Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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Gründig 18. Oktober 1502 (Wittenberg) und
1. Juli 1694 (Halle)
Drägerschaft staatlig
Ort Halle (Saale) und Wittenberg
Bundesland Sachse-Anhalt
Staat Dütschland
Leitig Udo Sträter
Studänte öbbe 20'700 (Stand: WS 2012/13)
Mitarbeiter 5'017 (2005)
drvo Profässer 335 (2005)
Websiite www.uni-halle.de


Briefmarke zur 500-Joorfiir (2002)

D Martin-Luther-Universidäät Halle-Wittebärg (MLU) isch en Universidäät z Dütschland, wo 1817 entstande isch, wo zwäi Universidääte zämmedoo worde si: Die elteri isch 1502 as Leucorea z Wittebärg gründet worde, die jüngeri isch d Friedrichs-Universität, wo dr brandeburgisch Kurfürst Friedrich III. 1694 z Halle (Saale) het lo gründe. Die nöi Universidäät isch e Zentrum vom Pietismus und vo dr Ufkläärig gsi und isch bald die bedütendsti Universidäät in ganz Dütschland worde.[1]

Iire hütig Naame Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg het si in dr Zit vom Nazionalsozialismus überchoo, am 10. Novämber 1933. D MLU gältet as Volluniversidäät.

Fakultäte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Theologischi Fakultät
  • Juristischi und wirtschaftswisseschaftlichi Fakultät
  • Medizinischi Fakultät und Universitätsklinikum
  • Philosophischi Fakultät I
    • Sozialwisseschaften
    • Historischi Kulturwisseschafte
  • Philosophischi Fakultät II
    • Institut für Slavistik, Sprechwisseschaft und Phonetik
    • Philologi
    • Kommunikationswisseschafte
    • Musikwisseschafte
  • Philosophischi Fakultät III
    • Erziehigswisseschafte
  • Naturwisseschaftlichi Fakultät I
    • Institut für Biochemi/Biotechnologi
    • Institut für Biologi
    • Institut für Pharmazi
  • Naturwisseschaftlichi Fakultät II
    • Institut für Physik
    • Institut für Chemi
    • Institut für Mathematik
  • Naturwisseschaftlichi Fakultät III
    • Institut für Agrar- und Ernährigswisseschafte
    • Institut für Geowisseschafte mit Geologischem Garte
    • Institut für Informatik
  • Zentrum für Ingenieurwisseschafte

Hochschuellehrer[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Noch Geburtsjoor

Halle (1694–1817)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Veit Ludwig von Seckendorff (1626–1692), Staatsmaa, Gründigskanzler vo dr Universidäät
  • Samuel Stryk (1640–1710), Rechtswissenschaftler, Mitgründer und Proräkter vo der Universidäät
  • Christian Thomasius (1655–1728), Rächtswüsseschaftler und Filosof, Mitgründer vo dr Universidäät
  • Friedrich Hoffmann (1660–1742), Mediziner
  • August Hermann Francke (1663–1727), Theoloog und Pedagoog (Franckesche Stiftige)
  • Nikolaus Hieronymus Gundling (1671–1729), Jurist
  • Justus Henning Boehmer (1674–1749), Rächtswüsseschaftler, Diräkter vo dr Universidäät
  • Christian Wolff (1679–1754), Filosof, Jurist und Mathematiker
  • Johann Heinrich Schulze (1687–1744), Universalgleerte
  • Christian Adolph Klotz (1738–1771), Filoloog
  • Philipp Friedrich Theodor Meckel (1755–1803), Mediziner, Meckelsche Sammlige
  • Friedrich Christian Laukhard (1757–1822), Theoloog und politische Schriftsteller
  • Johann Christian Reil (1759–1813), Mediziner, Gründer vo dr dütsche Psüchotherapii
  • Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768–1834), Filosof

Wittenberg (1502–1817)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Andreas Bodenstein (1480–1541), Reformator
  • Martin Luther (1483–1546), Vater vo dr Reformazioon
  • Bartholomäus Bernhardi (1487–1551), Theoloog
  • Johann Forster (1495–1558), Theoloog
  • Philipp Melanchthon (1497–1560), Reformator
  • Johannes Aurifaber (Vratislaviensis) (1517–1568), Theoloog und Reformator
  • Ulrich von Mordeisen (1519–1572), Jurist, Räkter, Staatsmaa und Diplomat
  • Johann Hermann (1527–1605), Mediziner
  • Salomon Alberti (1540–1600), Mediziner
  • Petrus Albinus (1543–1598), Poet und Historiker
  • Salomon Gesner (1556–1605), Theoloog
  • Friedrich Taubmann (1565–1613), Filoloog, Räkter
  • August Buchner (1591–1661), Filoloog, Räkter
  • Josephus Adjutus (1602–1668), Theoloog
  • Johann Andreas Quenstedt (1617–1688), Theoloog
  • Georg Wilhelm Kirchmaier (1673–1759), Filosof, Rhetoriker und Sproochwüsseschaftler
  • Augustin Leyser (1683–1752), Jurist
  • Abraham Vater (1684–1751), Mediziner und Filosof
  • Johann Matthias Hase (1684–1742), Mathematiker und Kartograaf
  • Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700–1760), Gründer vo dr Herrnhuter Brüder-Unität
  • Georg Rudolf Böhmer (1723–1803), Mediziner und Botaniker
  • Heinrich Leonhard Heubner (1780–1853), Theoloog

Halle-Wittenberg (ab 1817)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Michael Weber (1754–1833), evangelische Theoloog
  • Johann Friedrich Christian Düffer (1775–1831), Farmakoloog und Farmazeut
  • Hans Schmidt, evangelischer Theoloog, Brofässer für s Alte Testamänt
  • Johann Friedrich Meckel der Jüngeri (1781–1833), Anatom, Gründer vo dr Teratologii
  • August Tholuck (1799–1877), evangelische Theoloog, Alttestamäntler und Chillepolitiker
  • Heinrich Leo (1799–1878), Historiker
  • Ernst Adolf Laspeyres (1800–1869), Chillerächtler
  • Alfred Wilhelm Volkmann (1801–1877), Anatoom und Füsioloog
  • Barnas Sears (1802–1880), baptistische Theoloog
  • August Friedrich Pott (1802–1887), Sproochwüsseschaftler
  • Ludwig Ross (1806–1859), Archeoloog
  • Hermann Burmeister (1807–1892), Bioloog
  • Hermann Wasserschleben (1812–1893), Rächtshistoriker
  • Eduard Heine (1821–1881), Mathematiker
  • Julius Kühn (1825–1910), Agrarwüsseschaftler
  • Gustav Hertzberg (1826–1907), Althistoriker
  • Heinrich Dernburg (1829–1907), Jurist
  • Richard von Volkmann (1830–1889), Chirurg
  • Martin Kähler (1835–1912), Dogmatiker
  • Karl Joseph Eberth (1835–1926), Mediziner
  • Hugo Friedrich von Meyer (1837–1902), Stroofrächtler
  • Albert Wangerin (1844–1933), Mathematiker
  • Hugo Gering (1847–1925), Skandinavist und Germanist
  • Hermann Suchier (1848–1914), Romanist
  • Philipp Strauch (1852–1934), Altgermanist
  • Emil Adolf von Behring (1854–1917), Mediziner, Nobelbriis 1901
  • Konrad Burdach (1859–1936), Germanist
  • Edmund Husserl (1859–1938), Filosof
  • John Meier (1864–1953), Germanist (Hallische Studäntesprooch)
  • Andreas von Tuhr (1864–1925), Jurist
  • Carl Brockelmann (1868-1956), Orientalist
  • Hermann Lietz (1868–1919), Reformpedagoog, Gründer vo de dütschen Landerzieigshäim für Buebe
  • Friedrich Voelcker (1872–1955), Chirurg
  • Georg Cantor (1845–1918), Mathematiker, Gründer vo dr Mängeleer
  • Wilhelm Worringer (1881–1965), Kunsthistoriker
  • Gustav Hertz (1887–1975), Füsiker, Nobelbriis 1925
  • Walter Geisler (1891–1945), Geograaf (Australie und Ozeanie)
  • Friedrich von Basse (1893–1972), Staatsrächtler
  • Ernst Otto Taschenberg (1854–1922), Zooloog, Entomoloog
  • Eugen Hultzsch (1857–1927), Sanskritoloog
  • Valentin Haecker (1864–1927), Zooloog, Räkter
  • Arnold Schering (1877–1941), Muusigwüsseschaftler und Filosof
  • Johann Fück (1894 - 1974), Orientalist
  • Gertrud Schubart-Fikentscher (1896–1985), ersti Brofässore für Rächtswüsseschafte in Dütschland
  • Adolf Reichwein (1898–1944), Pedagoog, Wirtschaftswüsseschaftler und Kulturpolitiker (SPD)
  • Karl Ziegler (1898–1973), Chemiker, Nobelbriis 1963
  • Kurt Mothes (1900–1983), Biochemiker
  • Helmut Kraatz (1902–1983), Mediziner
  • Wolfgang Abendroth (1906–1985), Politoloog und Rächtswüsseschaftler
  • Erhard Peschke (1907–1996), evangelische Theoloog und Chillegschichtler
  • Carl Coutelle (1908–1993), Patholoog
  • Karl-Ludwig Schober (1912–1999), Chirurg
  • Kurt Aland (1915–1994), evangelische Theoloog, Nöitestamäntler und Chillegschichtler
  • Wilhelm Lampeter (1916–2003), Agrarwüsseschaftler
  • Joachim-Hermann Scharf (* 1921), Anatoom, Eeremitgliid vo dr Leopoldina
  • Burkart Lutz (* 1925), Sozioloog
  • Friedrich Wolf (1920–1986), Chemiker
  • Reinhard Kreckel (* 1940), Sozioloog
  • Hellmut Wißmann (* 1940), Bresidänt vom Bundesarbetsgrichts
  • Hermann Goltz (1946–2010), evangelische Theoloog und Ostchillekundler
  • Robert Klaus von Weizsäcker (* 1954), Volkswirtschaftsleerer

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Marita Baumgarten: Professoren und Universitäten im 19. Jahrhundert. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997, ISBN 3-525-35784-2.
  • Manfred Brümmer: Staat contra Universität. Böhlau, Wismar 1991.
  • Henrik Eberle: Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus. Mdv, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X.
  • Kurt Fricke: Studentisches Leben in Halle in den 1970er/80er Jahren – der Studentenklub Turm. In: Geschichte der Stadt Halle. Band 2: Werner Freitag, Katrin Minner (Hrsg.): Halle im 19. und 20. Jahrhundert. Halle 2006, ISBN 3-89812-383-9, S. 457–468.
  • Halle, alte Musenstadt …. Streifzüge durch die Geschichte einer Universität. Zusammengestellt, kommentiert und mit einer Einleitung versehen von Werner Piechocki. Halle 1994, ISBN 3-354-00816-4.
  • Jagen und fangen … Hrsg. von Halle-Information und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1983 (9 Blätter zu Motiven aus Studenten-Stammbüchern in einer Mappe).
  • Ralph Jessen: Akademische Elite und kommunistische Diktatur. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-35797-4.
  • Heinz Kathe: Die Wittenberger Filosofische Fakultät 1501–1817. Böhlau, Köln 2002, ISBN 3-412-04402-4.
  • Heiner Lück, Heiner Schnelling, Karl-Ernst Wehnert: 150 Jahre Juristisches Seminar der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Stekovics, Halle 2005, ISBN 3-89923-106-6.
  • Günter Mühlpfordt, Günter Schenk: Der Spirituskreis 1890–1958. Hallescher Verlag, Halle
  • Steffen Reichert: Unter Kontrolle. Die Martin-Luther-Universität und das Ministerium für Staatssicherheit 1968–89. 2 Bde., Mdv, Halle 2006, ISBN 3-89812-380-4.
  • Hermann-J. Rupieper (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Martin-Luther-Universität 1502–2002. Halle 2002, ISBN 3-89812-144-5.
  • Ralf-Torsten Speler (Hrsg.):
    • Die Universität zu Halle und Franckens Stiftungen. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Halle 1998. (Katalog des Universitätsmuseums der Zentralen Kustodie. Neue Folge, Nr. 4).
    • Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ansichten - Einblicke - Rückblicke. Erfurt 2003, ISBN 3-89702-482-9. / 2. Aufl. 2009, ISBN 978-3897024823.
    • Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sutton 2003, ISBN 3-89702-482-9.
  • Gunnar Berg: Emporium : 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg ; Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2002, 23. April bis 30. September 2002. Fliegenkopf-Verlag, Halle (Saale) 2002, ISBN 3-930195-80-1.
  • Ralf-Torsten Speler (Hrsg.): 300 Jahre Universität Halle 1694–1994. Schätze aus den Sammlungen und Kabinetten. 1994. [Ausstellungskatalog Karlsruhe/Halle/Braunschweig].
  • Wilhelm Schrader: Geschichte der Friedrichs-Universität zu Halle. 2 Bd, Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung, Berlin 1894. (digitale Textfassung)
  • Sybille Gerstengarbe, Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 - 1961: Eine Dokumentation. Leipziger Universitätsverlag 2010, ISBN 978-3865832627

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Universität Halle (Saale) – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Oswald Hauser: Das geistige Preußen. Kiel 1985
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51.48638888888911.968888888889Koordinate: 51° 29′ 11″ N, 11° 58′ 8″ O