Wilhelm von Humboldt

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Dr Wilhelm vo Humboldt

Dr Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand vo Humboldt, churz: Wilhelm vo Humboldt, (* 22. Juni 1767 z Potsdam; † 8. April 1835 z Tegel) isch e dütsche Glehrte, Staatsma und Mitbegründer vo dr Universität Berlin (hüte: Humboldt-Universität zu Berlin) gsi.

Er zehlt zu de groosse Persönlichkeite in dr dütsche Kulturgschicht, und het die dütschi Kultur uf langi Ziit beiiflusst. Zsämme mit siim Brueder Alexander si si e Gschwüsterbaar gsi, wo s kuum e zwäits wie si git, wo die eigeni gschichtligi Epoche mit som ene Forscherdrang und mit son ere universelle Glehrsamkeit durchdrunge und beriicheret het wie die beide. Währed dr Alexander drbii – aber nid nume – dr naturwüsseschaftlige Forschig neui Horizont ufdoo het, het sich dr Wilhelm vor allem mit kulturwüsseschaftlige Zsämmehäng wie dr Bildigsproblematik, dr Staatstheorii, dr analytische Betrachtig vo Sprooch, Litratur und Kunst beschäfdigt, het Reforme im Schuel- und Hochschuelwäse duregfüehrt und isch e preussische Diplomat gsi.

Werch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Sokrates und Platon über die Gottheit. 1787‒1790
  • Ideen zu einem Versuch, die Gränzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen. 1792
  • Über den Geschlechtsunterschied. 1794
  • Über männliche und weibliche Form. 1795
  • Plan einer vergleichenden Anthropologie. 1797
  • Das achtzehnte Jahrhundert. 1797
  • Latium und Hellas. 1806
  • Geschichte des Verfalls und Untergangs der griechischen Freistaaten. 1807‒1808
  • Über den zukünftigen Zustand Deutschlands. 1813 (Denkschrift)
  • Pindars „Olympische Oden“. Übersetzung aus dem Griechischen, 1816
  • Aischylos’ „Agamemnon“. Übersetzung aus dem Griechischen, 1816
  • Über das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwicklung. 1820
  • Über die Aufgabe des Geschichtsschreibers. 1821
  • Über die Entstehung der grammatischen Formen und ihren Einfluss auf die Ideenentwicklung. 1822
  • Über die Buchstabenschrift und ihren Zusammenhang mit dem Sprachbau. 1824
  • Bhagavad-Gitá. 1826
  • Über den Dualis. 1827
  • Über die Sprache der Südseeinseln. 1828
  • Über Schiller und den Gang seiner Geistesentwicklung. 1830
  • Rezension von Goethes Zweitem römischem Aufenthalt. 1830
  • Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus und ihren Einfluss auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts. 1836
  • ´´Sonette, Gedichtesammlung, mit Vorwort von Alexander v. Humboldt, mit der Bemerkung "ursprünglich nicht zu Veröffentlichung bestimmt"; gestochenes Porträt als Vorsatz, Erste Auflage postum, Berlin, bei Georg Reimer, 1853, 352 S..

Werchuusgabe

  • Gesammelte Schriften. Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften, hrsg. von Albert Leitzmann, Berlin 1903–1936, Nachdruck 1968
  • Werke in fünf Bänden. Studienausgabe, Darmstadt 2002

Einzeluusgabe

  • Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluß auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts. Paderborn 1998
  • Über die Sprache. Reden vor der Akademie. Tübingen 1994
  • Bildung und Sprache. 5. durchges. Auflage, Paderborn 1997
  • Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen. Stuttgart 1986

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Iifüehrige

Uusfüehrlichi Biografie

  • Rudolf Haym: Wilhelm von Humboldt: Lebensbild und Charakteristik. Gaertner, Berlin 1856.
  • Herbert Scurla: Wilhelm von Humboldt: Werden und Wirken. Claassen, Düsseldorf 1976, ISBN 3-546-48255-7.
  • Paul Robinson Sweet: Wilhelm von Humboldt: A biography. Ohio State University Press, Columbus 1978–1980.

Bildig

  • Dietrich Benner: Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie. 3. Auflage. Juventa, Weinheim 2003.
  • Clemens Menze: Die Bildungsreform Wilhelm von Humboldts. Schroedel, Hannover 1975.
  • Clemens Menze: Grundzüge der Bildungsphilosophie Wilhelm von Humboldts. In Hans Steffen (Hrsg.): Bildung und Gesellschaft. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1972, S. 5–27.

Sproch

  • Tilman Borsche: Sprachanansichten. Der Begriff der menschlichen Rede in der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts. Klett-Cotta, Stuttgart 1981.
  • Jürgen Trabant: Apeliotes oder Der Sinn der Sprache: Wilhelm von Humboldts Sprach-Bild. Fink, München 1986, ISBN 3-7705-2381-4.
  • Elke Slomma: Wilhelm von Humboldt und die Indonesistik in Berlin. In: Ingrid Wessel (Hrsg.): Indonesien am Ende des 20. Jahrhunderts. 2. Auflage. Abera, Hamburg 1998, ISBN 3-934376-07-X.
  • James W. Underhill: Humboldt, Worldview and Language., Edinburgh: Edinburgh University Press, 2009.

Sustigi

  • Siegfried August Kaehler: Wilhelm von Humboldt und der Staat. München, Berlin 1927.
  • Eberhard Kessel: Wilhelm von Humboldt: Idee und Wirklichkeit. Stuttgart 1967.
  • Ulrich Kinzel: Ethische Projekte. Literatur und Selbstgestaltung im Kontext des Regierungsdenkens. Humboldt, Goethe, Stifter, Raabe. Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-465-03064-5.
  • Martina G. Lüke: Zwischen Tradition und Aufbruch. Deutschunterricht und Lesebuch im Deutschen Kaiserreich. Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-56408-0.
  • Paul Ortwin Rave: Wilhelm von Humboldt und das Schloß zu Tegel. Berlin 1952.
  • Marc Schalenberg: Humboldt auf Reisen? Die Rezeption des „deutschen Universitätsmodells“ in den französischen und britischen Reformdiskursen (1810–1870). Basel 2002.
  • Thomas Uecker: Wilhelm von Humboldt. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 2, Hamm 1990, ISBN 3-88309-032-8, Sp. 1168-1173.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Wilhelm von Humboldt – Album mit witere Multimediadateie
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