe-Termine. In: Mitteldeutsche Zeitung. 2012-01-27. Abgrüeft am 2012-12-30.
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Halle_(Saale)“ vu de dütsche Wikipedia.

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