Dortmund
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| Dortmund (Dortmund) |
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| Wappe | Charte | |
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| Dialekt: Nyderdytsch | ||
| Hauptvariante: | Weschtnyderdytsch | |
| Regionalvariante: | Westfälisch | |
| Lokalvariante: | ||
| Verbreitig: | ||
| Basisdate | ||
| Staat: | Dütschland | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierigsbezirk: | ||
| Chreis: | ||
| Geographischi Lag: | 51° 31′ N, 7° 28′ O | |
| Höchi: | 76 m ü. NN | |
| Flächi: | 280,401 km² | |
| Iwohner: | 586.909 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölcherigsdichti: | 2093 Iwohner je km² | |
| Boschtleitzahle: | 44135–44388 (alt: 4600) | |
| Vorwahle: | 0231, 02304 (in Stadtdeilé an der Grenze zu Schwerte) | |
| Nummereschild: | DO | |
| Gmeischlüssel: | 05 9 13 000 | |
| Stadtgliderig: | 12 Stadtbezirké | |
| Internetuftritt: | ||
| Oberbürgermeister: | Gerhard Langemeyer (SPD) | |
| Topographi | ||
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| Luftbild | ||
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Dortmund (Plattdytsch: Düörpm) isch e Stadt z Nordrhy-Westfale und mit yber 585'000 Ywohner die gröschtí Stadt vom Ruhrgebiet und die síbtgröschtí vo Dytschland.
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Geografy
Dortmund ghört zum Ruhrgebiet. D Ruhr fließt im Süde vo de Stadt dure, usserdem durchkryzt d Emscher d Stadt. De Kanal Dortmund-Ems verbindet d Stadt mit de Nordsee. De Dortmunder Hafe isch de gröschté a me Kanal gleagené Hafe.
Dortmund isch au als die "griení Metropole" vo Westfale bekannt; fast d Hälftí dévo bstoht uss Wald, landwirtschaftliche Fläche und Grienfläche, usserdem hät s Parks wie de Westfalepark oder de Rombergpark. Sell Merkmol stoht im Kontrast zu de minimale Bewirtschaftig und de Isé- und Stahlindustry, wo in de Region yber hundert Johr betrybe worde isch.[1]
Entfernig zu europäische Metropole:[2]
| Amsterdam | 240 km |
| Berlin | 490 km |
| Brüssel | 280 km |
| Frankfurt am Main | 260 km |
| Hamburg | 340 km |
| London | 560 km |
| Paris | 570 km |
[ändere] Gschicht
Die ursprünglich vo me fränkische König gründeti Stadt isch 890 erschtmols in de Werdener Urbare erwähnt worde. Wyl d Stadt an de Kryzig vo de Handelsstroß Hellwèeg und re Handelsstroß vo de Ruhr yber d Lippe in Richtig Norde lígt, hät sie sich schnell entwickelt. Wèege me Brand im Stadtarchiv im Johr 1232 hät mer keini friehnere Urkunde könne finde. Zu seller Zít isch Dortmund aber scho Rychsstadt und bis 1803 die einzigi solchi gßí. Im [[Mittelalter isch Dortmund e Uffenthaltsort vo de sächsische Kaiser gßí. s git wertvolli Reliquie vom heilige Reinoldus uss em Johr 1377.
Dortmund isch wèege de Mitglydschaft in de Hansè groß und bedytigsvoll gßí. S isch eins vo de wichtigste Mitglyder gßí.
Wyl Fürschte in de Umgebig vo de Stadt nydisch uff d Bedytig und de Rychtum vo Dortmund gßí ßin, hät Dortmund Fehde wie z.B. die Großi Dortmunder Fehde mit em Erzbischof vo Köln gha. Selli Fehde hät d Stadt wirtschaftlig gschwächt. S glychè isch au bí de Soester Fehde bassiert (1446-49).
Im 14. Johrhundert hät s Gricht vo Dortmund Bedytig gha.
Spötestens noch me Edikt vom Stadtroot vo 1570 isch Dortmund durch d Reformation katholisch worre. So hät z.B. s Archigymnasium sít 1543 evangelischi Geistlichi úßbildet.
Im 30-jöhrige Krieg isch Dortmund vylmol bsetzt worde. S hät vor allem mit Preuße, Frankrych und Östrych ge.
1803 isch Dortmund zu Oranie-Nassau, 1808 aber zum Großherzogtum Berg ko. Noch em Wiener Kongress isch es an Preuße gfalle. Denoch hät s vyl vo síner Bedytig verlore; erscht in de Zít vo de Industrialisierig hät de Bergbau für e Uffschwung gsorgt. Im 20. Johrhundert ßin Nochbergmeinde ygmeindet worre.[3]
[ändere] Wirtschaft
Mit síne rund 600'000 Ywohner isch Dortmund e wichtigi Metropole. D Technology hät nèebe de Industry vyl Bedytig für d Dortmunder Wirtschaft. S entwickelt sich als "dynamischsti Stadt vo de neue Wirtschaft"[4] rasant und hät vyl Akzeptanz. So wird d Stadt zum "Vorzeigèmodell" vo Dytschland. Folgendi Branche sydle sich z Dortmund a:
- Informationstechnology (IT)
- Mikro-/Nanotechnology
- Logistik
- Biomedizin
- Robotik
Z Dortmund git s innerhalb vom mittelalterliche Stadtwall yber 600 Gschäft. Pro Dag bummle bis zu 100'000 Lyt durch d Füeßgängerzone.
Datsächlig isch aber Dortmund fast zur Hälfti mit Parks und andere Grienalage bedeckt. Des z erhalte, wird bsunders understützt.[5]
[ändere] Sehenswürdígkeite
- Alts Hafe-Amt: S altè Hafeamt Dortmund isch 1898 im Neorenaissance-Stil im neu gründete Hafe Dortmund errichtet worde. Es isch s Wohrzeiche vo de Stadt.
- Dortmunder Hafe: S altè Hafeamt isch als Wohrzeiche vom Hafe scho vo wítem sichtbar und beherbergt hütt die ständigí Úßstellig "Hafe und Schifffahrt". Mittelpunkt vo derre Úßstellig isch e funktionsfähígs Modell vom Dortmunder Hafe im Maßstab 1:1500.
- Zeche Zollern: D Zeche Zollern isch in de Johr 1898-1904 entstande und von re architektonische Vylfalt prägt, wo mer sunscht eher in Jugendstilville vo de Johrhundertwende findet.[6]

