Düsseldorf

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Düsseldorf
(Kreisfreie Stadt Düsseldorf)
Wappe Charte
Wappe vu dr Kreisfreii Stadt Düsseldorf
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Düsseldorf hervorghobe
Dialekt: Mitteldütsch
Hauptvariante: Westmitteldütsch
Regionalvariante: Rhifränkisch
Lokalvariante: Düsseldorfer Platt
Verbreitig:
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierigsbezirk: Düsseldorf
Chreis: Düsseldorf
Geographischi Lag: 51° 15′ N, 6° 47′ O
Höchi: 37 m ü. NN
Flächi: 217 km²
Iwohner: 581 122 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölcherigsdichti: 2678 Iwohner je km²
Boschtleitzahle: 40210–40629
(alt: 4000)
Vorwahle: 0211,
0203 (Ortsnetz Duisburg),
02104 (Ortsnetz Mettmann)
Nummereschild: D
Gmeischlüssel: 05 1 11 000
Kreisfreii Stadtgliderig: 10 Stadtbezirk mit 49 Stadtdeil
Internetuftritt:
Bürgermeister: Dirk Elbers (CDU)
Topographi
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Luftbild
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Die kreisfreii Stadt Düsseldorf isch d Hauptstadt vo Nordrhy-Westfale, die nüntgröschti Stadt vo Dytschland und im Bundesland Nordrhy-Westfale noch Köln, Dortmund und Esse die viertgröschti Stadt.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geografy

Düsseldorf ligt am Rhy, noch bim Bergische Land. S Stadtgebiet isch bin re maximale Usdehnig vo 25,5 Kilometer in Nord-Süd-Richtig und 17,6 Kilometer in Ost-West-Richtig 217,01 km² groß. De höchst Punkt isch uff 165,2, de diefst uff 28,3 Meter über NN. D Zit isch 32 Minute und 52 Sekunde hinder de GMT.[1]

[ändere] Gschicht

Im Johr 1135 wird Düsseldorf zum erschte Mol in re Urkunde erwähnt.

Am 5. Juni 1288 findet z Düsseldorf d Schlacht vo Worringe statt, wyl d Kölner Erzbischöf e Staat schaffe wän. Noch em Syg, wo d Bure vo Düsseldorf vyl deby mitghulfe hän, isch Düsseldorf züe-n-re Stadt erhobe worre (14. August 1288). Erscht 100 Johr spöter hät mer d Stadt mit re Mur gschützt.

1488 ßin vyli Lyt an de Pest gstorbe.

De Wilhelm de Rych hät d Burg usbaut, wo ei Turm devo bis hütt existiert. 1573 isch au s alte Roothus baut worre, wo hütt no benutzt wird.

1545 hät mer e Gymnasium ygrichtet.

Under de Herrschaft vom Wolfgang Wilhelm, wo d Stadtmure verstärkt hät, isch Düsseldorf nit am Drißigjöhrige Krieg bedeiligt gßi.

1679-1716 isch de Johann Wilhelm Regent vo Düsseldorf gßi. Er hät d Kunscht und vor allem d Musik gfördert.

Under em Karl Theodor entwickelt sich e bürgerlichi Kultur. Vyli Dichter und Denker ßin in d Stadt cho (z.B. de Goethe).

1795 hät de Napoleon d Stadt bsetze lo. 1811 isch er uff Düsseldorf cho und hät e Hafe aglegt.

1815 wird Düsseldorf am Wiener Kongress Preuße züegsproche.

Under Preuße git s durch Lyt wie de Wilhelm vo Schadow und de Felix Medelssohn-Bartholdy an de Kunschtakademy e Bliete in de Kunscht. D Düsseldorfer Schüel wird wältberiehmt.

Züe de Zit vo de Industrialisierig wachst d Stadt. Vor allem d Yse- und Stahlindustry entwickelt sich, spöter au d Chemy. Au uss em Ruhrgebiet chömme Firme uff Düsseldorf.

1870 und 1898 werre die beide erschte Brucke für Ysebahn bzw. Stroß baut.

Noch em Erschte Wältchrieg wird Düsseldorf vo de Franzose bsetzt. D Wirtschaft ligt am Bode.

40 Prozänt vo de Stadt ßin im Zweite Wältchrieg zerstört worre. Em Dr. Wiedenhofen sy Plan, mit de Alliierte z verhandle, misslingt. Noch em Zweite Wältchrieg wird Düsseldorf 1946 Hauptstadt vo Nordrhy-Westfale.[2]

[ändere] Wirtschaft

D Düsseldorfer Börse isch e wichtige dütsche Handelsplatz. Obwohl sich d Bevölkerig über di schlächti Wirtschaftslag beschwert, wird immer no gschafft und Gäld usge. Düsseldorf isch wenig vo de Strukturkrise bi Stahl und Kohle betroffe.

De Dienschtleistigssektor isch de wichtigst wirtschaftlig Sektor vo Düsseldorf. D Undernehme chönne rächt eifach Mitarbeiter kriege, zum eine uss Düsseldorf sälber, zum andere uss em Usland.

Undernehme, wo z Düsseldorf asässig ßin, ßin vor allem Versicherige, Banke, Werbe- und Modebranche. Usserdem git s e Universität und vyli Messe.

Düsseldorf hät zudem numme wenig Schulde.[3]

[ändere] Kultur

Scho sit Längerem isch d Kultur z Düsseldorf wichtig. Sie isch noch de Herrschaft vom Johann Wilhelm und em Karl Theodor in de Gschicht vo de Stadt verankert. Mer nennt Düsseldorf wäge de vyle Kunscht- und Kulturyrichtige "Kunscht-Hochburg vo Dütschland". Zu sälle Yrichtige ghöre vor allem d Kunschtakademy und s Museum Kunschtpalast.

Au Theater und Entertainment ßin z Düsseldorf präsänt. Säll goht vo de Düsseldorfer Oper bis zu private Theater wie z.B. sälli z Heinersdorf oder Boulevardtheater.[4]

[ändere] Dialäkt

De Dialäkt, wo mer z Düsseldorf schwätzt, heißt Düsseldorfer Platt. Friehner hät s zu de Rhymaasländische Sprochgruppe ghört und isch em Nyderbergisch ähnlig gßi. De Georg Wenker, e Sprochwüsseschaftler, hät im 19. Johrhundert d Gränze zwüschem Ripuarische (Kölsch-ähnlige) und em Nyderdütsche Sprochgebiet, wo au s ursprünglige Düsseldorfer Platz dezüezällt hät, de Benrather Linie lang zoge.

Zwar beinhaltet s Düsseldorfer Platt hütt no e baar wenigi nyderdytschi Lutstandsmerchmol "make" statt "maache", "Driet" statt "Drißß" usw). Aber d Sproch hät in de letschte 100 bis 150 Johr etwa 80% vom Kölsch agnoh, dodemit stellt si jetz e ripuarischi Variante dar, wo als Düsseldorfer Rhynisch bezeichnet wird. Für sälli Limburgisch-Bergischi Sproch, grob im halbmondförmige Gebiet vo Heinsberg über Neuß-Nord - Krefeld bis in Wuppertal yne, zwüschem Benrather und Uerdinger Linie, s Düsseldorfer Platt wird also ygschlosse, isch d Yordnig mol eher zämme mit de sicher ripuarische Sproche, mol eher trennt devo, und die meischte nyderdütsche Autore schlönn si trotz em deilwis ähnlige Lutstand und e baar Überystimmige vo de Lexik nit em Nyderdütsch züe. D Meinige vo de Autore ßin dodezüe nit yheitlig.

Mer underscheidet zwüschem Dialekt, wo hütt z Düsseldorf gschwätzt wird (Düsseldorfer Rhynisch) und nennt di alti, em Nyderbergische ähnligi Variante "Düsseldorfer Rhynisch".

No e historische Dialäkt uss em Stadtgebiet vo Düsseldorf isch au s Hötter Platt, wo noch de Gerresheimer Glashütte benännt isch.[5]

[ändere] Netzgleicher

[ändere] Quelle

  1. www.duesseldorf.de
  2. www.deutsche-städte.de
  3. www.nur-duesseldorf.de
  4. www.nur-duesseldorf.de/Kultur
  5. de:Düsseldorfer Rheinisch
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